The Japan Times - Mehr als 30 Verletzte bei erneuten Zusammenstößen in Jerusalem

EUR -
AED 4.092159
AFN 72.41732
ALL 90.537215
AMD 401.457514
ANG 1.994011
AOA 1021.635888
ARS 1721.83908
AUD 1.623115
AWG 2.005391
AZN 1.898404
BAM 1.950009
BBD 2.243637
BDT 138.747943
BGN 1.94727
BHD 0.420408
BIF 3353.459968
BMD 1.114106
BND 1.427557
BOB 13.362914
BRL 6.138619
BSD 1.113992
BTN 104.56849
BWP 15.346457
BYN 3.336217
BYR 21836.483512
BZD 2.240526
CAD 1.573614
CDF 2584.727023
CHF 0.913907
CLF 0.027674
CLP 1089.184185
CNY 7.438335
CNH 7.434488
COP 3622.427511
CRC 505.208689
CUC 1.114106
CUP 26.737395
CVE 110.746505
CZK 24.329412
DJF 197.99941
DKK 7.475086
DOP 67.682396
DZD 151.946674
EGP 59.965439
ERN 16.711595
ETB 182.843775
FJD 2.524124
FKP 0.826281
GBP 0.83446
GEL 2.902292
GGP 0.826281
GHS 13.018377
GIP 0.826281
GMD 83.00521
GNF 9868.200854
GTQ 8.512719
GYD 233.546888
HKD 8.733997
HNL 29.942093
HRK 7.541397
HTG 146.006216
HUF 363.24365
IDR 20178.581925
ILS 3.549465
IMP 0.826281
INR 104.804147
IQD 1688.897966
IRR 2107168.296326
ISK 136.801543
JEP 0.826281
JMD 176.79495
JOD 0.789945
JPY 176.583068
KES 144.778542
KGS 97.42615
KHR 4545.554101
KMF 492.435375
KPW 1002.695628
KRW 1519.769162
KWD 0.346465
KYD 0.928505
KZT 499.343929
LAK 25072.962707
LBP 99768.219701
LKR 370.443199
LRD 189.736506
LSL 18.450025
LTL 3.289667
LVL 0.673912
LYD 7.164128
MAD 10.870897
MDL 19.913202
MGA 5062.148064
MKD 61.572204
MMK 2339.570801
MNT 4012.979985
MOP 8.993097
MRU 44.843201
MUR 52.396841
MVR 17.161402
MWK 1935.20303
MXN 20.761153
MYR 4.522201
MZN 71.195547
NAD 18.45002
NGN 1500.980135
NIO 40.998242
NOK 10.548821
NPR 167.309384
NZD 2.010633
OMR 0.428375
PAB 1.114066
PEN 3.835315
PGK 5.076877
PHP 70.298441
PKR 308.089797
PLN 4.391891
PYG 6962.479004
QAR 4.071615
RON 5.339025
RSD 117.620701
RUB 91.358747
RWF 1644.327333
SAR 4.183129
SBD 8.970469
SCR 15.617635
SDG 670.139036
SEK 11.028817
SGD 1.429616
SHP 0.830617
SLE 25.524589
SLL 23362.256992
SOS 636.715831
SRD 41.872019
STD 23059.751072
STN 24.427455
SVC 9.747053
SYP 14485.609783
SZL 18.450012
THB 37.409504
TJS 10.276657
TMT 3.910513
TND 3.326169
TOP 2.6825
TRY 55.877003
TTD 7.554564
TWD 36.559625
TZS 2944.029945
UAH 50.465673
UGX 4556.488485
USD 1.114106
UYU 44.816902
UZS 13292.52356
VES 995.753717
VND 28501.624462
VUV 133.150589
WST 3.095561
XAF 655.957
XAG 0.021446
XAU 0.00027400717
XCD 3.010928
XCG 2.007593
XDR 0.787731
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.124097
ZAR 18.444257
ZMK 10028.297636
ZMW 22.637194
ZWL 358.741775
SSP 6400.759238
MXV 2.335711
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Mehr als 30 Verletzte bei erneuten Zusammenstößen in Jerusalem
Mehr als 30 Verletzte bei erneuten Zusammenstößen in Jerusalem / Foto: Ahmad GHARABLI - AFP

Mehr als 30 Verletzte bei erneuten Zusammenstößen in Jerusalem

Bei erneuten Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei rund um den Tempelberg in Jerusalem sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, stürmten israelische Polizisten am Freitag das Gelände der Al-Aksa-Moschee und setzten Tränengas sowie Gummigeschosse gegen palästinensische Jugendliche ein, die ihrerseits Steine auf die Sicherheitskräfte warfen. Am frühen Morgen hatten Palästinenser nach Polizeiangaben bereits Steine in Richtung der Klagemauer geworfen.

