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In Sachsen-Anhalt ermittelt die Polizei gegen eine Frau, die einen Mann bei einem Streit angefahren und dabei tödlich verletzt haben soll. Die 46-Jährige wurde wegen des Verdachts des Totschlags festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau am Montag mitteilten.
Ermittler sollen künftig leichter auf elektronische Beweismittel aus dem europäischen Ausland zugreifen können. Einen entsprechenden Gesetzentwurf veröffentlichte das Bundesjustizministerium am Montag. Die neuen Vorschriften würden es den deutschen Behörden ermöglichen, direkt auf zum Beispiel Telefonanbieter oder Mailprovider im EU-Ausland heranzutreten. Sie könnten von diesen dann die Herausgabe oder die Aufbewahrung von Daten für bis zu 60 Tage verlangen.
Weil er seine Ehefrau vor den Augen ihres minderjährigen Sohnes erstochen hat, ist ein Mann vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Essen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Montag wegen Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Der Mann, der laut Anklage in der Ehe bereits früher gewalttätig geworden war, erstach seine Frau im Februar nach einem Streit mit einem Klappmesser.
Ein wegen Wahlmanipulation bei den Landtags- und Kommunalwahlen in Sachsen tatverdächtiger Mann soll auch versucht haben, an einem geplanten Asylbewerberheim Feuer zu legen. Der 44-Jährige wurde am Montag festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen mitteilten.
Im niederbayerischen Schönau ist ein 60-jähriger Arbeiter unter eine Erntemaschine geraten und dabei tödlich verletzt worden. Der Betriebsunfall ereignete sich bei landwirtschaftlichen Arbeiten am Montagvormittag, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Wie genau es zu dem Unglück mit dem sogenannten Ladewagen kommen konnte, war zunächst unklar.
In einem Betrugsprozess um widerrufene Lastschriften im Zusammenhang mit Scheingeschäften mit Mobiltelefonen ist ein 32-jähriger Mann am Montag vom Landgericht im niedersächsischen Hildesheim zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Beihilfe zum Computerbetrug und versuchten Betrugs schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Bei den Taten soll laut Anklage ein Betrugsschaden von 26 Millionen Euro entstanden sein.
In Abwesenheit des Angeklagten hat in Paris am Montag ein Prozess gegen den französischen Filmstar Gérard Depardieu wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe begonnen. Wenige Stunden vor dem Prozessauftakt hatte der Anwalt des 75-Jährigen mitgeteilt, dass dieser "schwer erkrankt" sei und deshalb nicht erscheinen könne. Stattdessen wolle er eine Verschiebung beantragen.
Ein 46-jähriger soll in Duisburg seine Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer tödlich verletzt haben. Die 44-Jährige rannte nach dem Angriff noch aus dem Haus und brach schließlich auf einem Gehweg zusammen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten. Die Frau starb später in einem Krankenhaus. Der Mann kam wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.
Der frühere Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 92 Jahren im hessischen Rüdesheim-Aulhausen, wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte. Kamphaus war 25 Jahre lang, von 1982 bis 2007, Limburger Bischof. Wegen eines Streits mit dem damaligen Papst wurde er in den späten 1990er Jahren bundesweit bekannt.
Nach tödlichen Tritten gegen den Kopf eines 48-Jährigen auf offener Straße hat die Staatsanwaltschaft in Berlin Anklage gegen einen 41-jährigen Kampfsportler erhoben. Dem Beschuldigten wird heimtückischer Mord vorgeworfen, wie die Behörde am Montag mitteilte. Er soll sein 48-jähriges Opfer im Juli mit mehrfachen Tritten attackiert haben, als dieser auf einer Bank vor einem Geschäftsgebäude saß. Der Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen.
Das Landgericht im hessischen Fulda hat einen ehemaligen katholischen Pfarrer wegen Kindesmissbrauchs zu vier Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann zwischen September 2021 und Juli 2022 Kinder- und Jugendpornos besaß, herstellte und zugänglich machte.
Im baden-württembergischen Ulm ist ein 42 Jahre alter Mann nach einem Polizeieinsatz gestorben. Seine Mutter habe am Sonntag die Polizei gerufen, da der 42-Jährige in der gemeinsamen Wohnung randaliert habe, teilten das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart sowie Polizei und Staatsanwaltschaft Ulm am Montag mit.
