The Japan Times - G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen

EUR -
AED 4.184829
AFN 71.778596
ALL 94.713473
AMD 419.412877
ANG 2.039871
AOA 1044.771654
ARS 1684.037898
AUD 1.65217
AWG 2.052229
AZN 1.941395
BAM 1.954275
BBD 2.295209
BDT 140.170644
BGN 1.926481
BHD 0.429577
BIF 3389.525002
BMD 1.139336
BND 1.47455
BOB 7.875167
BRL 5.89839
BSD 1.139611
BTN 106.961675
BWP 15.487597
BYN 3.305121
BYR 22330.988246
BZD 2.291872
CAD 1.617003
CDF 2583.449152
CHF 0.922361
CLF 0.026741
CLP 1052.462206
CNY 7.745378
CNH 7.752824
COP 3933.97956
CRC 517.396348
CUC 1.139336
CUP 30.192408
CVE 110.800888
CZK 24.27816
DJF 202.483266
DKK 7.480658
DOP 67.680991
DZD 151.951028
EGP 56.43136
ERN 17.090042
ETB 180.756124
FJD 2.576894
FKP 0.862156
GBP 0.863068
GEL 3.01359
GGP 0.862156
GHS 12.817976
GIP 0.862156
GMD 83.171943
GNF 10003.37167
GTQ 8.694217
GYD 238.503349
HKD 8.935643
HNL 30.443504
HRK 7.539903
HTG 148.9438
HUF 354.163079
IDR 20349.226973
ILS 3.420345
IMP 0.862156
INR 107.467926
IQD 1492.530337
IRR 1566872.020062
ISK 144.115067
JEP 0.862156
JMD 179.479977
JOD 0.807834
JPY 184.272854
KES 147.320493
KGS 99.635383
KHR 4571.590567
KMF 494.472282
KPW 1025.40292
KRW 1749.519432
KWD 0.35275
KYD 0.949701
KZT 552.928627
LAK 25139.452216
LBP 102027.551287
LKR 383.077949
LRD 207.644445
LSL 18.902021
LTL 3.364164
LVL 0.689173
LYD 7.297492
MAD 10.727424
MDL 20.206123
MGA 4813.695565
MKD 61.682975
MMK 2391.979433
MNT 4079.099526
MOP 9.205882
MRU 45.65363
MUR 54.380945
MVR 17.603174
MWK 1979.027259
MXN 19.943058
MYR 4.65765
MZN 72.807828
NAD 18.902016
NGN 1567.875065
NIO 41.711525
NOK 11.31707
NPR 171.141482
NZD 2.017953
OMR 0.438641
PAB 1.139661
PEN 3.898852
PGK 4.993996
PHP 69.855021
PKR 316.792839
PLN 4.291823
PYG 6955.543036
QAR 4.152924
RON 5.244483
RSD 117.477374
RUB 89.906115
RWF 1670.266774
SAR 4.278251
SBD 9.173881
SCR 14.7775
SDG 683.602068
SEK 11.094411
SGD 1.474647
SHP 0.850629
SLE 28.259714
SLL 23891.313258
SOS 651.134774
SRD 42.70578
STD 23581.957684
STN 25.065395
SVC 9.971177
SYP 125.933213
SZL 18.902007
THB 37.947303
TJS 10.547288
TMT 3.987676
TND 3.346804
TOP 2.743248
TRY 53.039861
TTD 7.744822
TWD 36.299026
TZS 2996.451799
UAH 51.151345
UGX 4182.626747
USD 1.139336
UYU 45.746318
UZS 13689.124042
VES 707.246307
VND 29964.540351
VUV 136.6644
WST 3.173617
XAF 655.445647
XAG 0.019435
XAU 0.00028
XCD 3.079113
XCG 2.053798
XDR 0.816281
XOF 652.839983
XPF 119.331742
YER 271.874128
ZAR 19.349192
ZMK 10255.396502
ZMW 20.528345
ZWL 366.865771
  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • Goldpreis

    55.4000

    4103

    +1.35%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen
G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen / Foto: MONEY SHARMA - AFP/Archiv

G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen

Die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hat sich bei einem Treffen ihrer Energieminister nicht auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus klimaschädlichen fossilen Energien einigen können. Im Abschlussdokument des Treffens im indischen Bundesstaat Goa wurde am Samstag Kohle als besonders klimaschädlicher Energieträger nicht einmal erwähnt.

