The Japan Times - Tourismusförderung: Wirtschaftsministerium will flexiblere Arbeitszeiten noch 2026

EUR -
AED 4.286508
AFN 72.984916
ALL 95.285241
AMD 430.366477
ANG 2.089468
AOA 1071.306459
ARS 1624.159398
AUD 1.615887
AWG 2.103519
AZN 1.989975
BAM 1.949686
BBD 2.350918
BDT 143.280105
BGN 1.948798
BHD 0.440307
BIF 3471.826957
BMD 1.167001
BND 1.486208
BOB 8.065605
BRL 5.840607
BSD 1.167235
BTN 111.83991
BWP 16.440237
BYN 3.260991
BYR 22873.212895
BZD 2.347479
CAD 1.601767
CDF 2619.916164
CHF 0.914695
CLF 0.026532
CLP 1044.236588
CNY 7.918274
CNH 7.919406
COP 4422.617403
CRC 530.41633
CUC 1.167001
CUP 30.925517
CVE 110.516107
CZK 24.310136
DJF 207.399867
DKK 7.474057
DOP 69.66536
DZD 154.566908
EGP 61.710182
ERN 17.50501
ETB 183.744977
FJD 2.5576
FKP 0.86322
GBP 0.871014
GEL 3.127543
GGP 0.86322
GHS 13.315075
GIP 0.86322
GMD 84.661239
GNF 10246.266097
GTQ 8.905077
GYD 244.191156
HKD 9.14053
HNL 31.065356
HRK 7.534976
HTG 152.844834
HUF 357.742294
IDR 20463.706636
ILS 3.387338
IMP 0.86322
INR 111.692585
IQD 1528.770862
IRR 1534605.865331
ISK 143.751524
JEP 0.86322
JMD 184.551306
JOD 0.827368
JPY 184.799242
KES 150.834874
KGS 102.05397
KHR 4682.006532
KMF 492.474011
KPW 1050.266353
KRW 1743.125795
KWD 0.360008
KYD 0.972746
KZT 552.515121
LAK 25621.499127
LBP 105104.562444
LKR 379.64954
LRD 213.853019
LSL 19.243548
LTL 3.445849
LVL 0.705907
LYD 7.386857
MAD 10.746618
MDL 20.063828
MGA 4875.141458
MKD 61.658243
MMK 2450.543907
MNT 4178.01432
MOP 9.41695
MRU 46.668609
MUR 54.734502
MVR 17.961546
MWK 2031.747942
MXN 20.104507
MYR 4.588066
MZN 74.582844
NAD 19.244236
NGN 1598.055872
NIO 42.846436
NOK 10.778384
NPR 178.93947
NZD 1.973573
OMR 0.448703
PAB 1.167215
PEN 4.022661
PGK 4.89323
PHP 71.725003
PKR 325.133884
PLN 4.244673
PYG 7112.69685
QAR 4.2543
RON 5.201311
RSD 117.45276
RUB 85.482272
RWF 1704.987961
SAR 4.327033
SBD 9.354836
SCR 16.183476
SDG 700.787317
SEK 10.922429
SGD 1.489441
SHP 0.871284
SLE 28.766848
SLL 24471.422752
SOS 666.937915
SRD 43.420659
STD 24154.557453
STN 24.798764
SVC 10.212714
SYP 128.987104
SZL 19.244203
THB 37.834353
TJS 10.907457
TMT 4.084502
TND 3.370263
TOP 2.809857
TRY 53.062706
TTD 7.924946
TWD 36.812457
TZS 3028.366626
UAH 51.310947
UGX 4365.199908
USD 1.167001
UYU 46.483049
UZS 14056.523
VES 595.344003
VND 30744.632332
VUV 137.796705
WST 3.160846
XAF 653.892593
XAG 0.013987
XAU 0.000251
XCD 3.153878
XCG 2.103595
XDR 0.811029
XOF 650.607341
XPF 119.331742
YER 278.504878
ZAR 19.212912
ZMK 10504.409041
ZMW 21.972067
ZWL 375.773736
  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1666

    -0.04%

  • TecDAX

    94.6200

    3856.96

    +2.45%

  • MDAX

    493.4700

    31893.88

    +1.55%

  • SDAX

    383.2000

    18604.36

    +2.06%

  • DAX

    319.4500

    24456.26

    +1.31%

  • Goldpreis

    -25.6000

    4659.7

    -0.55%

  • Euro STOXX 50

    126.5100

    5934.96

    +2.13%

Tourismusförderung: Wirtschaftsministerium will flexiblere Arbeitszeiten noch 2026
Tourismusförderung: Wirtschaftsministerium will flexiblere Arbeitszeiten noch 2026 / Foto: Christof STACHE - AFP

Tourismusförderung: Wirtschaftsministerium will flexiblere Arbeitszeiten noch 2026

Das Bundeswirtschaftsministerium spricht sich zur Stärkung des Tourismus in Deutschland für eine rasche Umsetzung der geplanten Neuregelung der Arbeitszeitvorgaben aus. "Die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, mit der in Zukunft eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit gilt, soll noch in diesem Jahr beschlossen werden", erklärte der Koordinator für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), am Mittwoch anlässlich der Vorstellung einer Strategie zur Enwicklung der Tourismuswirtschaft im Bundeskabinett.

