The Japan Times - Österreichs Kanzler Nehammer reist zu Treffen mit Putin nach Moskau

EUR -
AED 4.094029
AFN 71.335799
ALL 90.57859
AMD 401.640977
ANG 1.994922
AOA 1022.102768
ARS 1722.603168
AUD 1.624236
AWG 2.009094
AZN 1.899271
BAM 1.9509
BBD 2.244662
BDT 138.81135
BGN 1.948159
BHD 0.421071
BIF 3334.748558
BMD 1.114615
BND 1.428209
BOB 13.369021
BRL 6.125972
BSD 1.114501
BTN 104.616277
BWP 15.35347
BYN 3.337741
BYR 21846.462618
BZD 2.24155
CAD 1.574629
CDF 2580.335146
CHF 0.913879
CLF 0.027712
CLP 1090.662795
CNY 7.45511
CNH 7.436637
COP 3616.681886
CRC 505.439565
CUC 1.114615
CUP 26.749613
CVE 109.988743
CZK 24.336559
DJF 198.089894
DKK 7.47537
DOP 67.724455
DZD 151.999696
EGP 59.988024
ERN 16.719232
ETB 182.927333
FJD 2.525277
FKP 0.826659
GBP 0.834618
GEL 2.903618
GGP 0.826659
GHS 13.022875
GIP 0.826659
GMD 83.043143
GNF 9871.206661
GTQ 8.516609
GYD 233.653618
HKD 8.738145
HNL 29.955776
HRK 7.544843
HTG 146.07294
HUF 363.305603
IDR 20184.961113
ILS 3.551087
IMP 0.826659
INR 104.711601
IQD 1689.66978
IRR 2108131.256076
ISK 136.786037
JEP 0.826659
JMD 176.875744
JOD 0.790306
JPY 176.357246
KES 144.766682
KGS 97.470673
KHR 4540.900246
KMF 491.545799
KPW 1003.153853
KRW 1519.143248
KWD 0.346579
KYD 0.928929
KZT 499.572125
LAK 25072.46357
LBP 99805.796647
LKR 370.612489
LRD 189.476844
LSL 18.431007
LTL 3.29117
LVL 0.67422
LYD 7.132086
MAD 10.89414
MDL 19.922302
MGA 5064.461427
MKD 61.546405
MMK 2340.639967
MNT 4014.813887
MOP 8.997207
MRU 44.994987
MUR 52.420786
MVR 17.226425
MWK 1932.675777
MXN 20.766962
MYR 4.523894
MZN 71.235493
NAD 18.432244
NGN 1501.588048
NIO 41.016978
NOK 10.545338
NPR 167.385843
NZD 2.011195
OMR 0.428568
PAB 1.114576
PEN 3.839257
PGK 5.079197
PHP 70.333911
PKR 308.230592
PLN 4.391775
PYG 6965.660803
QAR 4.073475
RON 5.338232
RSD 117.525468
RUB 91.398896
RWF 1645.078778
SAR 4.185041
SBD 8.974569
SCR 15.657357
SDG 670.445284
SEK 11.024015
SGD 1.429678
SHP 0.830996
SLE 25.536253
SLL 23372.933364
SOS 636.94306
SRD 41.891154
STD 23070.289202
STN 24.438618
SVC 9.751507
SYP 14492.229595
SZL 18.42596
THB 37.392046
TJS 10.281353
TMT 3.9123
TND 3.334924
TOP 2.683726
TRY 55.904535
TTD 7.558017
TWD 36.540665
TZS 2945.375344
UAH 50.488735
UGX 4558.570766
USD 1.114615
UYU 44.837383
UZS 13298.598141
VES 996.208769
VND 28514.649486
VUV 133.211438
WST 3.096976
XAF 655.957
XAG 0.021465
XAU 0.000274364176
XCD 3.012304
XCG 2.00851
XDR 0.788091
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.244343
ZAR 18.43992
ZMK 10032.880491
ZMW 22.647539
ZWL 358.905717
SSP 6403.684336
MXV 2.336365
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Österreichs Kanzler Nehammer reist zu Treffen mit Putin nach Moskau
Österreichs Kanzler Nehammer reist zu Treffen mit Putin nach Moskau

Österreichs Kanzler Nehammer reist zu Treffen mit Putin nach Moskau

Nach Solidaritätsbesuchen westlicher Politiker in Kiew reist erstmals seit Beginn des Ukraine-Krieges ein europäischer Regierungschef nach Moskau: Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer kündigte für Montag ein Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin in der russischen Hauptstadt an. Die Ukraine bereitete sich unterdessen auf heftige Kämpfe mit Russland im Osten des Landes vor. Nach dem Rückzug der russischen Truppen aus der Region um Kiew wurden dort nach ukrainischen Angaben bislang mehr als 1200 Todesopfer gefunden.

