The Japan Times - Trumps China-Reise bleibt hinter Erwartungen zurück

EUR -
AED 4.231951
AFN 72.025462
ALL 95.240854
AMD 424.681564
ANG 2.063207
AOA 1057.842853
ARS 1671.103889
AUD 1.631277
AWG 2.077082
AZN 1.963542
BAM 1.93668
BBD 2.3217
BDT 141.483233
BGN 1.924305
BHD 0.434574
BIF 3437.411728
BMD 1.152334
BND 1.478877
BOB 7.964271
BRL 5.95999
BSD 1.15268
BTN 109.384596
BWP 15.486183
BYN 3.233447
BYR 22585.742496
BZD 2.318224
CAD 1.60572
CDF 2650.368159
CHF 0.917514
CLF 0.026772
CLP 1053.68296
CNY 7.796288
CNH 7.824951
COP 4152.008488
CRC 530.193372
CUC 1.152334
CUP 30.536846
CVE 110.797349
CZK 24.201204
DJF 204.793216
DKK 7.474964
DOP 67.123897
DZD 155.115358
EGP 60.047945
ERN 17.285007
ETB 182.995071
FJD 2.557379
FKP 0.862584
GBP 0.863624
GEL 3.065658
GGP 0.862584
GHS 13.61487
GIP 0.862584
GMD 84.120777
GNF 10114.614371
GTQ 8.786259
GYD 241.081019
HKD 9.027672
HNL 30.73319
HRK 7.535
HTG 150.719894
HUF 355.553041
IDR 20852.28676
ILS 3.376511
IMP 0.862584
INR 109.414675
IQD 1509.557279
IRR 1584603.018281
ISK 143.627329
JEP 0.862584
JMD 182.240861
JOD 0.81705
JPY 184.713927
KES 149.066344
KGS 100.772034
KHR 4623.743751
KMF 493.19927
KPW 1036.933619
KRW 1796.799967
KWD 0.35644
KYD 0.960522
KZT 560.882002
LAK 25351.34402
LBP 104068.791326
LKR 387.870818
LRD 210.329772
LSL 19.071564
LTL 3.402543
LVL 0.697036
LYD 7.323126
MAD 10.671808
MDL 19.986771
MGA 4839.802363
MKD 61.628785
MMK 2418.743063
MNT 4126.003704
MOP 9.300226
MRU 46.133729
MUR 54.816955
MVR 17.803993
MWK 2001.604209
MXN 20.134618
MYR 4.643334
MZN 73.646088
NAD 19.071559
NGN 1567.523961
NIO 42.187374
NOK 11.021652
NPR 175.023229
NZD 1.989012
OMR 0.445975
PAB 1.152626
PEN 4.000039
PGK 5.024607
PHP 71.212505
PKR 320.929229
PLN 4.243988
PYG 7045.445165
QAR 4.191619
RON 5.237016
RSD 116.582807
RUB 84.897039
RWF 1685.864351
SAR 4.33072
SBD 9.274654
SCR 15.914159
SDG 691.980683
SEK 10.822287
SGD 1.487707
SHP 0.860334
SLE 28.351637
SLL 24163.866062
SOS 657.98299
SRD 42.995307
STD 23850.983125
STN 24.775177
SVC 10.085433
SYP 127.369872
SZL 19.07155
THB 37.713624
TJS 10.754277
TMT 4.033168
TND 3.361938
TOP 2.774543
TRY 53.07938
TTD 7.809311
TWD 36.38794
TZS 3027.7548
UAH 51.12884
UGX 4343.12333
USD 1.152334
UYU 46.540537
UZS 13790.55893
VES 648.285809
VND 30340.948976
VUV 136.842342
WST 3.14244
XAF 649.536122
XAG 0.016988
XAU 0.000266
XCD 3.11424
XCG 2.077498
XDR 0.815718
XOF 650.496571
XPF 119.331742
YER 274.975696
ZAR 19.091901
ZMK 10372.391138
ZMW 20.264035
ZWL 371.051014
  • MDAX

    -335.0100

    32466.6

    -1.03%

  • SDAX

    -325.7700

    18433.82

    -1.77%

  • DAX

    -185.9000

    24759.05

    -0.75%

  • TecDAX

    -134.4500

    4074.14

    -3.3%

  • Euro STOXX 50

    -41.2600

    6062.07

    -0.68%

  • Goldpreis

    -139.7000

    4365.3

    -3.2%

  • EUR/USD

    -0.0093

    1.1527

    -0.81%

Trumps China-Reise bleibt hinter Erwartungen zurück

Trumps China-Reise bleibt hinter Erwartungen zurück

Die Ergebnisse der ersten China-Reise von US-Präsident Donald Trump in fast zehn Jahren sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Obwohl Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping ihr Treffen am Freitag in höchsten Tönen priesen, wurde wenig Konkretes bekanntgegeben. Trump sagte auf dem Rückflug, eine Verlängerung der Pause im Zollkonflikt sei kein Thema gewesen. Dominiert wurde der Gipfel von der Warnung Pekings in der Taiwan-Frage.

