Euro STOXX 50
30.3200
Fast neun Jahre nach der Ermordung der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia hat ein Gericht in Malta am Mittwoch den Geschäftsmann Yorgen Fenech vom Vorwurf freigesprochen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Caruana Galizias Familie erklärte, Fenechs Freispruch verweigere "ihr die Gerechtigkeit, die sie verdient". Medienorganisationen und Verfechter der Meinungs- und Pressefreiheit sehen in dem Urteil eine verheerende Signalwirkung.
Sechs Wochen nach einer Messer- und Brandattacke durch ihren Ehemann ist eine Frau in Stuttgart an ihren schweren Verletzungen gestorben. Der 54 Jahre alte Tatverdächtige soll sie am 23. Juli an ihrem Arbeitsplatz in einem Einkaufszentrum angegriffen haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Er habe die 47-Jährige erst mit einem Messer angegriffen und dann angezündet.
Nach den Angriffen auf Umspannwerke in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wird in beiden Fällen wegen des Verdachts von Anschlägen auf die kritische Infrastruktur ermittelt. "Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage", sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vor Journalisten. Die Polizei sprach von einem "Anschlagsgeschehen". In Brandenburg ermitteln die Beamten unter anderem wegen Terrorverdachts. Ein Zusammenhang wurde geprüft.
Nach dem Fund zweier Leichen in einem Mehrfamilienhaus im bayerischen Geretsried ist der Tatverdächtige identifiziert. Gegen den 19 Jahre alten Sohn beziehungsweise Enkel der Opfer wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, wie die Polizei in Rosenheim am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er für den Tod der Frau und ihres erwachsenen Sohns verantwortlich sein.
Bei einem Stallbrand in Niedersachsen sind 120 Schweine verendet. Keines der Tiere im Stall überlebte, wie die Polizei in Cloppenburg am Mittwoch mitteilte. Demnach brach das Feuer am Dienstagvormittag in Molbergen aus. Wegen des starken Rauchs sollten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. Rund 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Weil er Mädchen zu Selbstverletzungen nötigte und Männer attackierte, soll ein 18-Jähriger in Haft. Das Landgericht Hamburg verurteilte ihn am Mittwoch zu einer Jugendstrafe von viereinhalb Jahren. Es sprach ihn wegen mehrerer Fälle von sexuellem Missbrauch und zehnmaliger gefährlicher Körperverletzung schuldig.
Nach dem Anschlag auf ein Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen haben die Ermittler Abschussvorrichtungen gefunden. In einem angrenzenden Maisfeld wurden "insgesamt sechs Abschussvorrichtungen" gefunden, die vermutlich mit der Tat in Zusammenhang stehen, sagte der Kölner Kriminaldirektor Michael Esser vor Journalisten in Essen. Es sei davon auszugehen, dass die Vorrichtungen so gebaut waren, dass pyrotechnische Gegenstände vermutlich einen Draht in die Höhe transportieren konnten.
Angesichts der Folgen von Dürre und Hitze auf die Produktion vieler landwirtschaftlicher Betriebe sieht Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) eine "massive Krise von nationaler Tragweite". Die diesjährige Ernte sei für viele Landwirtschaftsfamilien eine "herbe Enttäuschung", sagte Rainer am Mittwoch bei der Vorstellung des Ernteberichts seines Ministeriums. Den Bauern stellte er finanzielle Hilfen in Aussicht.
In Hamburg sind durch Schüsse auf einem Firmengelände zwei Männer getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Die Tat ereignete sich am Dienstagabend in Bereich eines Gewerbehofs im zentralen Stadtteil St. Pauli, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Hintergründe waren demnach noch unklar, die Ermittlungen übernahmen die Abteilung für organisierte Kriminalität und die Mordkommission des Landeskriminalamts.
Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers geht in den Ruhestand. "In den letzten beiden Jahren habe ich festgestellt, dass die Spannkräfte aufgrund des Alters nachlassen und ich zunehmend Zeiten der Regeneration und der Erholung brauche, um mich den Herausforderungen in unserem Bistum stellen zu können", sagte der 74-Jährige in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.
