The Japan Times - Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel

EUR -
AED 4.235923
AFN 75.541706
ALL 92.858321
AMD 421.009012
ANG 2.065142
AOA 1057.682403
ARS 1721.466389
AUD 1.635645
AWG 2.076148
AZN 1.959073
BAM 1.955344
BBD 2.322938
BDT 141.56695
BGN 1.955718
BHD 0.434898
BIF 3448.165097
BMD 1.153416
BND 1.476143
BOB 13.522843
BRL 5.977299
BSD 1.153321
BTN 110.019315
BWP 15.525375
BYN 3.46866
BYR 22606.948185
BZD 2.319548
CAD 1.608853
CDF 2624.020763
CHF 0.937237
CLF 0.026783
CLP 1054.118009
CNY 7.778462
CNH 7.77957
COP 3631.091108
CRC 517.874607
CUC 1.153416
CUP 30.565517
CVE 110.239264
CZK 24.227555
DJF 205.384722
DKK 7.475547
DOP 67.503655
DZD 153.320499
EGP 57.991774
ERN 17.301236
ETB 186.563445
FJD 2.554181
FKP 0.85376
GBP 0.854918
GEL 3.010741
GGP 0.85376
GHS 12.837003
GIP 0.85376
GMD 85.352655
GNF 10131.63467
GTQ 8.798946
GYD 241.296805
HKD 9.050657
HNL 30.919513
HRK 7.533995
HTG 150.853474
HUF 362.900364
IDR 20597.236628
ILS 3.43854
IMP 0.85376
INR 110.05434
IQD 1510.834182
IRR 1585514.089054
ISK 142.193314
JEP 0.85376
JMD 182.467401
JOD 0.8178
JPY 183.764503
KES 149.194708
KGS 100.865868
KHR 4667.89
KMF 493.661676
KPW 1038.073911
KRW 1638.369187
KWD 0.35614
KYD 0.961188
KZT 536.724696
LAK 26021.812148
LBP 103280.788081
LKR 384.463576
LRD 209.334759
LSL 18.605656
LTL 3.405737
LVL 0.69769
LYD 7.346285
MAD 10.682906
MDL 20.021326
MGA 4967.818678
MKD 61.516172
MMK 2421.995415
MNT 4149.954325
MOP 9.321985
MRU 46.21821
MUR 54.383738
MVR 17.831256
MWK 1999.959099
MXN 19.670294
MYR 4.714036
MZN 73.69364
NAD 18.605495
NGN 1569.095488
NIO 42.440092
NOK 10.985188
NPR 176.030904
NZD 1.973621
OMR 0.443495
PAB 1.153326
PEN 3.891891
PGK 5.103808
PHP 70.720518
PKR 320.132986
PLN 4.304767
PYG 6883.33334
QAR 4.192685
RON 5.244349
RSD 117.303501
RUB 96.9701
RWF 1698.932827
SAR 4.375959
SBD 9.30223
SCR 15.816679
SDG 692.629264
SEK 11.028552
SGD 1.476406
SHP 0.854526
SLE 28.316011
SLL 24186.54936
SOS 659.146116
SRD 43.449205
STD 23873.376744
STN 24.494069
SVC 10.091644
SYP 14996.711366
SZL 18.610494
THB 38.221849
TJS 10.656951
TMT 4.036955
TND 3.38478
TOP 2.777148
TRY 55.104454
TTD 7.821106
TWD 37.072507
TZS 3051.36471
UAH 51.555064
UGX 4281.963209
USD 1.153416
UYU 46.209212
UZS 13776.783674
VES 882.82631
VND 30075.314996
VUV 136.788908
WST 3.149723
XAF 655.801054
XAG 0.017719
XAU 0.000263
XCD 3.117164
XCG 2.078606
XDR 0.81614
XOF 655.798212
XPF 119.331742
YER 273.53274
ZAR 18.595737
ZMK 10382.123271
ZMW 21.682938
ZWL 371.399392
  • TecDAX

