The Japan Times - Deutsche Bischöfe sehen nach Weltsynode noch "anspruchsvolle Hausaufgaben"

EUR -
AED 4.114853
AFN 72.829562
ALL 91.605427
AMD 406.790881
ANG 2.006014
AOA 1028.572411
ARS 1700.504849
AUD 1.605657
AWG 2.016809
AZN 1.90158
BAM 1.955276
BBD 2.256795
BDT 138.162939
BGN 1.886211
BHD 0.423286
BIF 3352.600683
BMD 1.120449
BND 1.434815
BOB 13.27244
BRL 5.59194
BSD 1.120499
BTN 108.324942
BWP 15.414865
BYN 3.408686
BYR 21960.809132
BZD 2.253595
CAD 1.598767
CDF 2588.23847
CHF 0.929597
CLF 0.027803
CLP 1094.645951
CNY 7.498216
CNH 7.499896
COP 3601.134015
CRC 511.262857
CUC 1.120449
CUP 26.892786
CVE 110.23543
CZK 24.384681
DJF 199.536475
DKK 7.476311
DOP 67.911783
DZD 150.951508
EGP 58.71525
ERN 16.806742
ETB 182.051466
FJD 2.51793
FKP 0.846736
GBP 0.846165
GEL 2.90217
GGP 0.846736
GHS 13.171467
GIP 0.846736
GMD 82.355377
GNF 9857.355818
GTQ 8.566702
GYD 234.367132
HKD 8.793403
HNL 30.076932
HRK 7.535697
HTG 146.73064
HUF 365.094014
IDR 20046.40921
ILS 3.432452
IMP 0.846736
INR 108.432053
IQD 1697.544643
IRR 1993806.174636
ISK 136.863239
JEP 0.846736
JMD 177.842295
JOD 0.794418
JPY 177.63043
KES 145.321018
KGS 97.983651
KHR 4549.779546
KMF 492.998137
KPW 1008.404857
KRW 1502.388222
KWD 0.348415
KYD 0.93375
KZT 509.173417
LAK 25127.259749
LBP 100342.383701
LKR 370.740551
LRD 191.608602
LSL 18.538627
LTL 3.308396
LVL 0.677749
LYD 7.205067
MAD 11.003048
MDL 20.090611
MGA 4996.659673
MKD 61.558487
MMK 2352.734642
MNT 4028.140721
MOP 9.05707
MRU 44.776989
MUR 53.176229
MVR 17.3113
MWK 1942.978806
MXN 20.652686
MYR 4.577599
MZN 71.607626
NAD 18.538627
NGN 1489.077665
NIO 41.238938
NOK 10.929514
NPR 173.319508
NZD 1.995346
OMR 0.431084
PAB 1.120499
PEN 3.842769
PGK 5.080637
PHP 70.302635
PKR 310.287367
PLN 4.380979
PYG 6373.290399
QAR 4.095601
RON 5.340035
RSD 117.348522
RUB 95.417005
RWF 1651.656952
SAR 4.209271
SBD 9.051071
SCR 16.442586
SDG 673.950897
SEK 11.203596
SGD 1.427345
SHP 0.846581
SLE 27.641457
SLL 23495.255551
SOS 640.328235
SRD 42.232542
STD 23191.041344
STN 24.49343
SVC 9.80437
SYP 14568.083976
SZL 18.535028
THB 37.594468
TJS 10.308735
TMT 3.932778
TND 3.344103
TOP 2.697773
TRY 55.149977
TTD 7.611958
TWD 35.81113
TZS 2958.30645
UAH 50.3267
UGX 4581.770965
USD 1.120449
UYU 45.007927
UZS 13334.423113
VES 981.179372
VND 29019.080414
VUV 133.749561
WST 3.12102
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713622
XCD 3.02807
XCG 2.019458
XDR 0.792216
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.655718
ZAR 18.606463
ZMK 10085.399215
ZMW 22.270026
ZWL 360.784264
SSP 6451.023375
MXV 2.333234
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Deutsche Bischöfe sehen nach Weltsynode noch "anspruchsvolle Hausaufgaben"
Deutsche Bischöfe sehen nach Weltsynode noch "anspruchsvolle Hausaufgaben" / Foto: Tiziana FABI - AFP

