The Japan Times - Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff

EUR -
AED 4.285817
AFN 77.022389
ALL 92.228507
AMD 424.112068
ANG 2.088682
AOA 1071.308723
ARS 1764.126757
AUD 1.625378
AWG 2.097688
AZN 1.986932
BAM 1.955411
BBD 2.348292
BDT 143.479637
BGN 1.979664
BHD 0.439605
BIF 3480.839695
BMD 1.167003
BND 1.481391
BOB 13.426389
BRL 6.008081
BSD 1.165928
BTN 111.198469
BWP 15.611362
BYN 3.51755
BYR 22873.259653
BZD 2.344993
CAD 1.618464
CDF 2659.020383
CHF 0.937973
CLF 0.02708
CLP 1065.788636
CNY 7.842669
CNH 7.842721
COP 3612.971402
CRC 528.967665
CUC 1.167003
CUP 30.925581
CVE 110.242143
CZK 24.088985
DJF 207.62272
DKK 7.476696
DOP 68.282917
DZD 155.207536
EGP 58.591939
ERN 17.505046
ETB 188.186295
FJD 2.558183
FKP 0.855644
GBP 0.856516
GEL 3.040005
GGP 0.855644
GHS 13.001193
GIP 0.855644
GMD 85.774975
GNF 10244.437085
GTQ 8.896156
GYD 243.952557
HKD 9.147758
HNL 31.27264
HRK 7.533942
HTG 152.527267
HUF 360.734064
IDR 20699.308033
ILS 3.459055
IMP 0.855644
INR 111.151551
IQD 1527.489848
IRR 1604162.383652
ISK 141.207412
JEP 0.855644
JMD 185.050533
JOD 0.827391
JPY 185.605987
KES 151.033069
KGS 102.054594
KHR 4718.576924
KMF 493.641983
KPW 1050.303082
KRW 1615.73967
KWD 0.360277
KYD 0.971703
KZT 533.901593
LAK 26170.349809
LBP 104412.47318
LKR 382.974034
LRD 211.625217
LSL 18.650254
LTL 3.445857
LVL 0.705909
LYD 7.38228
MAD 10.774505
MDL 20.148305
MGA 4989.837176
MKD 61.512774
MMK 2450.320129
MNT 4199.850315
MOP 9.413526
MRU 46.752906
MUR 54.569785
MVR 18.042169
MWK 2021.828836
MXN 19.754909
MYR 4.697766
MZN 74.577311
NAD 18.650813
NGN 1571.250134
NIO 42.910736
NOK 10.913347
NPR 177.910491
NZD 1.959549
OMR 0.448711
PAB 1.166073
PEN 3.913272
PGK 5.169928
PHP 71.944551
PKR 323.471519
PLN 4.301801
PYG 6989.19158
QAR 4.250519
RON 5.258984
RSD 117.314159
RUB 98.200337
RWF 1718.640583
SAR 4.382228
SBD 9.358635
SCR 15.991697
SDG 701.954403
SEK 11.075787
SGD 1.482281
SHP 0.864593
SLE 28.766889
SLL 24471.469418
SOS 666.321883
SRD 44.255082
STD 24154.606831
STN 24.493872
SVC 10.202928
SYP 15173.373462
SZL 18.648654
THB 38.222271
TJS 10.750525
TMT 4.096181
TND 3.397596
TOP 2.809863
TRY 56.153245
TTD 7.921256
TWD 37.123186
TZS 3089.63821
UAH 52.09396
UGX 4349.061036
USD 1.167003
UYU 46.870082
UZS 13732.270539
VES 914.559805
VND 30459.362937
VUV 137.766363
WST 3.162616
XAF 655.815409
XAG 0.017013
XAU 0.000252
XCD 3.153884
XCG 2.101473
XDR 0.825132
XOF 655.804172
XPF 119.331742
YER 276.671945
ZAR 18.602449
ZMK 10504.423197
ZMW 22.205254
ZWL 375.774504
  • Euro STOXX 50

    19.5200

    6475.15

    +0.3%

  • MDAX

    280.1900

    32547.63

    +0.86%

  • TecDAX

    -29.8500

    4020.87

    -0.74%

  • SDAX

    128.9500

    18670.77

    +0.69%

  • Goldpreis

    -20.1000

    4674.4

    -0.43%

  • DAX

    62.8200

    26328.96

    +0.24%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1673

    -0.02%

Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff

Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff

Verwirrung rund um die geplante Steuer auf zuckerhaltige Getränke: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte am Mittwoch klar, dass eine solche Abgabe nicht für Getränke mit Süßstoff wie Cola Zero gelten soll. Entsprechende Vorschläge aus seinem Ministerium hatten zuvor für Wirbel gesorgt. An einer Ausweitung auf andere Getränke als Erfrischungsgetränke soll aber offenbar festgehalten werden.