Textgröße:

Nehammer erklärte, er wolle alles dafür tun, "damit Schritte Richtung Frieden unternommen werden", auch wenn die Chancen gering seien, etwas zu erreichen. Er kündigte an, Putin auch auf die "Kriegsverbrechen" im Kiewer Vorort Butscha anzusprechen. Die Initiative zu dem Treffen mit dem Kreml-Chef sei von ihm ausgegangen, sagte der österreichische Kanzler.

Die Reise nach Moskau sei "eine Risikomission", räumte Nehammer ein. Es sei nun aber "persönliche Diplomatie" gefragt. Dabei gehe es um Dialogmöglichkeiten zwischen Selenskyj und Putin, einen Waffenstillstand oder Fluchtkorridore. Die deutsche Bundesregierung sowie die EU-Spitzen und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj habe er im Vorfeld über sein Vorhaben informiert.

Erst am Samstag hatte der österreichische Kanzler in Kiew Selenskyj getroffen. Am Freitag waren bereits EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell in die ukrainische Hauptstadt gereist.

Ebenfalls am Samstag traf der britische Premierminister Boris Johnson in Kiew mit Selenskyj zusammen. Er sagte der Ukraine weitere Unterstützung zu und kündigte die Lieferung von 120 gepanzerten Fahrzeugen und neuen Anti-Schiffs-Raketensystemen in die Ukraine an. Selenskyj lobte die britische Unterstützung und rief andere westliche Länder auf, "dem Beispiel des Vereinigten Königreichs zu folgen".

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sicherte der Ukraine am Sonntag in einem Telefonat mit Selenskyj "die Solidarität und volle Unterstützung Deutschlands" zu. Auf deutsche "Marder"-Schützenpanzer werden die ukrainischen Streitkräfte vorerst aber offenbar verzichten müssen.

Die russische Armee hatte sich in den vergangenen Tagen im Norden der Ukraine insbesondere aus der Region um die Hauptstadt Kiew zurückgezogen. Nach eigenen Angaben will sich Moskau nun auf den östlichen Donbass konzentrieren, der bereits seit 2014 teilweise von pro-russischen Rebellen kontrolliert wird. In der westlich des Donbass gelegenen Stadt Dnipro wurde am Sonntag nach Angaben von Gouverneur Valentin Resnitschenko der Flughafen bei einem russischen Angriff "vollständig zerstört".

Die ukrainische Armee sei gewappnet für die "großen Schlachten" gegen die russischen Truppen, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak. Selenskyj sprach von möglicherweise "entscheidenden" Kämpfen in der Ostukraine. "Wir sind bereit zu kämpfen und parallel dazu nach diplomatischen Wegen zu suchen, um diesen Krieg zu beenden", sagte er.

In Erwartung einer massiven Offensive in der Ostukraine hatten die ukrainischen Behörden ihre Evakuierungsbemühungen zuletzt verstärkt. Dabei wurde am Freitag der Bahnhof der Stadt Kramatorsk von einem Raketenangriff getroffen. 52 Zivilisten wurden getötet, darunter fünf Kinder. Russland wies jegliche Verantwortung zurück.

Die russische Armee hatte sich vor rund einer Woche aus der Region um Kiew zurückgezogen. Seitdem seien dort insgesamt 1222 Leichen geborgen worden, sagte die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa am Sonntag dem britischen Sender Sky News. Erste Berichte am vergangenen Wochenende über möglicherweise hunderte getötete Zivilisten in Butscha hatten international für Entsetzen gesorgt. Im Laufe der Woche häuften sich ähnliche Schilderungen aus weiteren Orten wie Irpin oder Borodjanka.

Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwältin Wenediktowa wurden seit Beginn der russischen Invasion Ermittlungen zu 5600 mutmaßlichen Kriegsverbrechen eingeleitet. Sie richteten sich gegen 500 Verdächtige aus den Reihen des russischen Militärs und der Regierung in Moskau, unter ihnen Kreml-Chef Wladimir Putin, sagte sie Sky News.

Wegen des russischen Angriffskriegs sind nach UN-Angaben bislang mehr als 4,5 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen, 7,1 Millionen weitere Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Bei der weltweiten Spendenaktion "Stand Up For Ukraine" kamen am Samstag insgesamt 10,1 Milliarden Euro zusammen.

Y.Mori--JT