The Japan Times - Ex-Richter: Trump-Plan hätte "Revolution" und "Verfassungskrise" auslösen können

EUR -
AED 4.105022
AFN 72.645915
ALL 90.302422
AMD 403.178012
ANG 2.000319
AOA 1025.984857
ARS 1721.891285
AUD 1.592734
AWG 2.011735
AZN 1.919633
BAM 1.952805
BBD 2.251157
BDT 138.486355
BGN 1.95343
BHD 0.42168
BIF 3351.215999
BMD 1.117631
BND 1.431092
BOB 13.250558
BRL 6.034202
BSD 1.117691
BTN 106.329963
BWP 15.418214
BYN 3.287728
BYR 21905.563979
BZD 2.247932
CAD 1.566092
CDF 2587.315315
CHF 0.924254
CLF 0.028021
CLP 1106.410117
CNY 7.454877
CNH 7.452452
COP 3517.519465
CRC 508.815044
CUC 1.117631
CUP 26.824857
CVE 110.09949
CZK 24.350153
DJF 198.624952
DKK 7.47548
DOP 68.230843
DZD 151.032163
EGP 62.880363
ERN 16.764462
ETB 179.9947
FJD 2.517798
FKP 0.835661
GBP 0.837642
GEL 2.898002
GGP 0.835661
GHS 12.992487
GIP 0.835661
GMD 82.704825
GNF 9835.151044
GTQ 8.543819
GYD 234.210775
HKD 8.767647
HNL 30.176291
HRK 7.535846
HTG 146.394156
HUF 367.273048
IDR 20283.881666
ILS 3.446935
IMP 0.835661
INR 106.381298
IQD 1692.093054
IRR 2030743.574809
ISK 136.362508
JEP 0.835661
JMD 177.447836
JOD 0.792458
JPY 176.100058
KES 145.224755
KGS 97.73662
KHR 4554.345592
KMF 492.874661
KPW 1005.86769
KRW 1481.721444
KWD 0.347348
KYD 0.931463
KZT 504.022438
LAK 25155.192731
LBP 100083.839469
LKR 371.380389
LRD 190.276406
LSL 18.620199
LTL 3.300073
LVL 0.676044
LYD 7.169566
MAD 11.006986
MDL 20.085015
MGA 5076.168923
MKD 61.430213
MMK 2346.858728
MNT 4022.347333
MOP 9.032066
MRU 44.914391
MUR 52.65205
MVR 17.267308
MWK 1945.795661
MXN 20.772566
MYR 4.566749
MZN 71.42773
NAD 18.619517
NGN 1500.542687
NIO 41.179084
NOK 10.422354
NPR 170.127542
NZD 1.966946
OMR 0.42977
PAB 1.117676
PEN 3.847443
PGK 5.117298
PHP 71.504341
PKR 309.583597
PLN 4.403521
PYG 6443.117761
QAR 4.07376
RON 5.349434
RSD 117.523359
RUB 90.306002
RWF 1651.858345
SAR 4.185233
SBD 9.013298
SCR 15.57652
SDG 672.257132
SEK 11.121212
SGD 1.431011
SHP 0.83749
SLE 25.649511
SLL 23436.164295
SOS 638.722306
SRD 42.12578
STD 23132.701388
STN 24.587878
SVC 9.780043
SYP 14531.435507
SZL 18.581334
THB 37.753462
TJS 10.310786
TMT 3.911708
TND 3.361278
TOP 2.690986
TRY 55.633008
TTD 7.596281
TWD 36.419903
TZS 2956.136879
UAH 51.028606
UGX 5007.364675
USD 1.117631
UYU 44.821255
UZS 13378.041127
VES 983.279188
VND 28882.374343
VUV 132.765148
WST 3.093369
XAF 655.957
XAG 0.020705
XAU 0.000278210702
XCD 3.020453
XCG 2.014392
XDR 0.790223
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.928185
ZAR 18.598019
ZMK 10060.018363
ZMW 22.504282
ZWL 359.876667
SSP 6421.124049
MXV 2.343577
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Ex-Richter: Trump-Plan hätte "Revolution" und "Verfassungskrise" auslösen können
Ex-Richter: Trump-Plan hätte "Revolution" und "Verfassungskrise" auslösen können / Foto: JIM WATSON - AFP/Archiv