Der deutsche Chef des japanischen Medizintechnikherstellers Olympus ist wegen Drogenvorwürfen zurückgetreten. Stefan Kaufmann werde beschuldigt "illegale Drogen" gekauft zu haben, erklärte das Unternehmen am Montag. Er sei daher aufgefordert worden, seinen Rücktritt anzubieten. Olympus kooperiere "umfassend" mit den Behörden.
Fast neun Jahre nach einem mutmaßlichen Racheangriff im Rockermilieu mit einem Toten sind zwei Männer in einem neuen Prozess in Köln zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die Angeklagten im Alter von 28 und 35 Jahren wurden nach Angaben des Kölner Landgerichts vom Montag zu Haftstrafen von sieben und zwölf Jahren verurteilt.
Ein 29-Jähriger ist in Schleswig-Holstein von einer illegal gehaltenen Giftschlange gebissen worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und mit Gegengift behandelt, wie die Polizei in Kiel am Montag mitteilte. Demnach wurde er am Freitag in Preetz von dem Tier gebissen. Dabei handelte es sich um eine grüne Mamba, die als eine der giftigsten Schlange Afrikas gilt.
Im Fall des sogenannten Eifeler Badewannenmords ist das Urteil gegen die beiden Täter rechtskräftig. Wie das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier am Montag mitteilte, verwarf der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision eines der beiden Angeklagten. Das Landgericht hatte die jungen Männer im Dezember wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge verurteilt, da sie einen 56-Jährigen im Ort Hersdorf in seiner Badewanne erschlugen.
Der französische Filmstar Gérard Depardieu kann nach Angaben seines Anwalts aus gesundheitlichen Gründen nicht am Prozessbeginn gegen ihn wegen sexueller Übergriffe teilnehmen. Depardieu sei "schwer erkrankt, und leider haben ihm seine Ärzte verboten, bei der Anhörung anwesend zu sein", sagte sein Anwalt Jeremie Assous dem Radiosender Franceinfo wenige Stunden vor dem am Montag geplanten Prozessbeginn. Der Schauspieler werde daher "um eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt bitten, damit er teilnehmen kann".
Die Katholische Kirche hat bei ihrer Weltsynode im Vatikan eine mögliche Entscheidung über die Weihe von Frauen zu Diakoninnen vertagt. "Die Frage des Zugangs von Frauen zum Amt der Diakonin bleibt offen," heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Abschlussdokument der Generalversammlung der Bischofssynode unter Verweis auf noch erforderliche weitere Prüfungen. Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland zogen ein gemischtes Fazit der Synode.
In einer Diskothek in Köln ist ein Besucher durch Schüsse aus einer Pistole schwer verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntag mitteilte, wurde diese am frühen Morgen bei einem Streit zwischen mehreren Unbekannten im Bereich einer Garderobe abgefeuert. Dabei wurde ein unbeteiligter 31-jähriger Diskobesucher getroffen und am Fuß verletzt.
Die Katholische Kirche hat bei ihrer Weltsynode im Vatikan eine mögliche Entscheidung über die Weihe von Frauen zu Diakoninnen vertagt. "Die Frage des Zugangs von Frauen zum Amt der Diakonin bleibt offen," heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Abschlussdokument der Generalversammlung der Bischofssynode unter Verweis auf noch erforderliche weitere Prüfungen. Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland zogen ein gemischtes Fazit der Synode.
Nach einem tödlichen Streit unter Einsatz von Schuss- und Stichwaffen in Hamburg ist ein 34-Jähriger gestorben. Ein weiterer Mann im Alter von 30 Jahren wurde bei der Tat vor einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Billstedt am Samstag schwer verletzt, wie die Polizei der Hansestadt mitteilte. Unmittelbar nach der von Zeugen gemeldeten Auseinandersetzung nahmen Polizisten in der Nähe einen 37-jährigen Verdächtigen fest und fanden die mutmaßliche Tatwaffe.
