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Vor dem Landgericht im sächsischen Chemnitz hat am Montag der Prozess gegen zwei junge Männer begonnen, die im vergangenen Jahr aus dem Leipziger Zoo einen Bartaffen gestohlen haben sollen. Die damals 17 und 18 Jahre alten Männer sind zusammen mit einem dritten Angeklagten auch wegen bandenmäßigen Diebstahls von Autos und Motorrädern angeklagt. Der Affendiebstahl ist ein Aspekt der umfangreichen Anklage.
Ein Geldwäscheprozess gegen drei Mafiaverdächtige vor dem Landgericht Dortmund ist am Montag mit Freisprüchen zu Ende gegangen. Die drei Angeklagten wurden nach übereinstimmenden Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung freigesprochen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Vor Gericht standen die Angeklagten wegen der Vorwürfe der Geldwäsche und der mutmaßlichen Mitgliedschaft in der italienischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta.
Die Beschädigung eines Glasfaserkabels in der Ostsee zwischen Lettland und Schweden Ende Januar geht nach schwedischen Angaben nicht auf Sabotage zurück. Eine Untersuchung habe ergeben, dass es sich nicht um einen Fall von grober Sabotage handele, erklärte die schwedische Staatsanwaltschaft am Montag. Die Festsetzung eines verdächtigen Schiffes wurde aufgehoben.
Ein 76-Jähriger hat in einem Zug in Schleswig-Holstein fast einen größeren Brand mit einem Gaskocher ausgelöst. Wie die Bundespolizei in Flensburg am Montag mitteilte, wollte sich der Mann mit seinem tragbaren Gerät während der Fahrt am Sonntag einen Kaffee zubereiten. Dabei fingen der Kocher und sein Koffer Feuer und sorgten für stärkere Rauchentwicklung. Mitreisende zogen die Notbremse, bekämpften die Flammen mit einem Feuerlöscher und alarmierten per Notruf die Polizei.
Ein Realschullehrer hat einem Gerichtsurteil zufolge keinen Anspruch auf eine höhere Besoldung wegen früherer Tätigkeiten als Anbieter von Cocktailkursen. Wie das Verwaltungsgericht Aachen am Montag mitteilte, ist das Anbieten von Cocktailkursen mit der Tätigkeit eines Lehrers besoldungsrechtlich nicht vergleichbar. Der Lehrer hatte durch die Tätigkeit eine Einstufung in eine höhere Erfahrungsstufe und damit eine höhere Besoldung angestrebt.
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Moskau ist Medienberichten zufolge der Gründer eines pro-russischen Bataillons für die Ukraine-Front getötet worden. Armen Sarkisian sei am Montag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, berichteten russische Nachrichtenagenturen. Zudem wurde demnach einer seiner Sicherheitsleute getötet. Der Vorfall erinnert an das Attentat auf einen russischen General vor dessen Wohnhaus in Moskau im Dezember.
Wegen zahlreicher Erdstöße kommt die bei Touristen beliebte griechische Insel Santorini in der Ägäis nicht zur Ruhe. Am Montagmorgen gab es ein Beben der Stärke 4,9 zwischen Santorini und der Nachbarinsel Anafi, wie das Institut für Geodynamik des Nationalobservatoriums von Athen mitteilte. Seit Sonntag wurden demnach mehr als 200 Erdbeben registriert. Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.
Eine vom Landgericht Bonn verhängte zweieinhalbjährige Haftstrafe gegen eine Erzieherin wegen Missbrauchs eines Jugendlichen aus einer Wohngruppe ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision der Angeklagten als unbegründet, wie er am Montag in Karlsruhe mitteilte. Die Frau war im Juli wegen 19-fachen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen verurteilt worden.
Der Zoll hat im saarländischen Saarlouis fast 50 Paletten mit rund 210.000 illegalen E-Zigaretten beschlagnahmt. Einsatzkräfte fanden die sogenannten Vapes bereits am 9. Januar bei der Durchsuchung von Lagerräumen, wie das Zollfahndungsamt im hessischen Frankfurt am Main am Montag mitteilte. Die E-Zigaretten waren demnach nicht versteuert und in Deutschland nicht zugelassen. Den Steuerschaden bezifferten die Ermittler auf insgesamt 1,4 Millionen Euro.
Nach anhaltenden Regenfällen im Nordosten Australiens ist das Hochwasser im Bundesstaat Queensland weiter gestiegen. In der Nacht zum Montag habe es elf Rettungseinsätze in "reißendem Wasser" gegeben, sagte der Premierminister des Bundesstaates, David Crisafulle, bei einer Pressekonferenz. In der bei Touristen beliebten Stadt Townsville wurden mehrere Gebiete zur "schwarzen Zone" erklärt und die Bewohner zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert. Die Stadt liegt in der Nähe des Great Barrier Reefs.
