The Japan Times - "Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie

EUR -
AED 4.325115
AFN 75.960045
ALL 95.502105
AMD 434.86493
ANG 2.107954
AOA 1081.131951
ARS 1639.146274
AUD 1.625507
AWG 2.119867
AZN 2.005656
BAM 1.957893
BBD 2.371724
BDT 144.491599
BGN 1.964531
BHD 0.444636
BIF 3505.247586
BMD 1.177704
BND 1.493297
BOB 8.1377
BRL 5.789944
BSD 1.177554
BTN 111.199974
BWP 15.810904
BYN 3.328058
BYR 23083.000864
BZD 2.368321
CAD 1.612377
CDF 2727.563092
CHF 0.915417
CLF 0.026664
CLP 1049.393639
CNY 8.014336
CNH 8.004449
COP 4413.940847
CRC 541.330493
CUC 1.177704
CUP 31.209159
CVE 110.373163
CZK 24.292264
DJF 209.714213
DKK 7.473098
DOP 70.034877
DZD 155.763467
EGP 62.090682
ERN 17.665562
ETB 183.883897
FJD 2.572047
FKP 0.865402
GBP 0.864288
GEL 3.155907
GGP 0.865402
GHS 13.266183
GIP 0.865402
GMD 85.972603
GNF 10332.125269
GTQ 8.991613
GYD 246.403439
HKD 9.220214
HNL 31.307472
HRK 7.536367
HTG 154.184845
HUF 354.593164
IDR 20429.633469
ILS 3.416876
IMP 0.865402
INR 111.194996
IQD 1542.749409
IRR 1546207.746698
ISK 143.78596
JEP 0.865402
JMD 185.608441
JOD 0.835018
JPY 184.405653
KES 152.100798
KGS 102.955487
KHR 4725.051722
KMF 493.457997
KPW 1059.875934
KRW 1720.53171
KWD 0.36238
KYD 0.981449
KZT 544.243347
LAK 25826.612157
LBP 105460.451551
LKR 379.121531
LRD 216.101041
LSL 19.320356
LTL 3.477455
LVL 0.712381
LYD 7.446297
MAD 10.769754
MDL 20.138531
MGA 4918.820342
MKD 61.661657
MMK 2472.715575
MNT 4214.888329
MOP 9.495452
MRU 47.071326
MUR 55.139624
MVR 18.201375
MWK 2041.682836
MXN 20.266415
MYR 4.617803
MZN 75.226608
NAD 19.320356
NGN 1601.724866
NIO 43.332465
NOK 10.853009
NPR 177.936238
NZD 1.976529
OMR 0.452833
PAB 1.177659
PEN 4.07139
PGK 5.200096
PHP 71.23949
PKR 328.187817
PLN 4.233434
PYG 7193.049039
QAR 4.304218
RON 5.220994
RSD 117.367624
RUB 87.395277
RWF 1726.445805
SAR 4.452457
SBD 9.459623
SCR 16.870726
SDG 707.204687
SEK 10.853957
SGD 1.492339
SHP 0.879275
SLE 28.968733
SLL 24695.862149
SOS 673.019549
SRD 44.082684
STD 24376.097627
STN 24.524033
SVC 10.304098
SYP 130.18806
SZL 19.307642
THB 37.932704
TJS 10.987647
TMT 4.133741
TND 3.420657
TOP 2.835629
TRY 53.422894
TTD 7.980821
TWD 36.878616
TZS 3060.139342
UAH 51.72599
UGX 4412.323986
USD 1.177704
UYU 46.966026
UZS 14283.998023
VES 584.387458
VND 30983.040139
VUV 138.999877
WST 3.18462
XAF 656.659058
XAG 0.014577
XAU 0.00025
XCD 3.182804
XCG 2.12228
XDR 0.819107
XOF 656.600455
XPF 119.331742
YER 281.004388
ZAR 19.315467
ZMK 10600.751704
ZMW 22.420971
ZWL 379.220248
  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1774

    +0.36%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • Goldpreis

    11.7000

    4722.6

    +0.25%

"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie
"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

"Erforderliche Notbremsung": Wirtschaft begrüßt Stopp der Entlastungsprämie

Industrie und Handwerk haben sich erfreut über den Stopp der geplanten Entlastungsprämie durch den Bundesrat gezeigt. Die verweigerte Zustimmung durch die Länder sei "die erforderliche Notbremsung", erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, am Freitag. Eine gut gemeinte Prämie dürfe nicht zu neuem Erwartungsdruck und zusätzlichen Kosten für die Unternehmen führen.

Textgröße:

Es gehe darum, die wirtschaftliche Substanz zu stärken und hier gebe es einen "Zielkonflikt", führte der DIHK-Präsident aus. Es sei nun "das richtige Signal, dass die öffentlichen Arbeitgeber das offenbar genau so sehen und auch deshalb so abgestimmt haben". Damit werde deutlich: "Symbolpolitik ohne saubere Finanzierung trägt nicht."

Der Bundesrat hatte die von der Bundesregierung geplante steuer- und abgabenfreie 1000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Vormittag zunächst gestoppt. Das zustimmungspflichtige Gesetz erhielt nicht die notwendige Mehrheit. Eine Gegenfinanzierung für entgangene Steuereinnahmen hatte die Bundesregierung lediglich für den Bund in Form einer höheren Tabaksteuer vorgesehen.

Die Koalition hatte sich auf dieses Modell verständigt, um Beschäftigte angesichts der hohen Energiepreise zu entlasten, ohne Zahlungen aus Haushaltsmitteln tätigen zu müssen. Zahlen sollen die Prämie die Arbeitgeber, die diese daher vielfach kritisch sehen. Viele weisen darauf hin, sie seien dazu in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage. Auch für die Länder und Kommunen wäre die Prämie mit Einnahmeausfällen verbunden.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erklärte, der Bundesrat habe mit seiner Entscheidung eine "gravierende Fehlentscheidung korrigiert". Es sei "nicht hinnehmbar, in einer anhaltenden Energiepreiskrise ausgerechnet jene Betriebe und Unternehmen zur Kasse zu bitten, die selbst unter hohen Kosten, unsicheren Rahmenbedingungen und wachsendem wirtschaftlichem Druck leiden", kritisierte ZDH-Präsident Jörg Dittrich.

Stattdessen müssten nun Entlastungsmaßnahmen beschlossen werden, "die Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen Luft verschaffen und die das Land wieder auf Wachstumskurs bringen". Dittrich nannte etwa eine Reform des Einkommensteuertarifs, die auch Personenunternehmen in den Mittelpunkt stellt.

Ähnlich äußerte sich der CDU-Wirtschaftsrat. "Wir haben die Prämie von Anfang an kritisiert, weil sie die Verantwortung mitten in einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage einseitig auf Arbeitgeber verlagert hätte", sagte dessen Generalsekretär Wolfgang Steiger der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Statt kurzfristiger Symbolpolitik brauche es Strukturreformen, etwa in der Steuerpolitik und beim Bürokratieabbau.

Verbraucherschützer erklärten, die Ablehnung zeige, dass ein besseres Instrument zur Entlastung her müsse. Der Verbraucherzentrale Bundesverband warb daher für Direktzahlungen, die versteuert werden müssten und damit sozial gerecht seien.

K.Inoue--JT