The Japan Times - Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu

EUR -
AED 4.095102
AFN 72.480008
ALL 90.801688
AMD 402.807486
ANG 1.995737
AOA 1023.635334
ARS 1721.721299
AUD 1.61933
AWG 2.007127
AZN 1.900047
BAM 1.955836
BBD 2.250342
BDT 139.162586
BGN 1.948955
BHD 0.422108
BIF 3342.96213
BMD 1.115071
BND 1.431727
BOB 13.402249
BRL 6.138357
BSD 1.117321
BTN 104.873949
BWP 15.391286
BYN 3.345962
BYR 21855.38619
BZD 2.247142
CAD 1.573644
CDF 2586.964483
CHF 0.914162
CLF 0.027822
CLP 1094.980351
CNY 7.444774
CNH 7.438418
COP 3608.76707
CRC 506.709417
CUC 1.115071
CUP 26.815498
CVE 110.267049
CZK 24.346956
DJF 198.963698
DKK 7.480457
DOP 67.891262
DZD 151.940824
EGP 59.957114
ERN 16.726061
ETB 183.378708
FJD 2.526309
FKP 0.834974
GBP 0.834166
GEL 2.893653
GGP 0.834974
GHS 13.055243
GIP 0.834974
GMD 83.077063
GNF 9896.183924
GTQ 8.538159
GYD 234.234353
HKD 8.744429
HNL 30.029558
HRK 7.547925
HTG 146.432722
HUF 363.51345
IDR 20192.258205
ILS 3.552538
IMP 0.834974
INR 104.716854
IQD 1693.83148
IRR 2108992.359359
ISK 136.919964
JEP 0.834974
JMD 177.323296
JOD 0.790629
JPY 176.710877
KES 145.192698
KGS 97.510486
KHR 4552.084602
KMF 492.86165
KPW 1003.563608
KRW 1520.737678
KWD 0.346765
KYD 0.931217
KZT 500.809308
LAK 25136.46717
LBP 100053.859534
LKR 371.556906
LRD 189.94353
LSL 18.477643
LTL 3.292514
LVL 0.674496
LYD 7.150133
MAD 10.921803
MDL 19.971371
MGA 5077.094359
MKD 61.556144
MMK 2341.587311
MNT 4015.514918
MOP 9.019368
MRU 45.108838
MUR 52.442198
MVR 17.176258
MWK 1937.436008
MXN 20.766565
MYR 4.528864
MZN 71.257178
NAD 18.477643
NGN 1502.23485
NIO 41.120764
NOK 10.548462
NPR 167.798119
NZD 2.015128
OMR 0.428348
PAB 1.117421
PEN 3.848972
PGK 5.092095
PHP 70.369926
PKR 309.016043
PLN 4.399568
PYG 6984.129802
QAR 4.084276
RON 5.343646
RSD 117.622186
RUB 91.352798
RWF 1649.13065
SAR 4.188587
SBD 8.974739
SCR 15.358485
SDG 670.719139
SEK 11.033072
SGD 1.430306
SHP 0.835103
SLE 25.591287
SLL 23382.48045
SOS 638.511867
SRD 41.908265
STD 23079.712667
STN 24.500455
SVC 9.776182
SYP 14498.149201
SZL 18.471343
THB 37.411034
TJS 10.307092
TMT 3.902748
TND 3.343362
TOP 2.684822
TRY 55.9111
TTD 7.577141
TWD 36.546782
TZS 2952.454872
UAH 50.616941
UGX 4570.084937
USD 1.115071
UYU 44.950835
UZS 13332.247784
VES 999.456181
VND 28526.296796
VUV 132.393741
WST 3.108622
XAF 655.957
XAG 0.021465
XAU 0.000274244363
XCD 3.013535
XCG 2.013637
XDR 0.788413
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.853652
ZAR 18.420333
ZMK 10036.978597
ZMW 22.703422
ZWL 359.052318
SSP 6406.340367
MXV 2.33632
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu
Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu / Foto: Sameer Al-DOUMY - AFP

Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu

Sechs Wochen nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind bei einer internationalen Geberkonferenz in Brüssel mehr als sieben Milliarden Euro an Hilfen zusammengekommen. Allein die Europäische Kommission sagte der Türkei eine Milliarde Euro für den Wiederaufbau zu. Für die humanitäre Hilfe in Syrien will die EU 108 Millionen Euro bereitstellen. Auch Deutschland erhöhte seine Hilfen deutlich.