Nach einem Doppelmord an seiner früheren Partnerin und deren neuem Freund in Schleswig-Holstein ist der Täter rechtskräftig verurteilt. Der Bundesgerichtshof fand keine Rechtsfehler im Urteil des Landgerichts Kiel vom Dezember, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Der Mann hatte seine beiden Opfer im November 2024 vor dem Haus der Frau erstochen. (Az. 5 StR 281/26)
Ein festsitzender Ring um den Penis eines Mannes hat am Dienstag in Dresden einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der betroffene Mann hatte die Einsatzkräfte alarmiert, weil er den Edelstahlring bereits seit dem Vorabend nicht mehr abnehmen konnte, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte.
Nach dem Kurzschluss an einem Umspannwerk in Bergheim in Nordrhein-Westfalen gehen die Ermittler von einer Straftat aus. "Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage", sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vor Journalisten. Geprüft wird demnach "in zwei Richtungen - fremdstaatlich gelenkte Sabotage und Linksextremismus". Nichts davon könne derzeit ausgeschlossen werden.
Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, vermisst ihre im Ausland lebenden Töchter und Enkel. "Im Judentum ist jeder Freitagabend ein Familienabend - da bin ich allein", sagte die 93-Jährige der "Bunten" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Ihre Töchter und alle Enkel wanderten demnach aus, nur ihr Sohn lebt in Deutschland.
Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk muss sich der mutmaßliche Attentäter wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft verfüge über ausreichende Beweise gegen Tyler R., erklärte der Richter Tony Graf im US-Bundesstaat Utah am Dienstag (Ortszeit). Auf Grundlage der Aktenlage und der Schriftsätze aller Parteien werde nun die Hauptverhandlung anberaumt. Tyler R. plädierte nach der Ankündigung auf "nicht schuldig". Kirks Witwe nannte den Richterbeschluss einen "wichtigen Schritt" auf dem Weg zur Gerechtigkeit.
Eine Woche nach der Flutkatastrophe im Himalaya schwindet in Nepal die Hoffnung, in verschütteten Tunneln noch überlebende Arbeiter von Wasserkraftwerken zu finden. Bisher wurden in den Tunneln keine Überlebenden gefunden, wie die nepalesische Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch bestätigte. Die Grabungen mussten stattdessen immer wieder in blockierten Tunnelschächten unterbrochen werden.
Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge lagen verteilt über eine Strecke von einigen hundert Metern in der Kleinen Wümme, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch berichtete. Gefunden wurden sie am Dienstag von Mitarbeitern des Bremischen Deichverbands, Polizisten unterstützten die Bergung.
Weil sich die Tür eines ICE während der Fahrt öffnete, sind Polizei und Feuerwehr in Bayern zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Bundespolizei in München am Mittwoch mitteilte, war der ICE am Dienstagabend auf der Fahrt von München nach Dortmund, als sich kurz vor dem Schönrain-Tunnel hinter Wiesenfeld aus unklarer Ursache eine Tür öffnete.
Microsoft muss sich mit seinem Internetbrowser Edge in der Europäischen Union nicht an die schärferen Regeln des Gesetzes für digitale Märkte halten. Das EU-Gericht bestätigte am Mittwoch in Luxemburg die entsprechende Einschätzung der Kommission. Eine Klage des Konkurrenten Opera hatte damit keinen Erfolg. (Az. T-357/24)
In Augsburg hat sich in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Explosion mit zwei Leichtverletzten ereignet. Zudem wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, bevor Entwarnung gegeben wurde. Die Polizei war im Großeinsatz.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt sowie weiten Teilen Sachsens und Berlin haben einer Studie zufolge deutschlandweit am meisten Angst vor Kriminalität. Laut einer Auswertung einer Befragung durch das Münchner Ifo-Institut, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, schätzten die Menschen dort das Risiko, in den kommenden zwölf Monaten Opfer eines Verbrechens zu werden, am höchsten ein. Dazu zählen Wohnungseinbruch, Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Gewalt, Hasskriminalität und digitaler Identitätsdiebstahl.