    4.0300

    4071.65

    +0.1%

  • MDAX

    -44.1900

    32290.98

    -0.14%

  • Euro STOXX 50

    24.8600

    6558.85

    +0.38%

  • Goldpreis

    -33.1000

    4434.4

    -0.75%

  • SDAX

    146.5000

    18649.14

    +0.79%

  • DAX

    46.2000

    26377.27

    +0.18%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1539

    +0.1%

Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel

Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel

Angesichts von Dürre und Niedrigwasser hat die Opposition die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. So pochen die Grünen auf "einen Hitzegipfel" der Bundesregierung mit weiteren wichtigen Akteuren. Derzeit habe Deutschland "beim Hitzeschutz ein Zuständigkeitsproblem", kritisierte die Grünen-Umweltpolitikerin Julia Schneider am Donnerstag. Ein "komplettes Staatsversagen" bei der Klimaanpassung sieht Linken-Fraktionschef Sören Pellmann.

Textgröße:

Schneider warf den Ministerinnen und Ministern von CDU und CSU vor, beim Hitzeschutz weitgehend abzutauchen. Kanzler Friedrich Merz habe sich zu konkreten Maßnahmen bislang gar nicht geäußert, Verkehrsminister Steffen Bilger "spricht vom Wetter und will die Wasserstraßen ausbauen", kritisierte die Grünen-Politikerin. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (alle CDU) halte sich ungeachtet milliardenschwerer wirtschaftlicher Schäden allein durch das Niedrigwasser in den Flüssen ebenfalls zurück.

"Wir brauchen eine Verantwortungsübernahme", forderte Schneider. Sie verwies dabei auf die hohe Zahl von Hitzetoten in diesem Jahr, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) mittlerweile für Deutschland mit 12.500 angegeben wird.

"Diese Zahlen sollten die Bundesregierung endlich aufrütteln", sagte Linken-Fraktionschef Pellmann der Nachrichtenagentur AFP. "Sie zeigen das komplette Staatsversagen im Bereich Klimaanpassung überdeutlich." Dass Klimaextreme und Hitzewellen mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung zunehmen würden, sei seit Jahrzehnten bekannt.

"Aber diese Bundesregierung tut nichts dafür, um die Bevölkerung zu schützen", kritisierte Pellmann. Er warf der Regierung unter anderem vor, den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen und Kommunen nicht ausreichend bei der Klimaanpassung zu unterstützen. "Das ist kurzsichtig und im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich." Notwendig sei "eine Zeitenwende in der Klimaanpassung".

Ein Deutschland, "in dem die Menschen besser vor Hitze geschützt sind", forderte auch die Grünen-Abgeordnete Schneider. "Wir brauchen mehr Klimaschutz", forderte auch sie zudem. Ausdrücklich stellte sie sich hinter die Forderungen nach der Verankerung einer Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz im Grundgesetz. Dies hatte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) am Mittwoch als "zwingend notwendig" bezeichnet und dazu konkrete Vorschläge angekündigt.

Die geforderte Gemeinschaftsaufgabe soll die Mitfinanzierung von Maßnahmen für Klimaanpassung und Hitzeschutz durch den Bund erleichtern. Darauf dringen vor allem die Kommunen. Unterstützt wird dies außer von den Grünen auch von SPD und Linkspartei. Vorbehalte dagegen gibt es jedoch in der Union. Dies würde "keinen Vorteil für das Klima bringen", sagte Fraktionsvize Günter Krings dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Derzeit sind für Klimaanpassung Länder und Kommunen zuständig. Dort ist dies keine Pflichtaufgabe, sondern freiwillige Leistung, wo bei knappen Kassen in der Regel zuerst gekürzt wird.

"Es treffen jetzt zwei Dinge aufeinander – der Klimawandel auf der einen Seite, die Versäumnisse, was die Unterstützung der Kommunen anbelangt, auf der anderen Seite", sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Ralph Spiegler (SPD) am Donnerstag dem Sender RBB. Auch er drang daher darauf, Hitzeschutz zur gemeinsamen Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen zu machen mit einer Kostenbeteiligung durch den Bund.

Spiegler forderte zudem einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser und Altenheime. "Krankenhäuser brauchen Klimaanlagen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Klinikpersonal", sagte er der "Rheinischen Post". Die aktuellen Hitzewellen hätten deutlich gezeigt, dass Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser vorbereitet werden müssten. Der Verbandspräsident schätzte dafür einen Investitionsbedarf "von mindestens 20 Milliarden Euro".

Y.Kato--JT