The Japan Times - Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen

EUR -
AED 4.301156
AFN 72.601323
ALL 95.426204
AMD 431.661594
ANG 2.096607
AOA 1074.966542
ARS 1625.345213
AUD 1.613565
AWG 2.109242
AZN 1.972853
BAM 1.955254
BBD 2.358482
BDT 143.739859
BGN 1.955456
BHD 0.441756
BIF 3484.274768
BMD 1.170988
BND 1.490171
BOB 8.091982
BRL 5.769923
BSD 1.170993
BTN 112.009764
BWP 15.775066
BYN 3.262961
BYR 22951.364632
BZD 2.355123
CAD 1.604617
CDF 2605.448961
CHF 0.916062
CLF 0.026462
CLP 1041.617562
CNY 7.953465
CNH 7.947782
COP 4466.967891
CRC 533.060243
CUC 1.170988
CUP 31.031182
CVE 110.236098
CZK 24.332486
DJF 208.527109
DKK 7.472215
DOP 68.920753
DZD 155.060396
EGP 61.970481
ERN 17.56482
ETB 182.841505
FJD 2.559604
FKP 0.865605
GBP 0.866355
GEL 3.126342
GGP 0.865605
GHS 13.27369
GIP 0.865605
GMD 86.063612
GNF 10274.13086
GTQ 8.933505
GYD 244.987861
HKD 9.169954
HNL 31.140304
HRK 7.533783
HTG 152.932516
HUF 358.060608
IDR 20504.760872
ILS 3.408389
IMP 0.865605
INR 112.020283
IQD 1533.971625
IRR 1536336.244201
ISK 143.610339
JEP 0.865605
JMD 185.192748
JOD 0.830242
JPY 184.836922
KES 151.233361
KGS 102.40256
KHR 4697.808451
KMF 491.814758
KPW 1053.908866
KRW 1745.205967
KWD 0.360968
KYD 0.975857
KZT 549.601825
LAK 25662.710082
LBP 104862.650463
LKR 380.040361
LRD 214.296561
LSL 19.280516
LTL 3.457623
LVL 0.708319
LYD 7.415707
MAD 10.734082
MDL 20.082992
MGA 4862.808128
MKD 61.635947
MMK 2458.236249
MNT 4191.755618
MOP 9.445944
MRU 46.808728
MUR 54.813722
MVR 18.032835
MWK 2030.784913
MXN 20.141777
MYR 4.602567
MZN 74.837549
NAD 19.280516
NGN 1604.991758
NIO 43.087967
NOK 10.746153
NPR 179.222307
NZD 1.973828
OMR 0.450241
PAB 1.171013
PEN 4.014679
PGK 5.1754
PHP 71.957799
PKR 326.205876
PLN 4.249163
PYG 7161.000228
QAR 4.269181
RON 5.209375
RSD 117.376348
RUB 86.037989
RWF 1717.271765
SAR 4.399954
SBD 9.401873
SCR 16.396972
SDG 703.171687
SEK 10.913901
SGD 1.490217
SHP 0.874261
SLE 28.835575
SLL 24555.035151
SOS 669.233114
SRD 43.553759
STD 24237.087207
STN 24.493578
SVC 10.246139
SYP 129.486637
SZL 19.273276
THB 37.925375
TJS 10.966319
TMT 4.098458
TND 3.411347
TOP 2.819458
TRY 53.182322
TTD 7.944917
TWD 36.913636
TZS 3041.817172
UAH 51.493281
UGX 4390.848811
USD 1.170988
UYU 46.517804
UZS 14222.271218
VES 590.509993
VND 30853.191598
VUV 138.151844
WST 3.164874
XAF 655.790666
XAG 0.013229
XAU 0.00025
XCD 3.164654
XCG 2.110393
XDR 0.813801
XOF 655.754275
XPF 119.331742
YER 279.455807
ZAR 19.232893
ZMK 10540.304397
ZMW 22.102488
ZWL 377.057655
  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • Goldpreis

    20.6000

    4707.3

    +0.44%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • EUR/USD

    -0.0030

    1.1714

    -0.26%

Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen / Foto: Jim WATSON - AFP

Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump könnte seine Regierung den Kongress um deutlich mehr Geld bitten als der Iran-Krieg kostet. Der Finanzbedarf gehe "über das hinaus, worüber wir im Zusammenhang mit dem Iran sprechen, denn wir leben in einer äußerst instabilen Welt", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Die "Washington Post" hatte berichtet, seine Regierung wolle vom Kongress 200 Milliarden Dollar (rund 174 Milliarden Euro) fordern. Das wäre mehr als die gesamten bisherigen Ukraine-Hilfen der USA.