Textgröße:

"Polizisten haben Maßnahmen zur Auflösung der Menge ergriffen, um die Gewalt zu stoppen", hieß es in einer Polizeimitteilung. Nach Angaben des palästinensischen Roten Halbmonds wurden mindestens 31 Palästinenser verletzt, zwei von ihnen schwer. Etwa ein Dutzend Verletzte sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Bereits in der zurückliegenden Woche waren bei Ausschreitungen in Jerusalem mehr als 200 Menschen verletzt worden. Zuvor hatte es im März in Israel vier von Palästinensern oder arabischen Israelis ausgeführte Anschläge gegeben, bei denen insgesamt 14 Menschen getötet wurden. 24 Palästinenser, darunter Angreifer, wurden zudem seit dem 22. März bei Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte getötet.

Die Lage in der Jerusalemer Altstadt ist seit Wochen besonders angespannt, weil der muslimische Fastenmonat Ramadan in diesem Jahr mit dem jüdischen Pessachfest zusammenfällt; hinzu kam Ostern.

Der Tempelberg in der Altstadt ist allen drei monotheistischen Religionen heilig. Die jüngste Gewalt hatte sich an der Wut von Palästinensern über wiederholte Besuche gläubiger Juden des Tempelbergs entzündet. Jüdische Gläubige dürfen den Platz vor der Al-Aksa-Moschee zu bestimmten Zeiten besuchen, beten dürfen sie dort aber nicht.

Die Palästinenser werfen Israel vor, die Regeln für den Tempelberg aufweichen zu wollen. Dem widersprach am Donnerstag Israels Außenminister Jair Lapid nach einem Treffen mit ranghohen US-Diplomaten. Israel "bewahrt den Status Quo auf dem Tempelberg und wird in weiter bewahren", betonte Lapid.

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte äußerte sich angesichts der Gewalt im Nahen Osten am Freitag "zutiefst besorgt". Am Donnerstag hatten arabische Minister bei einem Treffen in Jordanien Israel zum Respekt vor der Al-Aksa-Moschee aufgefordert und die "Angriffe gegen Gläubige" auf deren Gelände als "grobe Provokation der Gefühle von Muslimen überall" bezeichnet.

Befürchtet wird, dass die Spannungen den Nahost-Konflikt weiter eskalieren lassen könnten. Im vergangenen Jahr hatten Unruhen in Jerusalem einen elftägigen bewaffneten Konflikt zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und der israelischen Armee zur Folge, in dessen Verlauf mehr als 250 Menschen getötet wurden.

Militante Palästinenser feuerten in dieser Woche Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ab Die israelische Armee reagierte darauf mit Luftangriffen in dem palästinensischen Küstengebiet und traf dabei nach eigenen Angaben ein unterirdische Raketenfabrik.

Ein Hamas-Sprecher erklärte am Donnerstag, seine Miliz sei "entschlossen, den Kampf Seite an Seite mit dem palästinensischen Volk fortzusetzen, um der Aggression" Israels entgegenzuwirken. "Ganz gleich, welche Opfer dies bedeutet", fügte er hinzu.

Die jüngste Eskalation der Gewalt stellt auch das Regierungsbündnis von Israels Ministerpräsident Naftali Bennett vor die Zerreißprobe. Anfang April hatte die breite Links-Rechts-Koalition ihre hauchdünne Mehrheit in der Knesset eingebüßt. Am Sonntag verkündete dann die arabische Raam-Partei ihre Mitarbeit in der Koalition auszusetzen.

Bennett will die Wogen offenbar bis zum Ende der Sitzungspause der Knesset Anfang Mai glätten. Sollte ihm das nicht gelingen und die Raam-Partei die Koalition verlassen, könnte die Opposition ein Misstrauensvotum gegen ihn einleiten.

T.Sato--JT