Ermittler aus Deutschland und Tschechien haben gemeinsam die Entführung einer 16-Jährigen aus Erfurt durch ihren Vater beendet. Die Jugendliche und ihr Vater seien am Sonntag auf dem Flughafen der tschechischen Hauptstadt Prag gestoppt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Erfurt mit. Der Vater wurde festgenommen. Die Tochter nahmen die Beamten den Angaben zufolge in Obhut.
In Israel sind strafrechtliche Ermittlungen gegen die Ehefrau von Regierungschef Benjamin Netanjahu, Sara Netanjahu, eingeleitet worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag in einem Schreiben an eine Abgeordnete der Opposition mit, welche die Ermittlungen gefordert hatte. Naama Lazimi, Abgeordnete der Partei Die Demokraten, wirft Sara Netanjahu Zeugenbeeinflussung im Korruptionsprozess ihres Mannes vor.
Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer Mensch wurde bei dem Feuer in der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt, wie die Feuerwehr in der Hansestadt mitteilte. Einsatzkräfte retteten demnach außerdem fünf weitere Bewohner des Hauses im Stadtteil Altona-Altstadt über eine Drehleiter und das Treppenhaus.
Die Entdeckung einer vermeintlichen Spionagekamera auf einer Damentoilette der Universität Bremen hat nach Polizeiangaben für erhebliche Aufregung gesorgt. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, informierte die Leitung der Hochschule ihre Studierenden nach dem Fund des verdächtigen Geräts am Freitag über soziale Netzwerke und Aushänge, wodurch sich die Nachricht schnell verbreitete.
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Stadtgebiet in Philadelphia im Osten der USA ist die Zahl der Todesopfer auf sieben angestiegen. 19 Menschen wurden zudem verletzt, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Die Bürgermeisterin von Philadelphia, Cherelle Parker, gab bekannt, dass mindestens ein Mensch in einem Auto ebenfalls getötet wurde. Zuvor hatte ein örtliches Kinderkrankenhaus AFP mitgeteilt, dass die Insassen des Privatflugzeugs bei dem Absturz ums Leben gekommen waren. Laut mexikanischem Außenministerium waren die sechs Menschen an Bord Mexikaner.
Knapp zwei Monate nach ihrem havariebedingten Ausfall ist die Moselschleuse im rheinland-pfälzischen Müden offiziell wieder in Betrieb genommen worden. Als erstes Schiff passierte am Samstag die "MS Mainz" die Schleuse, an Bord war unter anderem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (parteilos), wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) mitteilte. Nun könnten "alle Schiffe die Moselschleuse wieder passieren", teilte die Behörde mit.
Im US-Bundesstaat South Carolina ist ein wegen Mordes verurteilter Mann durch die Todesspritze hingerichtet worden. Der 44-jährige Marion Bowman wurde am Freitag (Ortszeit) in einem Gefängnis in der Stadt Columbia wegen der Ermordung seiner Schulfreundin Kandee Martin im Jahr 2001 hingerichtet, wie die Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates mitteilte. Bowman bestritt die Tat bis zum Ende. Es war die erste Hinrichtung in den USA in diesem Jahr.
Die beiden verheerenden Brände in der US-Westküstenmetropole Los Angeles sind nach drei Wochen vollständig unter Kontrolle. Die Forst- und Waldbrandbekämpfungsbehörde Cal Fire erklärte am Freitag (Ortszeit), das "Palisades"- und das "Eaton"-Feuer seien zu 100 Prozent eingedämmt worden. Evakuierungsanordnungen wurden aufgehoben.
Zwei Tage nach dem tödlichen Flugzeugunglück in Washington ist in den USA ein weiteres Flugzeug abgestürzt. Ein Kleinflugzeug sei in ein Stadtgebiet in Philadelphia im Osten der USA gestürzt, teilten die Behörden am Freitag (Ortszeit) mit. Wie die Nachrichtenagentur AFP von einem örtlichen Kinderkrankenhaus erfuhr, kamen die Insassen des Privatflugzeugs bei dem Absturz ums Leben. Laut mexikanischem Außenministerium waren die sechs Insassen an Bord der Unglücksmaschine Mexikaner.
Der Bundestag hat die Strukturen im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen gestärkt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte am Freitag für ein Anti-Missbrauchsgesetz, das vor allem das Amt der oder des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs stärken soll. Der Posten soll demnach künftig als Bundesbeauftragter oder -beauftragte vom Parlament gewählt werden.
Das Landgericht Berlin hat eine 43-Jährige wegen versuchter schwerer Brandstiftung an der iranischen Botschaft zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie darüber hinaus unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in fünf Fällen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Der Haftbefehl gegen sie wurde aufgehoben.