Textgröße:

"Ich werde als Finanzminister keine Steuer vorlegen, wo zuckerfreie Getränke besteuert werden. Ich halte das für Quatsch, wenn ich das so offen sagen darf", sagte Klingbeil nach der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. Auf Instagram hatte er zuvor geschrieben, eine Steuer auf zuckerfreie Getränke "wird nicht kommen."

Am Dienstag waren ein Papier des Finanzministeriums und eine Antwort aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium bekannt geworden. Demnach sollte die von der Koalition vereinbarte Zuckersteuer auf eine ganze Reihe von Getränken fällig werden: Fruchtsäfte aus Konzentraten, Milchmischgetränke, pflanzliche Milchalternativen, alkoholfreies Bier und alkoholfreien Wein sowie mit Süßstoff gesüßte Getränke.

Das Landwirtschaftsministerium sah die Vorschläge sehr kritisch. Neben der Ausweitung bei den Getränken führte das Ministerium auch an, dass die Steuersätze höher ausfielen als von der Expertenkommission der Regierung vorgeschlagen. Dem Finanzministerium schwebte den Unterlagen nach vor, dass bei Getränken mit mindestens 4,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter 26 Cent Steuer pro Liter fällig werden sollen, bei mindestens sieben Gramm Zucker 32 Cent und bei mindestens zehn Gramm 38 Cent.

Das Steueraufkommen schätzte das Landwirtschaftsministerium bei diesen Regeln auf rund zwei Milliarden Euro jährlich. In der Koalitionseinigung zur Zuckersteuer war die Rede von 650 Millionen Euro gewesen. Branchenverbände berechneten sogar Einnahmen für den Fiskus in Höhe von fast vier Milliarden Euro. Wirtschaft und auch Unionspolitiker warfen Klingbeil vor, die Steuer nicht als gesundheitspolitisches Instrument, sondern zur Haushaltskonsolidierung zu nutzen.

Noch am Dienstagabend kursierte dann ein "Kompromisspapier" aus Klingbeils Ministerium, das unter anderem Milchmischgetränke und alkoholfreie Biere und Weine von der Steuer ausnahm. Getränke mit Süßstoff wurden aber weiterhin aufgeführt.

Mittwochmorgen ruderte der Finanzminister zurück. Es habe sich lediglich um eine "interne Überlegung" innerhalb einer "fachlichen" Debatte gehandelt, erklärte er. Zwischen den an der Zuckersteuer beteiligten Ministerien seien "unterschiedliche Ideen und Argumente" ausgetauscht worden. Es sei dann ein "Arbeitsstand" in den Medien aufgetaucht, der "weder politisch geeint noch in der Koalition beschlossen" sei. Eine Zuckersteuer auf Getränke ohne Zucker werde es aber nicht geben.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in Neuhardenberg, "über dieses Thema gibt es keinen Streit. Wir treffen die Entscheidungen gemeinsam."

Die schwarz-rote Koalition hatte sich im Rahmen der Verhandlungen über das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenversicherungen auf eine Zuckersteuer ab 2027 geeinigt. Federführend verantwortlich ist das Bundesgesundheitsministerium. "Die Details werden derzeit vorbereitet", erklärte Klingbeil.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch, welche die deutliche Ausweitung der Zuckersteuer am Dienstag begrüßt hatte, forderte die Bundesregierung auf, die vereinbarten Beschlüsse rasch umzusetzen, "statt sich weiter über Süßstoffe, alkoholfreies Bier oder Hafermilch zu zerlegen". Das wichtigste sei: "Der Zucker muss raus aus den Getränken", erklärte Luise Molling von Foodwatch.

T.Ikeda--JT