The Japan Times - "Volker, hör die Signale" - Länder wollen mehr Geld vom Bund für 49-Euro-Ticket

EUR -
AED 4.095102
AFN 72.480008
ALL 90.801688
AMD 402.807486
ANG 1.995737
AOA 1023.635334
ARS 1721.721299
AUD 1.61933
AWG 2.007127
AZN 1.900047
BAM 1.955836
BBD 2.250342
BDT 139.162586
BGN 1.948955
BHD 0.422108
BIF 3342.96213
BMD 1.115071
BND 1.431727
BOB 13.402249
BRL 6.138357
BSD 1.117321
BTN 104.873949
BWP 15.391286
BYN 3.345962
BYR 21855.38619
BZD 2.247142
CAD 1.573644
CDF 2586.964483
CHF 0.914162
CLF 0.027822
CLP 1094.980351
CNY 7.444774
CNH 7.438418
COP 3608.76707
CRC 506.709417
CUC 1.115071
CUP 26.815498
CVE 110.267049
CZK 24.346956
DJF 198.963698
DKK 7.480457
DOP 67.891262
DZD 151.940824
EGP 59.957114
ERN 16.726061
ETB 183.378708
FJD 2.526309
FKP 0.834974
GBP 0.834166
GEL 2.893653
GGP 0.834974
GHS 13.055243
GIP 0.834974
GMD 83.077063
GNF 9896.183924
GTQ 8.538159
GYD 234.234353
HKD 8.744429
HNL 30.029558
HRK 7.547925
HTG 146.432722
HUF 363.51345
IDR 20192.258205
ILS 3.552538
IMP 0.834974
INR 104.716854
IQD 1693.83148
IRR 2108992.359359
ISK 136.919964
JEP 0.834974
JMD 177.323296
JOD 0.790629
JPY 176.710877
KES 145.192698
KGS 97.510486
KHR 4552.084602
KMF 492.86165
KPW 1003.563608
KRW 1520.737678
KWD 0.346765
KYD 0.931217
KZT 500.809308
LAK 25136.46717
LBP 100053.859534
LKR 371.556906
LRD 189.94353
LSL 18.477643
LTL 3.292514
LVL 0.674496
LYD 7.150133
MAD 10.921803
MDL 19.971371
MGA 5077.094359
MKD 61.556144
MMK 2341.587311
MNT 4015.514918
MOP 9.019368
MRU 45.108838
MUR 52.442198
MVR 17.176258
MWK 1937.436008
MXN 20.766565
MYR 4.528864
MZN 71.257178
NAD 18.477643
NGN 1502.23485
NIO 41.120764
NOK 10.548462
NPR 167.798119
NZD 2.015128
OMR 0.428348
PAB 1.117421
PEN 3.848972
PGK 5.092095
PHP 70.369926
PKR 309.016043
PLN 4.399568
PYG 6984.129802
QAR 4.084276
RON 5.343646
RSD 117.622186
RUB 91.352798
RWF 1649.13065
SAR 4.188587
SBD 8.974739
SCR 15.358485
SDG 670.719139
SEK 11.033072
SGD 1.430306
SHP 0.835103
SLE 25.591287
SLL 23382.48045
SOS 638.511867
SRD 41.908265
STD 23079.712667
STN 24.500455
SVC 9.776182
SYP 14498.149201
SZL 18.471343
THB 37.411034
TJS 10.307092
TMT 3.902748
TND 3.343362
TOP 2.684822
TRY 55.9111
TTD 7.577141
TWD 36.546782
TZS 2952.454872
UAH 50.616941
UGX 4570.084937
USD 1.115071
UYU 44.950835
UZS 13332.247784
VES 999.456181
VND 28526.296796
VUV 132.393741
WST 3.108622
XAF 655.957
XAG 0.021465
XAU 0.000274244363
XCD 3.013535
XCG 2.013637
XDR 0.788413
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.853652
ZAR 18.420333
ZMK 10036.978597
ZMW 22.703422
ZWL 359.052318
SSP 6406.340367
MXV 2.33632
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