Textgröße:

Für einige Schwellenländer wie Gastgeber Indien oder die Volksrepublik China, die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde, ist Kohle immer noch ein wichtiger Energielieferant. Die führenden Industriestaaten hatten sich beim G7-Gipfel im japanischen Hiroshima im Mai noch auf eine Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Energieträgern, bei denen keine Technologien zur Emissionsminderung angewandt werden, verständigt.

Das Scheitern in Goa widerspricht auch den Zielsetzungen bei der UN-Klimakonferenz, bis 2030 die weltweiten Kapazitäten an erneuerbaren Energien zu verdreifachen und die Energieeffizienz zu verdoppeln. Wetterextreme wie Hitzewellen und Überschwemmungen in aller Welt machen derzeit erneut deutlich, welche gefährlichen Folgen die globale Erderwärmung hat.

Nach Angaben des derzeitigen G20-Vorsitzenden Indien hatten einige Länder in Goa geltend gemacht, dass "verschiedene nationale Umstände" bei dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern stärker berücksichtigt werden müssten. Außerdem habe es Differenzen hinsichtlich der Technologien zur Verringerung klimaschädlicher Emissionen bei der Nutzung von Energieträgern wie Erdöl und Erdgas gegeben.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der an dem Treffen teilnahm, warf Russland eine destruktive Rolle bei den Verhandlungen vor. Der stellvertretende russische Energieminister habe "eine völlige Verkennung der Wirklichkeit" und eine "völlig verdrehte Weltsicht" demonstriert, indem er die Energiekrise als Folge der Finanzkrise im Jahr 2008 bezeichnet habe, sagte Habeck dem ZDF.

Auch Ed King vom Klima-Kommunikationsnetzwerk GSCC warf Russland sowie Saudi-Arabien eine Blockadehaltung in Goa vor. Die beiden wichtigen Erdölproduzenten hätten "Bemühungen blockiert, eine Vereinbarung zur Verdreifachung von sauberer Energie zu erzielen", schrieb King im Onlinedienst Twitter.

Alden Meyer von der Klima-Denkfabrik E3G erklärte: "Angesichts der täglichen Temperaturrekorde in aller Welt und der außer Kontrolle geratenden Auswirkungen des Klimawandels hätte die Welt von den G20-Energieministern einen Fanfarenruf zum Handeln zu hören bekommen müssen." Stattdessen sei bei dem Treffen kaum etwas herausgekommen.

Vor dem Treffen hatten führende EU-Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich sowie einige der besonders stark vom Klimawandel betroffenen kleinen Inselstaaten die G20 aufgefordert, Tempo beim Ausstieg aus fossilen Energien und bei den Maßnahmen für klimaneutrales Wirtschaften zu machen.

"Die Menschheit kann sich keine Verzögerungen leisten", erklärten sie und forderten, dass die globalen Treibhausgasemissionen bereits 2025 ihren Höhepunkt erreichen und bis 2030 um 43 Prozent im Vergleich zu 2019 reduziert werden müssten.

Einige Entwicklungsländer vertreten aber die Position, dass die reichen Industriestaaten als historisch Verantwortliche für den Klimawandel ärmere Staaten stärker finanziell beim klimafreundlichen Umbau ihrer Volkswirtschaften unterstützen müssten. Die Bevölkerung in Entwicklungsländern brauche preisgünstige klimafreundliche Alternativen zu fossilen Energien, betonen sie.

Indien kam in einem Bericht für die G20-Beratungen zu dem Schluss, dass die globale Energiewende jährlich vier Billionen Dollar (3,59 Billionen Euro) koste. Die Industriestaaten müssten ärmeren Ländern daher mit günstiger Finanzierung und Technologietransfer bei der Energiewende helfen.

S.Fujimoto--JT