The Japan Times - Neuer Versuch zur Rettung von Zivilisten aus Mariupol gescheitert

EUR -
AED 4.092159
AFN 72.41732
ALL 90.537215
AMD 401.457514
ANG 1.994011
AOA 1021.635888
ARS 1721.83908
AUD 1.623115
AWG 2.005391
AZN 1.898404
BAM 1.950009
BBD 2.243637
BDT 138.747943
BGN 1.94727
BHD 0.420408
BIF 3353.459968
BMD 1.114106
BND 1.427557
BOB 13.362914
BRL 6.138619
BSD 1.113992
BTN 104.56849
BWP 15.346457
BYN 3.336217
BYR 21836.483512
BZD 2.240526
CAD 1.573614
CDF 2584.727023
CHF 0.913907
CLF 0.027674
CLP 1089.184185
CNY 7.438335
CNH 7.434488
COP 3622.427511
CRC 505.208689
CUC 1.114106
CUP 26.737395
CVE 110.746505
CZK 24.329412
DJF 197.99941
DKK 7.475086
DOP 67.682396
DZD 151.946674
EGP 59.965439
ERN 16.711595
ETB 182.843775
FJD 2.524124
FKP 0.826281
GBP 0.83446
GEL 2.902292
GGP 0.826281
GHS 13.018377
GIP 0.826281
GMD 83.00521
GNF 9868.200854
GTQ 8.512719
GYD 233.546888
HKD 8.733997
HNL 29.942093
HRK 7.541397
HTG 146.006216
HUF 363.24365
IDR 20178.581925
ILS 3.549465
IMP 0.826281
INR 104.804147
IQD 1688.897966
IRR 2107168.296326
ISK 136.801543
JEP 0.826281
JMD 176.79495
JOD 0.789945
JPY 176.583068
KES 144.778542
KGS 97.42615
KHR 4545.554101
KMF 492.435375
KPW 1002.695628
KRW 1519.769162
KWD 0.346465
KYD 0.928505
KZT 499.343929
LAK 25072.962707
LBP 99768.219701
LKR 370.443199
LRD 189.736506
LSL 18.450025
LTL 3.289667
LVL 0.673912
LYD 7.164128
MAD 10.870897
MDL 19.913202
MGA 5062.148064
MKD 61.572204
MMK 2339.570801
MNT 4012.979985
MOP 8.993097
MRU 44.843201
MUR 52.396841
MVR 17.161402
MWK 1935.20303
MXN 20.761153
MYR 4.522201
MZN 71.195547
NAD 18.45002
NGN 1500.980135
NIO 40.998242
NOK 10.548821
NPR 167.309384
NZD 2.010633
OMR 0.428375
PAB 1.114066
PEN 3.835315
PGK 5.076877
PHP 70.298441
PKR 308.089797
PLN 4.391891
PYG 6962.479004
QAR 4.071615
RON 5.339025
RSD 117.620701
RUB 91.358747
RWF 1644.327333
SAR 4.183129
SBD 8.970469
SCR 15.617635
SDG 670.139036
SEK 11.028817
SGD 1.429616
SHP 0.830617
SLE 25.524589
SLL 23362.256992
SOS 636.715831
SRD 41.872019
STD 23059.751072
STN 24.427455
SVC 9.747053
SYP 14485.609783
SZL 18.450012
THB 37.409504
TJS 10.276657
TMT 3.910513
TND 3.326169
TOP 2.6825
TRY 55.877003
TTD 7.554564
TWD 36.559625
TZS 2944.029945
UAH 50.465673
UGX 4556.488485
USD 1.114106
UYU 44.816902
UZS 13292.52356
VES 995.753717
VND 28501.624462
VUV 133.150589
WST 3.095561
XAF 655.957
XAG 0.021446
XAU 0.00027400717
XCD 3.010928
XCG 2.007593
XDR 0.787731
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.124097
ZAR 18.444257
ZMK 10028.297636
ZMW 22.637194
ZWL 358.741775
SSP 6400.759238
MXV 2.335711
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Neuer Versuch zur Rettung von Zivilisten aus Mariupol gescheitert
Neuer Versuch zur Rettung von Zivilisten aus Mariupol gescheitert / Foto: Genya SAVILOV - AFP

Neuer Versuch zur Rettung von Zivilisten aus Mariupol gescheitert

In der seit Wochen heftig umkämpften Hafenstadt Mariupol in der Südostukraine ist erneut ein Versuch der Evakuierung von Zivilisten gescheitert. Die für den Abtransport versammelten Menschen wurden am Samstag nach ukrainischen Angaben großteils von russischen Soldaten "auseinandergetrieben". Unterdessen wurden bei russischen Luftangriffen in der südlichen Metropole Odessa nach Angaben Kiews mindestens fünf Menschen getötet.

