The Japan Times - ADAC: Verkehr entwickelt sich "viel zu langsam in Richtung Nachhaltigkeit"

EUR -
AED 4.11646
AFN 71.736469
ALL 90.874166
AMD 403.965056
ANG 2.006149
AOA 1027.85474
ARS 1731.765412
AUD 1.621617
AWG 2.020401
AZN 1.908695
BAM 1.955692
BBD 2.260065
BDT 139.762274
BGN 1.959123
BHD 0.423573
BIF 3353.384716
BMD 1.120888
BND 1.432502
BOB 13.54913
BRL 6.169143
BSD 1.122138
BTN 105.954835
BWP 15.373013
BYN 3.34801
BYR 21969.405587
BZD 2.256755
CAD 1.572768
CDF 2594.855378
CHF 0.915519
CLF 0.027851
CLP 1096.139048
CNY 7.49706
CNH 7.472776
COP 3628.998328
CRC 508.867331
CUC 1.120888
CUP 26.930151
CVE 110.255463
CZK 24.340125
DJF 199.818955
DKK 7.47458
DOP 67.385674
DZD 152.658181
EGP 60.418511
ERN 16.813321
ETB 184.167677
FJD 2.528049
FKP 0.832861
GBP 0.833823
GEL 2.919932
GGP 0.832861
GHS 13.08916
GIP 0.832861
GMD 83.503849
GNF 9939.228903
GTQ 8.575258
GYD 235.104907
HKD 8.785688
HNL 30.159064
HRK 7.587302
HTG 147.060559
HUF 364.436013
IDR 20307.240712
ILS 3.588243
IMP 0.832861
INR 105.905763
IQD 1701.090792
IRR 2119994.957286
ISK 136.79338
JEP 0.832861
JMD 177.978574
JOD 0.794682
JPY 176.933342
KES 145.62542
KGS 98.020871
KHR 4565.747617
KMF 494.311894
KPW 1008.799193
KRW 1525.72473
KWD 0.348125
KYD 0.935136
KZT 504.535359
LAK 25254.266049
LBP 100773.199044
LKR 373.044387
LRD 190.756903
LSL 18.388181
LTL 3.309691
LVL 0.678014
LYD 7.183603
MAD 10.935298
MDL 20.061907
MGA 5087.673377
MKD 61.547363
MMK 2353.691297
MNT 4036.826183
MOP 9.067118
MRU 45.33309
MUR 52.401575
MVR 17.323345
MWK 1945.775083
MXN 21.001185
MYR 4.550019
MZN 71.635344
NAD 18.388837
NGN 1506.686375
NIO 41.296796
NOK 10.432599
NPR 169.531116
NZD 2.010049
OMR 0.430987
PAB 1.122128
PEN 3.865086
PGK 5.111672
PHP 70.655171
PKR 310.345676
PLN 4.403387
PYG 6913.617833
QAR 4.101645
RON 5.335988
RSD 117.649523
RUB 91.353608
RWF 1652.893886
SAR 4.207423
SBD 9.025074
SCR 15.460008
SDG 674.210238
SEK 11.010466
SGD 1.434585
SHP 0.835673
SLE 25.679439
SLL 23504.466687
SOS 641.258832
SRD 42.097225
STD 23200.119367
STN 24.498427
SVC 9.818326
SYP 14573.785945
SZL 18.38182
THB 37.522812
TJS 10.351389
TMT 3.934317
TND 3.343611
TOP 2.698829
TRY 56.222402
TTD 7.599478
TWD 36.9896
TZS 2961.947057
UAH 50.972128
UGX 4538.70862
USD 1.120888
UYU 45.1973
UZS 13390.140367
VES 1001.814937
VND 28700.338268
VUV 134.119962
WST 3.119611
XAF 655.957
XAG 0.021663
XAU 0.000276250222
XCD 3.029256
XCG 2.02227
XDR 0.792526
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.72568
ZAR 18.502331
ZMK 10089.322765
ZMW 22.750539
ZWL 360.925492
SSP 6440.080738
MXV 2.36332
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

ADAC: Verkehr entwickelt sich "viel zu langsam in Richtung Nachhaltigkeit"
ADAC: Verkehr entwickelt sich "viel zu langsam in Richtung Nachhaltigkeit"

