The Japan Times - US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed

EUR -
AED 4.267176
AFN 76.687212
ALL 92.160286
AMD 422.766825
ANG 2.079596
AOA 1065.486211
ARS 1751.330268
AUD 1.612409
AWG 2.094372
AZN 1.97842
BAM 1.955382
BBD 2.340099
BDT 142.789456
BGN 1.971053
BHD 0.438006
BIF 3474.556771
BMD 1.161926
BND 1.47219
BOB 14.378048
BRL 5.944996
BSD 1.161851
BTN 109.721474
BWP 15.556672
BYN 3.578903
BYR 22773.758551
BZD 2.3368
CAD 1.608432
CDF 2665.459634
CHF 0.940924
CLF 0.027568
CLP 1084.635081
CNY 7.80437
CNH 7.793755
COP 3649.169468
CRC 526.987274
CUC 1.161926
CUP 30.791051
CVE 110.242367
CZK 24.197702
DJF 206.897524
DKK 7.474179
DOP 68.77588
DZD 154.79482
EGP 59.200971
ERN 17.428897
ETB 188.636473
FJD 2.55037
FKP 0.85863
GBP 0.859634
GEL 3.032465
GGP 0.85863
GHS 13.210288
GIP 0.85863
GMD 85.408741
GNF 10212.903293
GTQ 8.870103
GYD 243.080096
HKD 9.110643
HNL 31.190597
HRK 7.536836
HTG 151.947497
HUF 362.687789
IDR 20456.877196
ILS 3.500181
IMP 0.85863
INR 109.673599
IQD 1522.087516
IRR 1597155.058647
ISK 140.802196
JEP 0.85863
JMD 184.170605
JOD 0.823833
JPY 181.298848
KES 150.37663
KGS 101.609419
KHR 4701.994214
KMF 492.656889
KPW 1045.734152
KRW 1564.894425
KWD 0.359024
KYD 0.968293
KZT 529.166808
LAK 26053.427009
LBP 104046.539261
LKR 381.258446
LRD 203.326507
LSL 18.562729
LTL 3.430866
LVL 0.702838
LYD 7.372423
MAD 10.892464
MDL 20.013719
MGA 4984.933692
MKD 61.506843
MMK 2439.530314
MNT 4180.835662
MOP 9.382593
MRU 46.742002
MUR 54.413303
MVR 17.951324
MWK 2014.686385
MXN 19.606254
MYR 4.699177
MZN 74.259162
NAD 18.562889
NGN 1535.659909
NIO 42.760853
NOK 10.808585
NPR 175.54112
NZD 1.973701
OMR 0.446761
PAB 1.161851
PEN 3.896766
PGK 5.23788
PHP 72.744146
PKR 322.203579
PLN 4.313809
PYG 6951.572843
QAR 4.246692
RON 5.253763
RSD 117.30767
RUB 99.724033
RWF 1710.23417
SAR 4.425781
SBD 9.29675
SCR 16.091075
SDG 698.888544
SEK 11.115279
SGD 1.471667
SHP 0.860832
SLE 28.580148
SLL 24365.015935
SOS 664.063668
SRD 43.887706
STD 24049.531733
STN 24.49318
SVC 10.166913
SYP 15107.367681
SZL 18.566029
THB 38.224476
TJS 10.712501
TMT 4.078362
TND 3.391075
TOP 2.79764
TRY 56.286278
TTD 7.865318
TWD 36.746505
TZS 3079.102762
UAH 51.754975
UGX 4386.061794
USD 1.161926
UYU 46.769996
UZS 13704.068614
VES 936.950712
VND 30277.479608
VUV 137.452461
WST 3.167716
XAF 655.816717
XAG 0.017572
XAU 0.000262
XCD 3.140164
XCG 2.093952
XDR 0.821542
XOF 655.82236
XPF 119.331742
YER 275.376462
ZAR 18.522909
ZMK 10458.734309
ZMW 22.221438
ZWL 374.139845
  • DAX

    43.0800

    26046.4

    +0.17%

  • SDAX

    137.0100

    18734.04

    +0.73%

  • MDAX

    98.2300

    32355.32

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    10.3400

    6392.93

    +0.16%

  • Goldpreis

    -52.8000

    4487.1

    -1.18%

  • TecDAX

    -4.6800

    4022.75

    -0.12%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1623

    -0.07%

US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed / Foto: Patrick T. Fallon - AFP/Archiv

US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed

Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich im August robuster erwiesen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 162.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Präsident Donald Trump nannte die Zahlen "großartig" und erhöhte zugleich den Druck auf die Zentralbank Fed, den Leitzins zu senken.