Auf einem Firmengelände in Hamburg sind zwei Menschen mutmaßlich erschossen worden. Die beiden Männer erlagen ihren Verletzungen noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher in der Hansestadt am Mittwoch sagte. Demnach waren die Einsatzkräfte am Dienstagabend nach Schussgeräuschen in den Stadtteil St. Pauli gerufen worden.
Mehr als ein Jahr nach dem Gifttod eines 30-Jährigen ist in Hessen ein 35-Jähriger wegen Mordverdachts festgenommen worden. Der Mann steht im Verdacht, dem 30-Jährigen heimlich Gift verabreicht zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Gießen am Mittwoch mitteilten. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.
Ein Vorfall an einem Umspannwerk von Amprion in Bergheim in Nordrhein-Westfalen hat massive Kraftwerksabschaltungen ausgelöst. Die Polizei sei am Dienstagabend wegen eines Kurzschlusses und mehrerer ausgefallener Leitungen zu dem Umspannwerk gerufen worden, sagte ein Sprecher der Polizei Essen am Mittwoch. "Wir gehen nicht von einer technischen Störung, sondern von einer vorsätzlichen Tat aus", sagte der Sprecher.
In Augsburg hat sich am Mittwoch in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Explosion ereignet. Zudem wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Der Zugverkehr wurde eingestellt. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
An einem Umspannwerk von Amprion in Bergheim in Nordrhein-Westfalen hat es einen Großeinsatz gegeben. Die Polizei sei am Dienstagabend wegen eines Kurzschlusses und mehrerer ausgefallener Leitungen zu dem Umspannwerk gerufen worden, sagte ein Sprecher der Polizei Essen der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. "Wir gehen nicht von einer technischen Störung, sondern von einer vorsätzlichen Tat aus", sagte der Sprecher.
In Augsburg ist es in der Nähe des Hauptbahnhofs zu einer Explosion gekommen, durch die zwei Menschen leicht verletzt wurden. Die Explosion habe sich in der Bahnhofstraße nahe des Eingangs zum Bahnhof ereignet, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Dabei sei ein "bislang unbekannter" Gegenstand explodiert. Zwei Menschen hätten ein Knalltrauma erlitten. Fensterscheiben umliegender Gebäude seien beschädigt worden.
Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg entscheidet am Mittwoch (09.30 Uhr) über eine Klimaklage. Die beiden Organisationen Climate Action Network (CAN) und Global Legal Action Network (Glan) wollen erreichen, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 erhöht. Vor der Klage riefen sie vergeblich die EU-Kommission dazu auf, die nationalen Klimaziele für die Mitgliedsländer bis 2030 zu verschärfen. (Az. T-120/24)
Rund zehn Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat der wichtigste Flughafen des Landes wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der bei den Beben schwer beschädigte internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas sei am Dienstag nach intensiven Reparaturarbeiten wieder für Passagierflüge geöffnet worden, sagte der venezolanische Verkehrsminister Francisco Garcés. Nach Angaben des Flughafens hob eine erste Passagiermaschine um 10.00 Uhr Ortszeit Richtung Mexiko ab. Eine halbe Stunde später sei dann ein anderes Flugzeug gelandet.
Der verheerende Gletscherabbruch in Nepal und die darauffolgende tödliche Sturzflut sind nach Ansicht des nepalesischen Außenministers Shisir Khanal ein "Warnsignal" für die wachsenden Risiken, die der Klimawandel für sein Land darstellt. "Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, das sich verändernde Klima im Himalaya als dringendes Problem zu betrachten", sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.
Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.
Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven haben am Dienstag rund 13.600 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Die Fünfzentnerbombe von US-Bauart wurde nach Angaben der niedersächsischen Stadt am Montag bei Arbeiten auf dem Gelände des sogenannten Marinearsenals entdeckt. Während der Entschärfung wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.