ADAC: Verkehr entwickelt sich "viel zu langsam in Richtung Nachhaltigkeit"

Verbesserungen bei Luftschadstoffen und Lärmbelastung - aber gleichzeitig Verschlechterungen etwa bei Straßenstaus und Ausfällen auf der Schiene: Das deutsche Verkehrssystem entwickelt sich nach Einschätzung des Automobilclubs ADAC "viel zu langsam in Richtung Nachhaltigkeit". Positive Entwicklungen seien von negativen in anderen Bereichen kompensiert worden, teilte der ADAC am Montag in München mit. Mit Blick auf nachhaltige Mobilität seien deshalb mehr Anstrengung und mehr Tempo nötig, forderte der Automobilclub.

Textgröße:

"Mit nachhaltiger Mobilität lassen sich die Lebensqualität der Menschen und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen verbessern", erklärte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand. Schon um die erforderliche Minderung der CO2-Emissionen zu erzielen, müsse sich der Wandel des Verkehrssystems allerdings "erheblich beschleunigen", fügte er hinzu.

"Die Verbraucher müssen ihr Mobilitätsverhalten ändern, sie müssen dazu aber auch in der Lage sein", erklärte Hillebrand weiter. "Ohne einen schnelleren Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Ladeinfrastruktur oder von Radwegen wird dies nicht gelingen."

Laut dem in Zusammenarbeit mit dem Prognos-Institut entwickelten ADAC-Mobilitätsindex gab es in den vergangenen Jahren keinen nennenswerten Fortschritt mit Blick auf Nachhaltigkeit im Verkehr. Untersucht wurden dafür die Jahre 2015 bis 2019, also der Zeitraum vor der Corona-Pandemie, in der sich das Mobilitätsverhalten etwa durch Lockdowns zumindest zeitweilig erheblich veränderte.

Für den Index berücksichtigt wurden ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte. Unter die Lupe genommen wurden die Dimensionen Verkehrssicherheit, Umwelt und Klima, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit sowie Bezahlbarkeit. Für das Jahr 2015 wurde dabei ein Indexwert von 100 festgelegt - Werte darüber bedeuten eine Verbesserung, Zahlen darunter eine Verschlechterung.

Im Bereich Umwelt und Klima, in dem neben CO2-Emissionen und potenziell gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen auch der Flächenverbrauch berücksichtigt wurde, gab es laut ADAC Fortschritte: Der Teilindex stieg hier bis 2019 auf einen Wert von 105. Vor allem Luftschadstoffe und Lärmbelastungen konnten reduziert werden. Allerdings stiegen zugleich Treibhausgas-Ausstoß und Energieverbrauch im Verkehr weiter - was hier sogar zu schlechteren Werten als im Basisjahr 2015 führte.

Hauptursache für fehlende Fortschritte im Zeitverlauf seit 2015 ist "eine deutliche Verschlechterung des Faktors Zuverlässigkeit". Straßenstaus sowie Verspätungen und Ausfälle auf der Schiene führten laut ADAC dazu, dass der entsprechende Teilindex bis 2019 auf einen Wert von 83 abfiel. "Stetig steigende Verkehrsmengen und nur unzureichender Ausbau und Erhalt der Infrastruktur führen auf Straße und Schiene zu mehr Störungen und Verspätungen", resümierte der Automobilclub.

Bei der Verfügbarkeit von Mobilität gab es eine Verbesserung auf einen Wert von 103 - unter anderem weil die Verfügbarkeit von Sharing-Angeboten wuchs. Der Teilindex für die Bezahlbarkeit von Mobilität stieg von 2015 bis 2019 auf einen Wert von 104. "Die Einkommen stiegen stärker als der Preis für Mobilität", erklärte der ADAC mit Blick auf den untersuchten Zeitraum.

Unter dem Strich veränderte sich der Indexwert für alle untersuchten Bereiche zusammen im untersuchten Zeitraum nicht. Er lag für 2019 wie im Basisjahr 2015 vor allem wegen der Verschlechterung bei der Zuverlässigkeit bei 100.

Y.Kimura--JT