The Japan Times - Nächster Austausch: Drei israelische Männer und 90 palästinensische Häftlinge kommen frei

EUR -
AED 4.115434
AFN 72.82921
ALL 91.593461
AMD 405.522397
ANG 2.006002
AOA 1027.446669
ARS 1700.646865
AUD 1.604307
AWG 2.016797
AZN 1.909201
BAM 1.955011
BBD 2.25651
BDT 138.145507
BGN 1.8862
BHD 0.423136
BIF 3361.329086
BMD 1.120443
BND 1.434621
BOB 13.270647
BRL 5.588214
BSD 1.120358
BTN 108.310792
BWP 15.412851
BYN 3.408225
BYR 21960.683364
BZD 2.253311
CAD 1.598368
CDF 2588.223802
CHF 0.930611
CLF 0.027723
CLP 1094.639669
CNY 7.498173
CNH 7.498935
COP 3580.140405
CRC 511.198352
CUC 1.120443
CUP 26.889153
CVE 110.64419
CZK 24.384542
DJF 199.125576
DKK 7.476273
DOP 68.687509
DZD 150.842061
EGP 58.714914
ERN 16.806645
ETB 182.026873
FJD 2.517356
FKP 0.848268
GBP 0.847223
GEL 2.917478
GGP 0.848268
GHS 13.188051
GIP 0.848268
GMD 82.356877
GNF 9809.479115
GTQ 8.565468
GYD 234.331291
HKD 8.79419
HNL 30.072601
HRK 7.535656
HTG 146.70951
HUF 364.995955
IDR 20046.294405
ILS 3.432433
IMP 0.848268
INR 108.25827
IQD 1697.300184
IRR 1993794.756851
ISK 136.828935
JEP 0.848268
JMD 177.818271
JOD 0.794438
JPY 177.338165
KES 145.44514
KGS 97.983173
KHR 4560.20352
KMF 492.995325
KPW 1008.399082
KRW 1501.887083
KWD 0.348402
KYD 0.933628
KZT 509.106905
LAK 25123.865381
LBP 100335.67362
LKR 370.693776
LRD 191.876296
LSL 18.498942
LTL 3.308377
LVL 0.677745
LYD 7.19889
MAD 11.017881
MDL 20.087986
MGA 4996.029261
MKD 61.545723
MMK 2352.58741
MNT 4034.546412
MOP 9.055887
MRU 45.069864
MUR 53.17665
MVR 17.311269
MWK 1950.6917
MXN 20.631954
MYR 4.578174
MZN 71.607937
NAD 18.498937
NGN 1489.06917
NIO 41.233735
NOK 10.713008
NPR 173.296868
NZD 1.995802
OMR 0.431194
PAB 1.120348
PEN 3.842284
PGK 5.079996
PHP 70.235536
PKR 310.248219
PLN 4.38872
PYG 6372.42945
QAR 4.095048
RON 5.32928
RSD 117.29026
RUB 95.416458
RWF 1651.441201
SAR 4.20673
SBD 9.054418
SCR 15.517673
SDG 673.9506
SEK 11.200065
SGD 1.433387
SHP 0.846928
SLE 27.590952
SLL 23495.120995
SOS 640.244591
SRD 42.232303
STD 23190.908531
STN 24.49034
SVC 9.803133
SYP 14568.000545
SZL 18.532359
THB 37.568868
TJS 10.307158
TMT 3.921551
TND 3.343651
TOP 2.697758
TRY 55.184961
TTD 7.610998
TWD 35.777319
TZS 2957.969971
UAH 50.319902
UGX 4581.192898
USD 1.120443
UYU 45.001847
UZS 13332.740752
VES 978.862395
VND 28998.186028
VUV 134.508662
WST 3.121032
XAF 655.957
XAG 0.018422
XAU 0.00026713469
XCD 3.028054
XCG 2.019194
XDR 0.792211
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.593028
ZAR 18.509803
ZMK 10085.335807
ZMW 22.267018
ZWL 360.782198
SSP 6446.200144
MXV 2.330891
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Nächster Austausch: Drei israelische Männer und 90 palästinensische Häftlinge kommen frei
Nächster Austausch: Drei israelische Männer und 90 palästinensische Häftlinge kommen frei / Foto: - - AFP

Nächster Austausch: Drei israelische Männer und 90 palästinensische Häftlinge kommen frei

Bei der nächsten geplanten Freilassung von israelischen Geiseln im Gazastreifen sollen am Samstag laut dem Forum der Geiselfamilien drei Männer heimkehren. Wie das Forum am Freitag mitteilte, ist unter ihnen Yarden Bibas, Vater der beiden von palästinensischen Kämpfern verschleppten Kleinkinder Kfir und Ariel. Im Austausch für die drei israelischen Männer sollen nach palästinensischen Angaben 90 Häftlinge freikommen. Unterdessen stimmte Israel laut Verhandlungskreisen der Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten zu.