Textgröße:

Diese Neuregelung der Arbeitszeit "wird vor allem den kleinen und mittelständischen Betrieben sehr helfen", fuhr Ploß fort. In Tourismus- und Gastronomiebetrieben sind unregelmäßige Arbeitszeiten eher üblich. Branchenverbände fordern deshalb schon länger eine Lockerung der bisherigen gesetzlichen Regelung.

Aktuell ist die Arbeitszeit für Beschäftigte in Deutschland auf acht Stunden pro Tag begrenzt. In Ausnahmefällen ist eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden möglich, zum Beispiel, wenn dies später wieder ausgeglichen wird. Bereits im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Acht-Stunden-Tag-Regelung durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit abzulösen. Dies sei "auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf", erklärte das Wirtschaftsministerium.

Die Tourismusstrategie sieht darüber hinaus vor, Überstundenzuschläge steuerfrei zu stellen und einmalig gezahlte Prämien zur Ausweitung der Arbeitszeit bei Teilzeit steuerlich zu begünstigen. Die Vorschläge gehen vor allem auf das Wahlprogramm der Union zurück. Demnach sollen so "weitere Arbeitskräftepotenziale" erschlossen und der Fachkräftemangel bekämpft werden.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga begrüßte die Tourismusstrategie und erklärte, die Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit "schafft für Betriebe und Beschäftigte die dringend benötigte Flexibilität - gerade im People-Business Gastgewerbe mit seinen starken Nachfragespitzen". Die Vorschläge der Strategie zur Digitalisierung und Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ließen zudem einen klaren Fokus auf mehr Wettbewerbsfähigkeit erkennen, erklärte Bundesverbandspräsident Guido Zöllick weiter.

Im Bereich der Digitalisierung soll laut der Strategie unter anderem Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) "in die Fläche" getragen und etwa kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups bei der Entwicklung von KI-Anwendungen im Tourismus gefördert werden. KI könne auch dabei helfen, einen "Overtourism", bei dem sich Reisende auf wenige beliebte Orte konzentrieren, zu vermeiden.

Die Strategie unterstreicht auch abermals das Ziel des Bürokratieabbaus. Dem Papier zufolge wird die Bundesregierung zudem "massiv in eine moderne, effiziente und umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur investieren" - dabei verweist sie auf das Infrastruktur-Sondervermögen.

Überdies bekräftigt die Strategie den Willen der Bundesregierung, den Luftverkehrsstandort "kurzfristig wettbewerbsfähiger und langfristig zukunftsfest zu machen". Die Koalitionsspitzen hatten sich bereits bei ihrem Ausschuss im November darauf geeinigt, zum 1. Juli 2026 die Luftverkehrssteuer zu senken. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) soll dies eine Entlastung im Volumen von 350 Millionen Euro bringen.

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) lobte die Strategie als "wichtigen Baustein zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Deutschland". Wichtig sei nun, dass die Beschlüsse "schnellstmöglich auch gesetzlich umgesetzt werden", erklärte der BDF-Geschäftsführer Michael Engel.

Die Grünen hingegen kritisierten die Strategie als "oberflächliches Sammelsurium aus Zielen, Worthülsen und Maßnahmen, die die Bundesregierung längst angekündigt oder beschlossen hat". Tourismuspolitik-Sprecher Stefan Schmidt verwies darauf, dass alle Vorhaben laut Strategie "unter Finanzierungsvorbehalt" stünden und daher "zum reinen Wünsch-Dir-Was" verkämen.

Die Pläne zur Sicherung von Arbeitskräften seien "eine reine Mogelpackung und lösen das akute Personalproblem nicht", fuhr Schmidt fort. "Das Ende des acht-Stunden-Tages macht die Branche noch unattraktiver für Beschäftigte." Auch werde der Schwerpunkt unter anderem auf mehr Flugverkehr "den Herausforderungen des Tourismus in Zeiten der Klimakrise in keiner Weise gerecht".

K.Inoue--JT