Textgröße:

Die Zusage von sieben Milliarden Euro vermittle vor allem eine Botschaft: "Die betroffenen Menschen sind nicht allein", sagte der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson. Schweden hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Der Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, bezeichnete die Zusagen als "großen Schritt nach vorn". Die Hilfen seien "sehr willkommen, aber in Bezug auf die allgemeine Erholung und den Wiederaufbau haben wir noch einen langen Weg vor uns".

Die Geberkonferenz war von der EU in Abstimmung mit den Vereinten Nationen organisiert worden, um Geld für die Opfer der verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet zu sammeln. Gut die Hälfte der zugesagten Finanzhilfe wird nach EU-Angaben von der Kommission, den EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Investitionsbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung bereitgestellt.

Bei den Beben am 6. Februar mit einer Stärke von bis zu 7,8 kamen nach Behördenangaben mehr als 50.000 Menschen in der Türkei und fast 6000 Menschen Syrien ums Leben, Hunderttausende sind obdachlos.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte bereits am Montagmorgen weitere deutsche Hilfszahlungen angekündigt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts sagte Deutschland den beiden Ländern zusätzlich zu den bisher zur Verfügung gestellten 108 Millionen Euro weitere 130 Millionen Euro zu. Frankreich kündigte zwölf Millionen Euro weitere Hilfen an, Spanien sagte 50 Millionen Euro Darlehen für die Türkei sowie fünf Millionen Euro humanitäre Hilfe für die Türkei und Syrien zu.

Die Schäden sind Schätzungen zufolge jedoch noch viel höher. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezifferte die durch die Erdbeben entstandenen Schäden in seinem Land auf rund 104 Milliarden Dollar (rund 96,4 Milliarden Euro). "Unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage ist es für jedes Land unmöglich, eine Katastrophe dieses Ausmaßes allein zu bewältigen", sagte Erdogan per Videonachricht zu den Teilnehmenden der Konferenz. Für Syrien gehen die Vereinten Nationen bislang von Wiederaufbaukosten in Höhe von 14,8 Milliarden Dollar aus.

Die Welthungerhilfe forderte von der Geberkonferenz eine langfristige und nachhaltige Unterstützung der Betroffenen. Während die Unterstützung in der Türkei viele Betroffene nach wenigen Tagen erreicht habe, hätten die Opfer in Syrien zu lange auf Hilfe warten müssen. Gleichzeitig gingen die militärischen Angriffe in Nordwestsyrien unvermindert weiter. "Menschen, die alles verloren haben, müssen auch noch Schutz vor Luftangriffen suchen", erklärte Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge.

Die Organisation Save the Children forderte angesichts heftiger Regenfälle im Norden Syriens "konkrete Zusagen" der internationalen Gemeinschaft und schnelle Hilfe insbesondere für die Kinder. Die Überschwemmungen zeigten, wie gefährdet die Kinder und ihre Familien in Nordsyrien seien, sagte die Leiterin der Syrien-Nothilfe von Save the Children, Rasha Muhrez.

"Die Regenfälle haben ihre Not noch verschlimmert und sie erneut aus ihren Unterkünften vertrieben", sagte Muhrez. Sie bräuchten "sichere Schlafplätze, Zugang zu Bildung und Schutz sowie psychosoziale Unterstützung".

Der Oxfam-Direktor für Syrien, Mutas Adham, sagte, die neuen Zusagen könnten "ein Rettungsanker" für viele Syrer sein, die bereits vor dem Erdbeben mit Hunger, explodierender Inflation und Armut zu kämpfen hatten. Dennoch sei "eine langfristige Lösung" über die humanitäre Hilfe hinaus gefragt.

Die syrische Regierung war nicht zu der Konferenz eingeladen. Das Außenministerium in Damaskus beklagte, dass das Treffen "ohne Abstimmung mit der syrischen Regierung" stattfand.

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste gegen seine Regierung im Jahr 2011 und dem daraus entstandenen Bürgerkrieg international weitgehend isoliert. Auch viele arabische Länder brachen die Beziehungen zu Damaskus ab. Nach den Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet schickten jedoch viele arabische Länder Hilfslieferungen nach Damaskus.

K.Yamaguchi--JT