Vertreter der katholischen deutschen Bischofskonferenz haben die Ergebnisse der Weltsynode im Vatikan als Beitrag zu einem Prozess der Veränderung gewürdigt - pochen aber zugleich auf konkrete Fortschritte etwa bei der Rolle von Frauen sowie Laien innerhalb der Kirche. "Viele Türen sind am Ende dieser Synode offen", teilte die Bischofskonferenz am Sonntag in Bonn mit. "Offene Türen laden dazu ein, hindurchzugehen", mahnten die deutschen Bischöfe an.
Ein Pilzsammler hat in einem Wald in Dortmund einen Rucksack mit Granaten und Maschinengewehrmunition gefunden. Die Herkunft ist nach Angaben der Polizei in Dortmund vom Sonntag noch unklar, ermittelt wird wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz gegen unbekannt. Der Sammler fand den Rucksack demnach schon am Freitag in einem Waldgebiet im Stadtteil Mengede.
Ein 70-Jähriger ist im nordrhein-westfälischen Kamen beim Absturz seines Segelflugzeugs ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Unna mitteilte, kippte das von dem Senioren gesteuerte Flugzeug am Samstag nach dem Start auf einem Flugplatz nach rechts ab und stürzte auf ein angrenzendes Feld.
Im Streit um eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in der Geschichte Brasiliens infolge eines Dammbruchs haben sich der australische Bergbaukonzern BHP und der brasilianische Bergbaukonzern Vale mit der brasilianischen Regierung auf eine Entschädigungszahlung von fast 30 Milliarden Dollar (rund 28 Millionen Euro) geeinigt. Die Vereinbarung wurde am Freitag im Beisein von Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnet.
Ein 87-Jähriger ist im niedersächsischen Axstedt beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge habe der Mann den Übergang bei geschlossenen sogenannten Halbschranken betreten, teilte die Polizei in Verden an der Aller am Freitag mit. Demnach habe der Verstorbene zudem an einer Sehbehinderung gelitten und "die Situation mit dem herannahenden Zug vermutlich nicht richtig einschätzen" können.
Ein 17-Jähriger soll einen Mann im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt getötet haben. Die Tat habe sich am Donnerstagabend ereignet, teilte die Polizei am Freitag in Magdeburg mit. Opfer sei ein 56-jähriger Mann.
Mundpflegesprays mit dem in Hanfpflanzen vorkommenden Wirkstoff Cannabidiol (CBD) sind nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf als Lebensmittel einzuordnen. Es sei erwartbar, dass Verbraucher die Mundsprays herunterschluckten, auch wenn die Anwendungsempfehlung des Herstellers anders laute, teilte das Verwaltungsgericht in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Freitag mit. Das Gericht wies damit die Klage eines Unternehmens ab.
Im sächsischen Weißwasser ist ein 72-jähriger Mann von einem Zug erfasst und getötet worden. Der Unfall habe sich am späten Freitagvormittag an einem Bahnübergang ereignet, teilte die Polizei in Görlitz mit.
Ein Zug hat in der niedersächsischem Gemeinde Wurster Nordseeküste ein mit mehreren Menschen besetztes Auto gerammt und eine Frau getötet. Zwei ebenfalls in dem Auto sitzende Kinder wurden bei dem Unglück am Freitag schwer sowie lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei in Cuxhaven mitteilte. Details nannte sie zunächst nicht.
Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima will Berichten zufolge die wegen technischer Probleme unterbrochene Entnahme von radioaktivem Material aus einem der Reaktoren wieder aufnehmen. Wie japanische Medien am Freitag berichteten, will das Energieunternehmen Tepco am Montag mit dem Entnahmeversuch beginnen. Das Vorhaben war Mitte September gestoppt worden, weil die ferngesteuerten Kameras an dem zur Entnahme benutzten Apparat keine Bilder an das Kontrollzentrum sendeten.
Mit einer Kontrollaktion in mehreren europäischen Ländern sind Ermittler gegen professionelle Schmuggelfahrzeuge vorgegangen. In Deutschland waren sieben Bundesländer an dem Aktionstag beteiligt, wie das Bundeskriminalamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Über 500 Beamte waren dafür im Einsatz. Im Fokus standen Fahrzeuge mit Verstecken in Hohlräumen, in denen etwa Drogen, Waffen oder Bargeld geschmuggelt werden.