Textgröße:

"Es ist ein kleiner Preis, um sicherzustellen, dass wir ganz oben bleiben", sagte Trump bei einem Auftritt mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Oval Office weiter. Er antwortete damit auf die Frage einer Journalistin, ob der Bericht der "Washington Post" zutreffe und warum die USA so viel Geld bräuchten, wenn der Iran-Krieg nach Trumps Worten doch so gut wie beendet sei.

Trump dementierte den Zeitungsbericht nicht. Er führte aus, die USA seien in puncto militärischer Ausrüstung "in sehr guter Verfassung, aber wir wollen in der bestmöglichen Verfassung sein". Er verwies dabei auf geplante Investitionen von US-Rüstungsbetrieben wie Raytheon und Lockheed Martin. Trump hatte die Chefs der Rüstungskonzerne kürzlich empfangen.

Verteidigungsminister Pete Hegseth kommentierte den Bericht der "Washington Post" zum Iran-Krieg mit den Worten: "Natürlich braucht man Geld, um Bösewichte zu töten." Das Pentagon wolle mit der Anfrage beim Kongress "sicherstellen, dass wir angemessen finanziert werden". Die genaue Summe könne sich aber noch ändern.

Nach Angaben der "Washington Post" hat das Pentagon das Weiße Haus bereits gebeten, die Forderung von 200 Milliarden Dollar an den Kongress zu billigen. Das Blatt berief sich auf einen hochrangigen Regierungsmitarbeiter und drei weitere anonyme Quellen, die die Größenordnung bestätigten.

Bisher hatten US-Medien von einer möglichen Regierungsanfrage an den Kongress in Höhe von 50 Milliarden Dollar berichtet. Laut "Washington Post" gehen die 200 Milliarden Dollar weit über die bisherigen Kriegskosten hinaus, die nach den ersten sechs Tagen auf rund elf Milliarden Dollar geschätzt worden waren. Zusätzlich wolle Hegseth, der sich "Kriegsminister" nennt, die Waffenproduktion ankurbeln, hieß es. Dies bestätigte Trump nun im Prinzip mit seinen Angaben.

Die Summe von 200 Milliarden Dollar wäre höher als der gesamte bisherige US-Beitrag für die Ukraine. Laut "Washington Post" genehmigte der Kongress bis zum Jahreswechsel insgesamt rund 188 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine. Das deutsche Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel beziffert die Ukraine-Hilfen der USA bis Ende 2025 sogar nur auf 115 Milliarden Euro, umgerechnet gut 130 Milliarden Dollar.

Trump behauptete dagegen nun, sein Vorgänger Joe Biden habe "der Ukraine Bargeld und Militärausrüstung im Wert von 350 Milliarden Dollar gegeben". Trump hatte Biden Verschwendung vorgeworfen und die meisten Finanzhilfen für die Ukraine nach seinem Amtsantritt vor 14 Monaten eingestellt.

Eine Anfrage an den Kongress in der Größenordnung von 200 Milliarden Dollar dürfte in den Reihen von Trumps Republikanern Unruhe auslösen. Die Verschuldung der USA war zuletzt auf einen Rekordstand von 39 Billionen Dollar gestiegen, vor allem wegen Trumps Steuersenkungsgesetz aus dem vergangenen Jahr.

Für Unmut sorgt zudem, dass der Präsident den Kongress nicht ersucht hatte, den Militäreinsatz gegen den Iran zu billigen. Laut US-Verfassung hat eigentlich das Parlament die Befugnis, Kriege zu erklären.

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Y.Kato--JT