Ex-Richter: Trump-Plan hätte "Revolution" und "Verfassungskrise" auslösen können

Ein Plan des früheren US-Präsidenten Donald Trump, sich trotz seiner Wahlniederlage 2020 an der Macht zu halten, hätte das Land nach Einschätzung eines früheren Bundesrichters in eine "Revolution" und "Verfassungskrise" stürzen können. Der pensionierte Richter J. Michael Luttig sagte am Donnerstag vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Erstürmung zu Trumps Versuchen aus, seinen damaligen Stellvertreter Mike Pence dazu zu bringen, eine Zertifizierung des Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden zu blockieren.

Textgröße:

Eine Ausführung des Plans durch Pence hätte das Land in eine "Revolution innerhalb einer lähmenden Verfassungskrise in Amerika" gestürzt, sagte Luttig. Es wäre nach seinen Worten "die erste Verfassungskrise seit der Gründung dieser Republik" gewesen.

Trump hatte nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 alle Hebel in Bewegung gesetzt, um an der Macht zu bleiben. Nachdem unter anderem dutzende Klagen gegen den Wahlausgang vor Gerichten scheiterten, forderte er von Vizepräsident Pence, bei einer entscheidenden Kongresssitzung am 6. Januar 2021 eine Zertifizierung von Bidens Sieg zu verhindern.

Der umstrittene Jurist John Eastman hatte Trump ein Memo vorgelegt, wonach Pence in seiner Rolle als Senatspräsident bei der Kongresssitzung die Wahlmännerstimmen einzelner Bundesstaaten aufgrund von Betrugsvorwürfen hätte ablehnen können. Ex-Richter Luttig beriet damals Pence und wies diese Darstellung zurück. Der Vizepräsident lehnte es schließlich ab, die Zertifizierung von Bidens Wahlsieg zu torpedieren.

"Es gab in der Verfassung oder in den Gesetzen der Vereinigten Staaten keinerlei Grundlage für die von Herrn Eastman vertretene Theorie", sagte Luttig nun vor dem U-Ausschuss. "Keine." Die stellvertretende Ausschussvorsitzende Liz Cheney von der Republikanischen Partei sprach von einer "Unsinns-Theorie". "Es war falsch, und Dr. Eastman wusste, dass es falsch ist. In anderen Worten: Es war eine Lüge."

Inmitten der laufenden Zertifizierung von Bidens Wahlsieg hatten hunderte Trump-Anhänger das Kapitol gestürmt. Die Kongresssitzung musste unterbrochen werden und konnte erst zum Abschluss gebracht werden, nachdem das Kapitol geräumt wurde.

Im U-Ausschuss spielte nun die Aussage eines damaligen Anwalts des Weißen Hauses, Eric Herschmann, vor. Dieser sagte Eastman nach eigenen Angaben am Tag nach der Kapitol-Erstürmung: "Hole dir einen verdammt guten Strafverteidiger. Du wirst ihn brauchen."

Bei den öffentlichen Anhörungen des Untersuchungsausschusses standen am Donnerstag Trumps Versuche im Mittelpunkt, Pence unter Druck zu setzen. Der abgewählte Präsident sprach am 4., 5., und 6. Januar 2021 mit seinem Stellvertreter und nutzte auch Reden und den Kurzbotschaftendienst Twitter als Druckmittel. In einer Ansprache vor Anhängern am Vormittag des 6. Januar nannte Trump wiederholt Pences Namen. Trump-Anhänger riefen während der Kapitol-Erstürmung sogar "Hängt Mike Pence!".

Nach Angaben Liz Cheneys von vergangener Woche soll Trump dazu gesagt haben: "Vielleicht haben unsere Anhänger die richtige Idee." Pence würde das "verdienen".

K.Tanaka--JT