The Japan Times - Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung - Rekordzahl an Einbürgerungen

EUR -
AED 4.229988
AFN 73.146945
ALL 96.133079
AMD 434.212947
ANG 2.061819
AOA 1056.200947
ARS 1595.729488
AUD 1.676138
AWG 2.073241
AZN 1.95884
BAM 1.9575
BBD 2.319785
BDT 141.322745
BGN 1.968783
BHD 0.434815
BIF 3421.327021
BMD 1.1518
BND 1.483169
BOB 7.988181
BRL 6.046028
BSD 1.151795
BTN 109.176408
BWP 15.880861
BYN 3.428493
BYR 22575.287657
BZD 2.316392
CAD 1.600253
CDF 2628.988678
CHF 0.919315
CLF 0.02693
CLP 1063.36549
CNY 7.961072
CNH 7.958342
COP 4233.211976
CRC 534.857582
CUC 1.1518
CUP 30.52271
CVE 110.369005
CZK 24.518422
DJF 205.093682
DKK 7.472328
DOP 68.558058
DZD 153.334083
EGP 61.736268
ERN 17.277006
ETB 178.048178
FJD 2.580321
FKP 0.866974
GBP 0.867284
GEL 3.086771
GGP 0.866974
GHS 12.620455
GIP 0.866974
GMD 84.656271
GNF 10098.639609
GTQ 8.815384
GYD 241.106739
HKD 9.021621
HNL 30.579896
HRK 7.535884
HTG 150.976542
HUF 389.090264
IDR 19570.240438
ILS 3.616135
IMP 0.866974
INR 108.896278
IQD 1508.830137
IRR 1512601.862779
ISK 143.606561
JEP 0.866974
JMD 181.293527
JOD 0.816578
JPY 183.86078
KES 149.734428
KGS 100.724635
KHR 4612.886352
KMF 492.970864
KPW 1036.623761
KRW 1744.390407
KWD 0.354775
KYD 0.959846
KZT 556.830884
LAK 25050.648874
LBP 103140.830206
LKR 362.813545
LRD 211.358254
LSL 19.777978
LTL 3.400967
LVL 0.696713
LYD 7.352226
MAD 10.765177
MDL 20.230571
MGA 4800.106597
MKD 61.676346
MMK 2417.436221
MNT 4113.24352
MOP 9.293293
MRU 45.987343
MUR 54.017007
MVR 17.795778
MWK 1997.10857
MXN 20.796407
MYR 4.629663
MZN 73.657744
NAD 19.778236
NGN 1591.99517
NIO 42.386262
NOK 11.212362
NPR 174.665914
NZD 2.005595
OMR 0.442792
PAB 1.151815
PEN 4.012185
PGK 4.977258
PHP 69.977059
PKR 321.451413
PLN 4.279935
PYG 7530.377025
QAR 4.199475
RON 5.097752
RSD 117.405319
RUB 93.874992
RWF 1681.924321
SAR 4.322129
SBD 9.262822
SCR 17.163771
SDG 692.232263
SEK 10.889179
SGD 1.482949
SHP 0.864149
SLE 28.276608
SLL 24152.69076
SOS 658.257439
SRD 43.308822
STD 23839.942611
STN 24.520978
SVC 10.077884
SYP 127.305795
SZL 19.775833
THB 37.764652
TJS 11.005823
TMT 4.031301
TND 3.395971
TOP 2.773258
TRY 51.215473
TTD 7.825763
TWD 36.869937
TZS 2977.40446
UAH 50.484891
UGX 4290.85719
USD 1.1518
UYU 46.623733
UZS 14046.382845
VES 538.960062
VND 30332.663288
VUV 137.508177
WST 3.196803
XAF 656.512961
XAG 0.016275
XAU 0.000254
XCD 3.112798
XCG 2.07583
XDR 0.816616
XOF 656.512961
XPF 119.331742
YER 274.819021
ZAR 19.662788
ZMK 10367.582559
ZMW 21.681643
ZWL 370.879256
  • DAX