Deutsche Bischöfe sehen nach Weltsynode noch "anspruchsvolle Hausaufgaben"

Vertreter der katholischen deutschen Bischofskonferenz haben die Ergebnisse der Weltsynode im Vatikan als Beitrag zu einem Prozess der Veränderung gewürdigt - pochen aber zugleich auf konkrete Fortschritte etwa bei der Rolle von Frauen sowie Laien innerhalb der Kirche. "Viele Türen sind am Ende dieser Synode offen", teilte die Bischofskonferenz am Sonntag in Bonn mit. "Offene Türen laden dazu ein, hindurchzugehen", mahnten die deutschen Bischöfe an.

Textgröße:

Die Generalversammlung der Bischofssynode hatte bis Samstag einen Monat im Vatikan hinter verschlossenen Türen über Reformen in der Katholischen Kirche beraten. An der Versammlung nahmen insgesamt 368 Bischöfe, andere Geistliche sowie Laien - darunter auch Frauen - aus rund hundert Ländern teil. Die Frage der möglichen Weihe von Frauen zu Diakoninnen ließ die Weltsynode am Ende offen. Die Prüfung dieser Frage müsse noch weitergehen.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Limburgs Bischof Georg Bätzing, hatte kurz vor der Weltsynode seine Forderung nach einer Weihe von Frauen zu Diakonninnen bekräftigt und eine "massiven Stärkung" der Stellung von Frauen in der Kirche angemahnt.

Zwischen der deutschen Bischofskonferenz und dem Vatikan gibt es schon seit längerem Spannungen mit Blick auf Reformvorstellungen, die innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland in einem Format namens synodaler Weg vorangetrieben werden.

Der Augsburger Bischof Bertram Meier, ebenfalls Mitglied der Delegation der deutschen Bischöfe bei der Weltsynode, bezeichnete die Ergebnisse der Versammlung als "Silberstreif am Horizont". Er erklärte, es blieben "noch anspruchsvolle Hausaufgaben für die Zukunft: die Rolle der Frauen in der Kirche, der Wunsch nach Dezentralisierung, der Status der Bischofskonferenzen und anderes mehr".

Bischof Bätzing, erklärte, die Weltsynode habe "zwar zaghaft", aber nach seiner Meinung "doch unumkehrbar" Elemente einer "künftigen Synodalität" in der katholischen Kirche beschrieben. "Nun wird es erforderlich sein, solche Empfehlungen auch kirchenrechtlich verbindlich zu fassen, damit sie sich nicht wieder schnell verlieren", erklärte Bätzing dazu weiter.

Die Weltsynode ist ein beratendes Organ des Papstes, sie tagte bereits im vergangenen Jahr einmal. Zuvor hatten auf Initiative von Papst Franziskus drei Jahre lang weltweite Konsultationen über die Herausforderungen der katholischen Kirche stattgefunden, die sich in vielen Ländern in einer Krise befindet und erheblich an Mitgliedern verliert. Große Durchbrüche sind in nächster Zeit nicht zu erwarten. Die heikelsten Fragen wurden Arbeitsgruppen anvertraut, die ihre Ergebnisse erst 2025 vorlegen werden.

Reformdiskussionen innerhalb der katholischen Kirche entzündeten sich vor allem auch in der Folge von Skandalen um sexuellen Missbrauch, was etwa in Deutschland zur Etablierung des synodalen Wegs führte. Dabei beraten Bischöfe und Vertreter katholischer Laien über mögliche Veränderungen - etwa bei der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch die Kirche, der Beteiligung von Gläubigen oder auch des Zölibats für Priester.

Y.Watanabe--JT