The Japan Times - USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot

EUR -
AED 4.178757
AFN 72.250225
ALL 94.02407
AMD 418.820541
ANG 2.037212
AOA 1043.40961
ARS 1671.167609
AUD 1.642418
AWG 2.048132
AZN 1.936314
BAM 1.952147
BBD 2.291912
BDT 139.798421
BGN 1.92397
BHD 0.429197
BIF 3399.040011
BMD 1.137851
BND 1.474142
BOB 7.880255
BRL 5.908747
BSD 1.137971
BTN 107.740405
BWP 15.474046
BYN 3.19602
BYR 22301.878658
BZD 2.288598
CAD 1.615413
CDF 2577.232365
CHF 0.921428
CLF 0.026383
CLP 1038.345585
CNY 7.708712
CNH 7.729956
COP 3924.573097
CRC 516.234068
CUC 1.137851
CUP 30.15305
CVE 110.059067
CZK 24.21597
DJF 202.640836
DKK 7.475021
DOP 66.605374
DZD 152.065763
EGP 56.57702
ERN 17.067764
ETB 183.460724
FJD 2.552029
FKP 0.858939
GBP 0.862189
GEL 3.00965
GGP 0.858939
GHS 12.7731
GIP 0.858939
GMD 83.063205
GNF 9971.342488
GTQ 8.681641
GYD 238.074536
HKD 8.921912
HNL 30.445631
HRK 7.532459
HTG 148.781613
HUF 355.564749
IDR 20387.899572
ILS 3.409366
IMP 0.858939
INR 107.767968
IQD 1490.710711
IRR 1564545.058829
ISK 144.006533
JEP 0.858939
JMD 179.124837
JOD 0.806752
JPY 183.838023
KES 147.248975
KGS 99.505233
KHR 4567.453776
KMF 490.413826
KPW 1024.066255
KRW 1745.190132
KWD 0.351562
KYD 0.948326
KZT 553.534275
LAK 25199.627175
LBP 101903.027888
LKR 380.727615
LRD 207.102488
LSL 18.764841
LTL 3.359778
LVL 0.688274
LYD 7.302337
MAD 10.650572
MDL 20.033515
MGA 4754.062829
MKD 61.631531
MMK 2388.789922
MNT 4072.368574
MOP 9.189705
MRU 45.198832
MUR 54.571616
MVR 17.590876
MWK 1973.207904
MXN 19.947221
MYR 4.711271
MZN 72.641698
NAD 18.764841
NGN 1557.364695
NIO 41.871653
NOK 11.128649
NPR 172.384449
NZD 2.003989
OMR 0.437522
PAB 1.137971
PEN 3.851992
PGK 4.990662
PHP 69.945404
PKR 316.491209
PLN 4.284179
PYG 6936.928772
QAR 4.148202
RON 5.246856
RSD 117.39894
RUB 84.778484
RWF 1668.777528
SAR 4.271824
SBD 9.176814
SCR 15.385999
SDG 683.285463
SEK 11.061152
SGD 1.475292
SHP 0.849521
SLE 28.161986
SLL 23860.169706
SOS 650.38306
SRD 42.650036
STD 23551.217393
STN 24.454243
SVC 9.957369
SYP 125.769053
SZL 18.7589
THB 37.796567
TJS 10.554451
TMT 3.993857
TND 3.368397
TOP 2.739672
TRY 52.88458
TTD 7.726543
TWD 36.010474
TZS 2986.862101
UAH 51.081221
UGX 4165.206427
USD 1.137851
UYU 45.643993
UZS 13672.237457
VES 701.90074
VND 29953.92631
VUV 135.129502
WST 3.136287
XAF 654.731922
XAG 0.018353
XAU 0.000276
XCD 3.075099
XCG 2.050863
XDR 0.812306
XOF 654.731922
XPF 119.331742
YER 271.548259
ZAR 18.797127
ZMK 10242.019498
ZMW 20.413803
ZWL 366.387542
  • Goldpreis

    -53.3000

    4149.4

    -1.28%

  • MDAX

    -445.3600

    32129.1

    -1.39%

  • Euro STOXX 50

    -80.7700

    6230.55

    -1.3%

  • DAX

    -246.1100

    24893.58

    -0.99%

  • SDAX

    -238.4700

    18157

    -1.31%

  • TecDAX

    -67.0900

    3903.86

    -1.72%

  • EUR/USD

    -0.0048

    1.1383

    -0.42%

USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot
USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot

Nach der Übermittlung ihres jüngsten Vorschlags zur Beendigung des Krieges in der Golfregion haben die USA am Donnerstag weiter auf eine Antwort des Iran gewartet. Eine angesichts hoher Ölpreise mit Spannung erwartete Reaktion aus Teheran stand weiter aus, nachdem die dortige Führung mitgeteilt hatte, dass sie ihre "Positionen endgültig festlegen" und sie dem Vermittler Pakistan mitteilen wollte. US-Präsident Donald Trump schloss eine Einigung derweil nicht aus.