Bei der nächsten geplanten Freilassung von israelischen Geiseln im Gazastreifen sollen am Samstag laut dem Forum der Geiselfamilien drei Männer heimkehren. Wie das Forum am Freitag mitteilte, ist unter ihnen Yarden Bibas, Vater der beiden von palästinensischen Kämpfern verschleppten Kleinkinder Kfir und Ariel. Im Austausch für die drei israelischen Männer sollen nach palästinensischen Angaben 90 Häftlinge freikommen. Unterdessen stimmte Israel laut Verhandlungskreisen der Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten zu.
Deutschland muss russische Staatsbürger, die befürchten, in ihrem Heimatland zum Grundwehrdienst eingezogen und anschließend im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt zu werden, als Flüchtlinge anerkennen. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin in zwei am Freitag bekanntgegebenen Urteilen. (Az. 33 K 504/24 A und 33 K 519/24 A)
Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Tier hat einen 20-Jährigen zu sechs Jahren und neun Monaten Jugendhaft verurteilt, weil er den zweijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin zu Tode geschüttelt hat. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte.
Im Zusammenhang mit einem seit mehr als zwei Jahren andauernden Bandenkrieg im Raum Stuttgart haben Ermittler einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Dem 25-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Freitag mitteilte. Er soll am Dienstagabend in Stuttgart-Möhringen auf einen 27-Jährigen geschossen haben. Das Opfer hielt sich in einem im Umbau befindlichen Ladengeschäft auf.
Nach der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland fordert der Deutsche Verkehrsgerichtstag ein Verbot des Mischkonsums der Droge mit Alkohol bei der Führung von Kraftfahrzeugen. Der Gesetzgeber sollte aufgrund "der unvorhersehbaren Gefahren von Wechselwirkungen" in solchen Konstellationen im deutschen Straßenverkehrsgesetz eine "Nulltoleranz" festlegen, heißt es in den am Freitag zum Abschluss des jährlichen Verkehrsgerichtstags in Goslar vorgelegten Expertenempfehlungen.
Im Prozess um einen mehr als 30 Jahre zurückliegenden Mordfall im nordrhein-westfälischen Mülheim hat das Landgericht Duisburg den Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann wurde des Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Anklage zufolge soll der heute 63-Jährige im Januar 1991 einen Friseur in dessen Wohnung mit einem Stromkabel gedrosselt und anschließend mit den Händen erwürgt haben.
Knapp zwei Monate nach dem Ausfall einer Moselschleuse aufgrund eines Schiffsunfalls wird die betroffene Schleuse im rheinland-pfälzischen Müden am Samstag offiziell wieder in Betrieb genommen. Das Schiff "MS Mainz" soll die Schleuse als erstes passieren, wie eine Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte. Als Gast hat sich unter anderem Bundesverkehrsminister Volker Wissing angekündigt.
Nach Angriffen auf den SPD-Europapolitiker Matthias Ecke und einen Wahlkämpfer der Grünen im Europawahlkampf vergangenes Jahr in Dresden hat die Staatsanwaltschaft Dresden drei Jugendliche angeklagt. Zwei der damals 17-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, dem zur Tatzeit ebenfalls 17-Jährigen dritten Angeklagten Beihilfe zu den Taten, teilte die Ermittlungsbehörde am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt mit. Die Anklage erfolgte zum Jugendschöffengericht.
Ein Gericht in den USA hat ein Verkaufsverbot für Handfeuerwaffen durch staatlich zugelassene Händler an unter 21-Jährige als verfassungswidrig eingestuft und aufgehoben. Der zweite Verfassungszusatzes besage, dass "das Recht der Menschen, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht verletzt werden darf", erklärte am Donnerstag (Ortszeit) das Bundesberufungsgericht in New Orleans.
Nach einem in Suizidabsicht verursachten tödlichen Verkehrsunfall ist ein Mann in Niedersachsen zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Verden nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag in einem nach erfolgreicher Revision der Staatsanwaltschaft neu aufgerollten Prozess. In einem ersten Verfahren war der Mann 2022 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt worden.
Nach dem Flugzeugunglück in Washington haben die Rettungsbehörden am Donnerstag die Hoffnung auf Überlebende so gut wie aufgegeben. "Wir glauben derzeit nicht, dass es Überlebende gibt", sagte Feuerwehrchef John Donnelly. An Bord des kollidierten Passagierflugzeugs und Militärhubschraubers hatten sich insgesamt 67 Menschen befunden. Während im Potomac-Fluss noch nach Leichen gesucht wurde, machte Präsident Donald Trump die Vorgängerregierungen und ihre Diversitätsprogramme für das Unglück verantwortlich.