Textgröße:

Wie das israelische Forum der Geiselfamilien weiter mitteilte, sollten neben dem 35 Jahre alten Bibas zudem Keith Siegel und Ofer Kalderon freigelassen werden. Der 65-jährige Siegel hat nach Angaben des Geiselforums auch einen US-Pass, der 54 Jahre alte Kalderon hat demnach zusätzlich zur israelischen auch die französische Staatsbürgerschaft.

Bibas ist der Vater der jüngsten Geisel, welche die Hamas und mit ihr verbündete Gruppen bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 genommen hatten. Sein Sohn Kfir war erst achteinhalb Monate alt, als er zusammen mit seinem damals vierjährigen Bruder Ariel und ihrer Mutter Shiri aus dem Kibbuz Nir Oz entführt wurde. Die Hamas hatte bereits im November 2023 behauptet, dass Kfir, Ariel und Shiri Bibas angeblich bei einem Luftangriff der israelischen Armee getötet worden seien. Israel hat dies jedoch nie bestätigt.

Bibas' Familie erklärte am Freitag auf Instagram, sie freue sich sehr auf Yardens Heimkehr, "aber Shiri und die Kinder sind noch nicht zurückgekehrt". "Wir haben sehr gemischte Gefühle und stehen vor extrem komplizierten Tagen", hieß es weiter.

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bestätigte am Freitag, eine Liste der freizulassenden Geiseln erhalten zu haben. Die Namen wollte es aber erst nach einer Prüfung und der Verständigung der Familien veröffentlichen. Zunächst hieß es zur Identität der freizulassenden Geiseln lediglich, es handele sich vereinbarungsgemäß um drei Männer, die am Leben seien.

Im Gegenzug für die drei Geiseln lässt Israel nach Angaben der Häftlingsinteressenvertretung Palestinian Prisoners' Club am Samstag insgesamt 90 palästinensische Häftlinge frei. Neun der Inhaftierten verbüßten lebenslange Freiheitsstrafen, gegen 81 seien "lange" Strafen verhängt worden.

Seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas am 19. Januar wurden bislang 15 Geiseln freigelassen, darunter die zwei Deutsch-Israelis Gadi Moses und Arbel Yehud. Bei Moses' und Yehuds Freilassung war es am Donnerstag zu chaotischen und bedrohlichen Szenen gekommen. Vermummte Kämpfer der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad schoben die Geiseln in Chan Junis im Süden des Gazastreifens durch eine schreiende und drängelnde Menschenmenge zu den Rot-Kreuz-Fahrzeugen. Der 80-jährige Moses wurde hin und her geschubst, Yehud wirkte stark verängstigt.

Das Waffenruheabkommen zwischen Israel und der Hamas sieht in einer ersten sechswöchigen Phase die Freilassung von insgesamt 33 Geiseln vor. Acht von ihnen sind nach israelischen Angaben tot, es geht in ihrem Fall nur noch um die Überführung der sterblichen Überreste. Im Gegenzug sollen insgesamt rund 1900 Palästinenser aus israelischer Haft freikommen.

Unterdessen verlautete aus Kreisen der im Rahmen der Waffenrufe aktiven Verhandler, dass Israel am Samstag den seit vergangenem Mai geschlossenen Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals wieder öffnen werde. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, soll der Übergang Rafah für den Transport von Verletzten aus dem Gazastreifen genutzt werden.

Zugleich gab die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bekannt, die EU-Grenzkontrollmission am Übergang Rafah sei bereits vor Ort. Die Abordnung der EU-Mitarbeiter sei "auf Anfrage der Palästinenser und der Israelis" erfolgt. Ihre Aufgabe sei es, "palästinensisches Grenzpersonal" zu unterstützen und den Transfer von Menschen aus dem Gazastreifen heraus zu ermöglichen. Kallas hatte am Montag die Wiederaufnahme der Mission bekanntgegeben. Die EU hatte diese im Jahr 2007 nach rund zwei Jahren ausgesetzt, nachdem die Hamas die Macht im Gazastreifen übernommen hatte.

Nahe dem Grenzübergang protestierten unterdessen auf ägyptischer Seite mehrere hundert Menschen gegen die von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten Pläne, die Palästinenser aus dem Gazastreifen umzusiedeln. Auf Bildern des staatsnahen Fernsehsenders Al-Kahera waren hunderte Menschen mit ägyptischen und palästinensischen Flaggen zu sehen, die in der Nähe des militärischen Sperrgebiets bei den Grenzanlagen von Rafah protestierten.

Trump hatte vergangene Woche dafür plädiert, den Gazastreifen zu "räumen" und die dort lebenden rund 2,4 Millionen Palästinenser an "sicherere" Orte wie Ägypten oder Jordanien zu bringen. Den vom Krieg verwüsteten Gazastreifen bezeichnete der neue US-Präsident als "Abrissgebiet". Auf die Zurückweisung der Idee durch die Regierungen beider Staaten erwiderte Trump am Donnerstag, Ägypten und Jordanien würden den USA bei der Umsetzung helfen. Trump verwies dabei auf die umfangreiche Militärhilfe, welche die USA für beide Staaten leiste.

T.Maeda--JT