The Japan Times - Bayer muss im Glyphosat-Streit weiter auf Entscheidung von Supreme Court warten

EUR -
AED 4.103901
AFN 72.634928
ALL 90.294211
AMD 403.119288
ANG 2.000028
AOA 1025.835658
ARS 1721.6998
AUD 1.591517
AWG 2.011442
AZN 1.90398
BAM 1.95252
BBD 2.250829
BDT 138.466184
BGN 1.953145
BHD 0.421624
BIF 3350.727889
BMD 1.117468
BND 1.430884
BOB 13.248628
BRL 6.005608
BSD 1.117528
BTN 106.314476
BWP 15.415968
BYN 3.287249
BYR 21902.373394
BZD 2.247605
CAD 1.565763
CDF 2586.938408
CHF 0.924889
CLF 0.028017
CLP 1106.260015
CNY 7.453791
CNH 7.450707
COP 3520.974143
CRC 508.740934
CUC 1.117468
CUP 26.82095
CVE 110.077406
CZK 24.353005
DJF 198.59636
DKK 7.474336
DOP 68.221438
DZD 151.024358
EGP 62.882015
ERN 16.76202
ETB 179.968488
FJD 2.517427
FKP 0.83554
GBP 0.837263
GEL 2.897635
GGP 0.83554
GHS 12.99062
GIP 0.83554
GMD 82.692358
GNF 9833.718567
GTQ 8.542575
GYD 234.176662
HKD 8.766828
HNL 30.171566
HRK 7.534973
HTG 146.372833
HUF 367.110378
IDR 20279.809814
ILS 3.446433
IMP 0.83554
INR 106.368709
IQD 1691.846598
IRR 2030447.790679
ISK 136.387245
JEP 0.83554
JMD 177.421991
JOD 0.792324
JPY 176.025811
KES 145.203599
KGS 97.722409
KHR 4553.681974
KMF 492.803187
KPW 1005.721184
KRW 1479.868543
KWD 0.347287
KYD 0.931327
KZT 503.949026
LAK 25151.528831
LBP 100069.262139
LKR 371.326297
LRD 190.249089
LSL 18.617086
LTL 3.299593
LVL 0.675945
LYD 7.168567
MAD 11.005384
MDL 20.082089
MGA 5129.178223
MKD 61.574616
MMK 2346.516904
MNT 4021.761471
MOP 9.030751
MRU 44.878363
MUR 52.665787
MVR 17.265146
MWK 1945.512135
MXN 20.729636
MYR 4.566086
MZN 71.417842
NAD 18.616996
NGN 1497.95473
NIO 41.173092
NOK 10.40646
NPR 170.102762
NZD 1.963659
OMR 0.429665
PAB 1.117513
PEN 3.846883
PGK 5.116546
PHP 71.491094
PKR 309.538814
PLN 4.403104
PYG 6442.17931
QAR 4.073202
RON 5.346077
RSD 117.512571
RUB 90.291869
RWF 1651.617749
SAR 4.184624
SBD 9.011985
SCR 15.791587
SDG 672.1587
SEK 11.122008
SGD 1.431186
SHP 0.837368
SLE 25.645998
SLL 23432.750776
SOS 638.634491
SRD 42.119656
STD 23129.332068
STN 24.584297
SVC 9.778619
SYP 14529.318978
SZL 18.61722
THB 37.725903
TJS 10.309284
TMT 3.911138
TND 3.360788
TOP 2.690595
TRY 55.63102
TTD 7.595175
TWD 36.372474
TZS 2955.873905
UAH 51.021173
UGX 5006.635343
USD 1.117468
UYU 44.814726
UZS 13376.092374
VES 960.949849
VND 28878.167573
VUV 132.745811
WST 3.092919
XAF 655.957
XAG 0.02069
XAU 0.000278373909
XCD 3.020013
XCG 2.014099
XDR 0.790108
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.890217
ZAR 18.582707
ZMK 10058.553675
ZMW 22.501005
ZWL 359.82425
SSP 6420.188801
MXV 2.338733
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Bayer muss im Glyphosat-Streit weiter auf Entscheidung von Supreme Court warten
Bayer muss im Glyphosat-Streit weiter auf Entscheidung von Supreme Court warten / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Bayer muss im Glyphosat-Streit weiter auf Entscheidung von Supreme Court warten

Der Chemiekonzern Bayer muss im Streit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup weiter auf eine wichtige Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA warten. Der Supreme Court in Washington gab am Montag anders als erwartet nicht bekannt, ob er eine Verurteilung des Konzerns zu 25 Millionen Dollar Schadenersatz wegen einer möglichen krebserregenden Wirkung von Roundup überprüft oder nicht. Die Entscheidung über den Revisionsantrag von Bayer dürfte aber in den nächsten zwei Wochen fallen.

Textgröße:

Der Chemieriese war im vergangenen August im sogenannten Fall Hardeman vor den Supreme Court gezogen. Hintergrund ist die Frage, ob Roundup - ein Produkt des 2018 von Bayer aufgekauften US-Agrarkonzerns Monsanto - krebserregend ist oder nicht.

Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco betätigte im Mai 2021 ein Urteil erster Instanz, das Bayer zu 25 Millionen Dollar (heute knapp 24 Millionen Euro) Schadenersatz an den Rentner Edwin Hardeman verurteilte. Bei Hardeman, der Roundup jahrelang verwendet hatte, war 2015 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden. Er macht den Unkrautvernichter für seine Erkrankung verantwortlich. In dem Urteil wurde Monsanto unter anderem vorgeworfen, nicht genügend vor den Risiken des Einsatzes von Roundup gewarnt zu haben.

Bayer bestreitet, dass Roundup krebserregend ist. Die US-Umweltbehörde EPA und auch die Aufsichtsbehörden in der EU und Deutschland sind ebenfalls zu dem Schluss gelangt, dass von Glyphosat keine Krebsgefahr ausgehe. Die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung hatte 2015 hingegen konstatiert, dass Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" sei.

In dem Revisionsantrag von Bayer vor dem Supreme Court geht es unter anderem um die Frage der Kennzeichungspflicht bei Roundup. Das Unternehmen argumentiert, eine Krebswarnung auf den Produkten wäre "falsch und irreführend" gewesen und werde auch durch das entsprechende Bundesgesetz ausgeschlossen. Einen Rückschlag erlitt Bayer vor einem Monat: Die zuständige Rechtsvertreterin der US-Regierung sprach sich in einer Empfehlung an den Obersten Gerichtshof dafür aus, das Berufungsurteil nicht zur Überprüfung anzunehmen.

Der Roundup-Streit hat zu einer wahren Klagewelle gegen Bayer geführt. Der Konzern hat nach eigenen Angaben bereits 107.000 der etwa 138.000 derzeitigen Klagen durch Vergleiche beigelegt. Für die verbleibenden rund 31.000 Klagen will sich Bayer nach eigenen Angaben "nur sehr selektiv auf Vergleiche einlassen", bis eine Gerichtsentscheidung vorliegt. Der Konzern hat zusätzliche Rücklagen in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar gebildet, um auf mögliche künftige Kosten vorbereitet zu sein.

Y.Kato--JT