"Volker, hör die Signale" - Länder wollen mehr Geld vom Bund für 49-Euro-Ticket
"Volker, hör die Signale" - Länder wollen mehr Geld vom Bund für 49-Euro-Ticket / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

"Volker, hör die Signale" - Länder wollen mehr Geld vom Bund für 49-Euro-Ticket

Die Bundesländer fordern im Zusammenhang mit dem geplanten 49-Euro-Ticket weitere finanzielle Zugeständnisse vom Bund. "Wir brauchen dringend die ausreichende und auskömmliche Finanzierung für die Qualitätssicherung und den Ausbau" des öffentlichen Nahverkehrs, sagte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) am Freitag im Bundesrat. Sein sächsischer Kollege Martin Dulig (SPD) forderte "eine Erhöhung der Regionalisierungsmittel", die der Bund den Ländern für den öffentlichen Nahverkehr zahlt, "und zwar dauerhaft". Dem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) rief er zu: "Volker, hör die Signale!"

Textgröße:

Der Bundesrat befasste sich in der Sitzung erstmals mit dem Anfang Februar vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum 49-Euro-Ticket. Dieser enthält vor allem Regelungen zur hälftigen Finanzierung des Tickets durch Bund und Länder zunächst für die Jahre bis 2025.

Die Länder fordern darüber hinaus aber mehr Geld auch für den Ausbau des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). "Was nützt uns das beste Ticket, wenn der Bus nicht fährt?", fragte Dulig. Auch Herrmann betonte, nötig sei "natürlich vor allem eine gute Qualität". Er verwies dabei auf Rückmeldungen in aktuellen Ausschreibungen, die zeigten, dass "die Preise drastisch steigen".

Der brandenburgische Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) sagte zum 49-Euro-Ticket: "Natürlich werden aufgrund dieses Preisangebots künftig auch mehr Menschen den ÖPNV nutzen." Darauf müsse sich das System einstellen. "Das Deutschlandticket darf nicht zu einem Ramsch-ÖPNV führen."

Dem Bund warf Beermann vor, den Grundsatz "wer bestellt, der zahlt" zu missachten. Derzeit laufe es darauf hinaus, "dass der Bund bestellt, aber nur einen Teil zu zahlen bereit ist".

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Theurer (FDP), reagierte zurückhaltend auf die Forderungen der Länder. "Die Bundesregierung ist nicht verantwortlich für die Inflation", sagte er zum Argument der steigenden Beschaffungspreise. Theurer verwies zudem darauf, dass der Bund den Ländern schon finanziell deutlich entgegen gekommen sei.

Das deutschlandweit gültige Nahverkehrsticket für 49 Euro im Monat soll ab April verkauft werden und ab Mai gelten. Über die genaue Ausgestaltung und vor allem die Finanzierung hatten Bund und Länder monatelang gestritten. Vorgesehen sind nun laut dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zusätzliche Zahlungen des Bundes von je 1,5 Milliarden Euro für 2023 und die beiden folgenden Jahre, die nach einem vorgegebenen Schlüssel auf die Länder verteilt werden.

In der Sitzung beschloss der Bundesrat mehrere Änderungswünsche an dem Gesetzentwurf. So solle sich der Bund 2024 und 2025 hälftig an allen finanziellen Nachteilen beteiligen, die durch das Deutschlandticket entstehen - beispielsweise auch an Kosten für die Aufteilung der Einnahmen sowie für eine Evaluation.

Zudem kritisierte der Bundesrat, dass der Gesetzentwurf zwar die unbefristete Einführung des Tickets vorsehe, die Kostenbeteiligung des Bundes aber nur bis ins Jahr 2025 reiche. Nötig sei entweder eine gesetzliche Regelung zur dauerhaften hälftigen Mitfinanzierung durch den Bund oder eine Einführung des Tickets zunächst nur bis 2025.

Bundesverkehrsminister Wissing strebt den Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens noch im März an. Dafür müsste der Bundesrat in seiner nächsten Sitzung am 31. März der Vorlage zustimmen, die im Bundestag zwischenzeitlich noch geändert werden kann.

M.Fujitav--JT