Textgröße:

Eine Vereinbarung mit dem Iran sei "sehr gut möglich", sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. Es habe in den vergangenen 24 Stunden "sehr gute Gespräche" mit dem Iran gegeben. Nach Trumps Äußerungen zogen die asiatischen Aktienkurse stark an, die Ölpreise gaben nach.

Kurz zuvor hatte Trump dem Iran mit Angriffen in "einer weitaus höheren Intensität" gedroht. Als Bedingung für eine Einigung nannte Trump den Verzicht der Islamischen Republik auf Atomwaffen.

Laut Medienberichten liegt bislang ein einseitiges Memorandum aus Washington vor, auf dessen Grundlage über eine umfassende Friedenslösung weiter verhandelt werden soll. Dem US-Sender CNN zufolge wird in dem Memorandum ein Ende des Konflikts erklärt und eine 30-tägige Frist in Gang gesetzt. Währenddessen sollen nukleare Forderungen geklärt, iranische Vermögenswerte freigegeben und Sicherheitsfragen in der Straße von Hormus verhandelt werden.

Laut dem Nachrichtenportal "Axios" sieht die Vereinbarung vor, dass sich der Iran zu einem Moratorium für die Urananreicherung verpflichtet und die USA im Gegenzug eingefrorene iranische Gelder in Milliardenhöhe freigeben. Dem Bericht zufolge setzte Trump dem Iran eine 48-stündige Frist zur Einigung auf die Kernpunkte. Der US-Präsident bestätigte dies nicht.

Die Straße von Hormus war zu Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar von den iranischen Streitkräften weitgehend gesperrt worden. In der Folge schossen die Energiepreise weltweit in die Höhe. Seit April gilt in der Region eine Waffenruhe - die allerdings durch den sich wieder verschärfenden Konflikt um die für den Welthandel immens wichtigen Meerenge bedroht ist.

Der Iran reagierte zunächst zurückhaltend auf den US-Vorschlag. "Der Plan und der Vorschlag der USA werden vom Iran noch geprüft", sagte Außenamtssprecher Esmail Bakaei am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur Isna. Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zeigte sich dagegen "zuversichtlich", dass die Dynamik zu einem dauerhaften Frieden führen könne.

Unterdessen wies der Iran seine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus zurück. Zugleich betonte die iranische Botschaft in Südkorea, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung könne zu "unbeabsichtigten Zwischenfällen" führen.

Trump hatte am Vortag den US-Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus nach nur einem Tag vorläufig ausgesetzt. Der Marineeinsatz "Projekt Freiheit" werde "für eine kurze Zeit pausiert, um zu sehen, ob das Abkommen finalisiert und unterzeichnet werden kann oder nicht", erklärte der US-Präsident hinsichtlich eines möglichen Friedensabkommens mit dem Iran.

Laut einem Bericht des US-Senders NBC News erfolgte Trumps Kehrtwende, nachdem sich Saudi-Arabien geweigert hatte, den US-Streitkräften die Nutzung seines Luftraums sowie seiner Stützpunkte für den Marine-Einsatz in der Straße von Hormus zu gestatten. Berichten zufolge sprachen Trump und Riads De-Facto-Herrscher Kronprinz Mohammed bin Salman direkt miteinander.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Vor allem Energieinfrastruktur wurde dabei schwer beschädigt.

Laut Trump ist die Führung in Teheran tief gespalten. Irans Präsident Massud Peseschkian sagte jedoch, dass er sich mit dem bislang noch nicht öffentlich in Erscheinung getretenen obersten Führer Modschtaba Chamenei getroffen habe. Zum Zeitpunkt des Treffens äußerte sich Peseschkian nicht. Er zeigte sich aber in einer am Donnerstag vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft "beeindruckt" von der Begegnung.

Modschtaba Chamenei hatte nach der Tötung seines Vaters Ayatollah Ali Chamenei zu Beginn des Iran-Krieges dessen Nachfolge als politisches und religiöses Oberhaupt des Iran angetreten. Allerdings trat er seit seiner Ernennung bislang nicht öffentlich auf. Auch hat er nur wenige schriftliche Erklärungen abgegeben. Dies hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Aufenthaltsort ausgelöst.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte derweil die Bereitschaft seines Landes, weiter auf fortgesetzte Bedrohungen Teherans zu reagieren. "Ich sage unseren Feinden in aller Deutlichkeit: Kein Terrorist ist vor dem Gesetz sicher", sagte Netanjahu in einem von seinem Büro veröffentlichten Video. "Jeder, der den Staat Israel bedroht, wird für seine Handlungen sterben."

S.Ogawa--JT