Textgröße:

Insgesamt waren in den USA im August sieben Millionen Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,1 Prozent. Zusätzliche Arbeitsplätze entstanden laut dem Ministerium vor allem in der Gastronomie. Auch in öffentlichen Schulen kam es zu Einstellungen.

Das Weiße Haus kommentierte die Zahlen in Onlinenetzwerken mit einem Foto Trumps, der die Faust in die Höhe reckt. Die Bürgerinnen und Bürger profitierten von der "wachstumsfreundlichen Politik der Trump-Regierung", erklärte das Weiße Haus.

An der Wall Street gaben die Kurse mit Blick auf die nächste Zentralbank-Sitzung Mitte des Monats indes nach. Ein stabiler Arbeitsmarkt würde es der Federal Reserve (Fed) ermöglichen, den Leitzins zu erhöhen, um so die Inflation zu bekämpfen. Sie lag im Juli bei 3,3 Prozent, deutlich über der Fed-Empfehlung von 2,0 Prozent.

Trump dagegen drängte die Fed in seinem Onlinedienst Truth Social erneut, den Leitzins bei ihrer nächsten Sitzung am 15. und 16. September zu senken. "Senkt den Zins, oder ich werde aufhören, mit Ländern zu handeln, mit denen wir ein Defizit haben", drohte Trump in Großbuchstaben. Ein solches Handelsbilanzdefizit besteht etwa mit Deutschland oder der Schweiz, die USA importieren aus diesen Ländern deutlich mehr als sie exportieren.

Der im Mai von Trump eingesetzte Fed-Chef Kevin Warsh hatte sich zuletzt besorgt über die Inflation in den Vereinigten Staaten gezeigt. Experten lasen dies als Anzeichen einer möglichen Leitzinserhöhung. Bei ihrer letzten Sitzung Ende Juli hatte die Notenbank den Zinssatz das fünfte Mal in Folge unverändert gelassen. Drei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder sprachen sich aber bereits für eine Erhöhung aus.

Trump hatte Warsh im Mai an die Spitze der Fed gesetzt, damit dieser für einen deutlichen Zinsschnitt sorgt. Allerdings treibt der von Trump vor sechs Monaten mit ausgelöste Iran-Krieg massiv die Energiepreise und somit auch die Inflation. Zinssenkungen scheinen daher unwahrscheinlich, solange der Krieg nicht endet.

Die Beschäftigungslage hatte sich seit dem erneuten Amtsantritt Trumps im Januar 2025 zunächst verschlechtert, die Arbeitslosenquote stieg zwischenzeitlich auf das höchste Niveau seit der Corona-Pandemie. Experten machten dafür unter anderem die Verunsicherung durch Trumps erratische Zollpolitik verantwortlich, aber auch den Abbau von Arbeitsplätzen durch Künstliche Intelligenz.

In den vergangenen Monaten hatte sich die Lage wieder verbessert. Trump erhofft sich dadurch Rückenwind vor den Kongresswahlen am 3. November, bei denen seinen Republikanern laut Umfragen eine Schlappe droht. Die Demokraten haben die hohen Lebenshaltungskosten zum Wahlkampfthema gemacht.

Die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren erklärte, in Trumps zweiter Amtszeit hätten Unternehmen monatlich im Schnitt weniger als 40.000 Jobs geschaffen - "weit unter dem Durchschnitt von 120.000 pro Monat im Jahr 2024", als noch der Demokrat Joe Biden Präsident war. "Gleichzeitig hat sich das Lohnwachstum auf die niedrigste Rate seit fünf Jahren verlangsamt, während Trumps chaotische Zölle und der Krieg im Iran die Kosten weiter in die Höhe treiben", kritisierte sie.

Y.Ishikawa--JT