Textgröße:

200 Einwohner Mariupols hätten sich versammelt , um aus der Stadt weggebracht zu werden, woraufhin russische Soldaten die Menge "auseinandergetrieben" hätten, teilte der Vize-Bürgermeister der Stadt, Petro Andriuschtschenko, im Messengerdienst Telegram mit.

Einige dieser Einwohner seien gezwungen worden, Busse zu besteigen, die sie in die von den Russen kontrollierte Ortschaft Dokutschajewsk rund 80 Kilometer nördlich bringen sollten, fügte er hinzu. Die Menschen hätten nicht mehr aussteigen dürfen. Die russischen Soldaten führten laut Andriuschtschenko "Schüsse von ukrainischen Nationalisten" als Grund für ihr Einschreiten und die Änderung der Route an.

Bereits in der Vergangenheit waren mehrere Versuche gescheitert, Fluchtkorridore für Einwohner aus Mariupol zu öffnen. Moskau führt ins Feld, die strategisch wichtige Hafenstadt inzwischen erobert zu haben. Dies wird von Kiew jedoch bestritten.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidialamtsberaters Oleksij Arestowytsch attackierte die russische Armee am Samstag wieder das Stahlwerk in der Stadt, in dem sich hunderte ukrainische Kämpfer verschanzt haben. Russland hat die dortigen ukrainischen Kämpfer wiederholt zur Kapitulation aufgefordert. Auf dem Industriegelände des Konzerns Asow-Stahl sollen sich auch hunderte Zivilisten befinden, die kaum Zugang zu Wasser oder Nahrung haben.

Das am Asowschen Meer gelegene Mariupol mit einst 450.000 Einwohnern gilt strategisch als äußerst bedeutsam. Die komplette Kontrolle über die Hafenstadt würde Russland helfen, eine direkte Landverbindung zwischen der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim und den von den pro-russischen Separatisten im Donbass kontrollierten Gebieten herzustellen.

Der russische Generalmajor Rustam Minnekajew hatte am Freitag erklärt, Ziel der nun eingetretenen "zweiten Phase" der Militäroperation sei die Eroberung des Donbass und des Südens. Neben einer Landverbindung zur annektierten Krim-Halbinsel würde so auch eine bessere Unterstützung für prorussische Separatisten in Transnistrien in der Republik Moldau ermöglicht, erklärte er.

Dies schürte international die Befürchtung, dass sich der Ukraine-Krieg auf die ehemalige Sowjetrepublik Moldau ausweiten könnte. Die Regierung in Chisinau ist pro-westlich ausgerichtet und strebt wie Kiew eine EU-Mitgliedschaft an.

Die von russischen Nachrichtenagenturen verbreiteten Äußerungen Minnekajews deuten zudem darauf hin, dass Moskau neben der Einnahme von Mariupol auch die Eroberung von Odessa anstrebt.

Unter den mindestens fünf Todesopfern der jüngsten Luftangriffe in Odessa sei ein drei Monate alter Säugling, schrieb der Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung, Andrij Jermak, auf Telegram. Ferner seien mindestens 18 weitere Menschen verletzt worden. Jermak ging davon aus, dass die Opferzahl letztlich noch höher sein wird.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte im Onlinenetzwerk Facebook, die russische Armee habe Raketen des Typs TU-95 vom Kaspischen Meer aus auf Odessa abgefeuert. Zwei Raketen hätten eine "militärische Einrichtung", zwei andere Wohngebäude getroffen. Zwei weitere Raketen konnten demnach von der ukrainischen Flugabwehr abgefangen werden.

Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte seinerseits, die russischen Streitkräfte hätten mit "Hochpräzisionsraketen" ein Waffendepot der ukrainischen Armee in Odessa zerstört. Dort sei ein "bedeutsames" Arsenal von aus den USA und europäischen Staaten gelieferten Waffen gelagert gewesen.

Im Osten der Ukraine kommen die russischen Truppen unterdessen nach Angaben Kiews bei ihrem Vormarsch langsamer voran als geplant. Der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Sinehubow, erklärte am Samstag, den ukrainischen Truppen sei es nach "erbitterten Kämpfen" gelungen, die nahe der russischen Grenze gelegenen Orte Besruki, Slatine und Prudjanka zurückzuerobern.

M.Yamazaki--JT