Textgröße:

Zu den Zöllen sagte Trump auf dem Rückflug in der Präsidentenmaschine Air Force One zu Journalisten: "Wir haben darüber nicht diskutiert, es wurde nicht angesprochen." Bei dem Gipfel in Peking war eigentlich eine Verlängerung des Burgfriedens in dem Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften erwartet worden.

Nach seinem erneuten Amtsantritt hatte Trump durch Sonderzölle einen erbitterten Handelskrieg mit China entfacht, die gegenseitigen Importaufschläge stiegen auf bis zu 145 Prozent. Im Oktober vereinbarten beide Seiten dann eine vorläufige Pause in dem Konflikt.

Die chinesische Regierung teilte mit, es sei ein gemeinsamer Handels- und Investitionsrat vereinbart worden. Zudem seien beide Seiten übereingekommen, alle bisherigen Vereinbarungen umzusetzen, erklärte das Außenministerium in Peking.

Trump pries die "fantastischen Handelsabkommen", die er in China erzielt habe. Als einziges konkretes Ergebnis konnte der US-Präsident in einem Interview mit dem Sender Fox News allerdings den Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen nennen, dem Xi zugestimmt habe. Peking bestätigte dies vorerst nicht. Analysten waren von bis zu 500 zusätzlichen Maschinen ausgegangen, der Boeing-Aktienkurs gab deshalb deutlich nach. Nach US-Angaben signalisierte China zudem Interesse am Kauf von Öl und Sojabohnen aus den USA.

Der US-Präsident wurde auf seiner ersten Peking-Reise seit 2017 von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Ihr gehörte unter anderem der Chef des US-Halbleiterkonzerns Nvidia, Jensen Huang, an. Trump hatte vergangenes Jahr den Export bestimmter Hochleistungschips an China erlaubt. Ein Abkommen dazu wurde jedoch nicht verkündet. Auch im wichtigen Bereich Seltene Erden, den China dominiert, wurde nichts Neues bekannt.

Außenpolitisch scheint Trump ebenfalls wenig erreicht zu haben. Xi zeigte sich nach Darstellung des US-Präsidenten grundsätzlich bereit, bei der Öffnung der vom Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus zu helfen. Peking äußerte sich nicht dazu, wie dies vonstatten gehen könnte.

China ist ein wichtiger Abnehmer von Erdöl aus dem Iran. Durch den durch US-israelische Angriffe ausgelösten Iran-Krieg und die weitgehende Blockade der Straße von Hormus durch Teheran seitdem sind die Energiepreise in die Höhe geschossen.

Stattdessen stand der Konflikt um Taiwan im Mittelpunkt. "Präsident Xi und ich haben sehr viel über Taiwan geredet", sagte Trump auf der Rückreise. In dieser Frage habe er sich gegenüber Xi nicht festgelegt, sagte der US-Präsident weiter. Er werde "in relativ kurzer Zeit" über neue Waffenlieferungen an Taiwan entscheiden.

Xi hatte den US-Präsidenten zum Auftakt vor einem "Konflikt" der beiden Supermächte um Taiwan gewarnt. Dies könne die "gesamten Beziehungen zwischen China und den USA in eine hochgefährliche Lage" bringen, sagte Xi im Staatsfernsehen.

China betrachtet die demokratische, selbstverwaltete Insel Taiwan als abtrünnige Provinz, die notfalls mit Waffengewalt wieder mit dem Festland vereint werden soll. Washington erkennt Taiwan zwar nicht offiziell an, ist jedoch der wichtigste militärische Unterstützer der Insel.

Keine Zusage erreichte Trump von Xi nach eigenen Worten auch im Drängen auf eine Freilassung des Hongkonger Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai. Xi habe ihm gesagt, Lai sei für ihn "ein harter Brocken", berichtete der US-Präsident. Die chinesische Justiz hatte den heute 78-jährigen Medienunternehmer im Februar unter anderem wegen "aufrührerischen" Berichten zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Xi bezeichnete den Trump-Besuch zum Abschluss als "Meilenstein". Beide Seiten hätten "eine neue bilaterale Beziehung aufgebaut, die von konstruktiver strategischer Stabilität" geprägt sei, sagte er. Ein Regierungsbeamter in Peking bestätigte unterdessen, dass Xi im Herbst einen Gegenbesuch in Washington plant. Trump hatte den chinesischen Staatschef für Ende September eingeladen.

Y.Ishikawa--JT