    228.6900

    22791.57

    +1%

  • MDAX

    387.2000

    28187.69

    +1.37%

  • Goldpreis

    43.1000

    4600.6

    +0.94%

  • Euro STOXX 50

    47.1900

    5588.98

    +0.84%

  • SDAX

    144.3600

    16534.15

    +0.87%

  • TecDAX

    42.1600

    3426.53

    +1.23%

  • EUR/USD

    0.0040

    1.1507

    +0.35%

Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung - Rekordzahl an Einbürgerungen
Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung - Rekordzahl an Einbürgerungen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung - Rekordzahl an Einbürgerungen

Die Nettozuwanderung nach Deutschland ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Insgesamt verzeichneten die Behörden rund 1,694 Millionen Zuzüge, wie aus dem am Mittwoch im Kabinett vorgelegten Migrationsbericht der Bundesregierung hervorgeht. Das war ein Rückgang von 12,3 Prozent im Vergleich zu 2023.

Textgröße:

1,264 Millionen Menschen verließen Deutschland im selben Zeitraum wieder, damit blieb die Abwanderung etwa auf dem Niveau des Vorjahres. In der Folge lag 2024 der Wanderungssaldo - also die Differenz aus Zu- und Fortzügen - bei rund 430.000. Dies entspricht einem Rückgang von gut 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dem Migrationsbericht zufolge kamen 2024 aus nahezu allen wichtigen Herkunftsländern weniger Menschen nach Deutschland. Sowohl aus der Ukraine als auch aus Rumänien, der Türkei, Polen und Syrien verzeichneten die Behörden weniger Zuzüge.

Die Ukraine war mit 221.570 Zuzügen und einem Anteil von 13,1 Prozent weiterhin das wichtigste Herkunftsland von Zugewanderten. An zweiter Stelle folgte Rumänien mit 173.563 Zuzügen (10,2 Prozent), gefolgt von der Türkei mit 88.690 (5,2 Prozent). Bei der Abwanderung steht wie schon in den Vorjahren 2024 Rumänien an erster Stelle: 178.290 zogen in das EU-Land fort (14,1 Prozent der Gesamtabwanderung).

Die Zahl der Einbürgerungen stieg 2024 auf einen Höchststand seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000, wie das Statistische Bundesamt bereits im Juni 2025 mitgeteilt hatte. 292.020 Menschen erhielten nach neuen Zahlen des Migrationsberichts den deutschen Pass, das waren 91.925 Einbürgerungen oder 45,9 Prozent mehr als im Jahr 2023.

Der starke Anstieg bei den Einbürgerungen hängt mit der Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes unter der damaligen Ampel-Regierung zusammen. Demnach wurde unter anderem die Mindestaufenthaltsdauer für den Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft von acht auf fünf Jahre gesenkt.

Der Anteil von Ausländern an der Bevölkerung stieg auf rund 12,4 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 14,8 Prozent an der Gesamtbevölkerung und stellt den höchsten Wert seit 1990 dar. Dabei handle es sich allerdings um neue Werte mit Anpassungen durch den Zensus 2022, wie es im Migrationsbericht heißt.

Im Jahr 2024 stellten 229.751 Menschen einen Asyl-Erstantrag in Deutschland, das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 30,2 Prozent. Antragstellende aus Syrien (76.765 oder 33,4 Prozent), Afghanistan (34.149 oder 14,9 Prozent) und der Türkei (29.177 oder 12,7 Prozent) stellten dabei zahlenmäßig die größten Gruppen.

Im EU-Vergleich wurden 2024 die meisten Asylanträge in Deutschland (250.550) und Spanien (167.720) gestellt. Dabei verzeichneten Deutschland (minus 100.960 beziehungsweise minus 28,7 Prozent) und Österreich (minus 33.880 oder minus 57,2 Prozent) die größten absoluten Rückgänge bei den Antragszahlen. Seit 2013 ist Syrien das Hauptherkunftsland von Asylsuchenden in der EU.

H.Nakamura--JT