The Japan Times - Aussterbend: Spanien schrumpft

EUR -
AED 4.301666
AFN 74.964245
ALL 96.098612
AMD 434.445807
ANG 2.096522
AOA 1075.268556
ARS 1634.551952
AUD 1.630204
AWG 2.108371
AZN 1.990446
BAM 1.957809
BBD 2.359448
BDT 143.766913
BGN 1.953876
BHD 0.442754
BIF 3500.747465
BMD 1.171317
BND 1.494434
BOB 8.125338
BRL 5.824022
BSD 1.171467
BTN 111.357269
BWP 15.902318
BYN 3.3136
BYR 22957.812186
BZD 2.356518
CAD 1.594092
CDF 2717.455481
CHF 0.916309
CLF 0.026959
CLP 1060.920313
CNY 7.998045
CNH 7.997576
COP 4351.079355
CRC 532.6443
CUC 1.171317
CUP 31.039899
CVE 110.378265
CZK 24.38108
DJF 208.654111
DKK 7.472136
DOP 69.67752
DZD 155.167832
EGP 62.698301
ERN 17.569754
ETB 182.962347
FJD 2.570982
FKP 0.862349
GBP 0.863993
GEL 3.139342
GGP 0.862349
GHS 13.11746
GIP 0.862349
GMD 85.506397
GNF 10281.506491
GTQ 8.953391
GYD 245.101511
HKD 9.175306
HNL 31.141708
HRK 7.537661
HTG 153.316566
HUF 362.780162
IDR 20375.292578
ILS 3.448351
IMP 0.862349
INR 111.423809
IQD 1534.666902
IRR 1539110.469778
ISK 143.39264
JEP 0.862349
JMD 184.559386
JOD 0.830504
JPY 183.936547
KES 151.232472
KGS 102.397114
KHR 4699.822729
KMF 491.953408
KPW 1054.185251
KRW 1723.463729
KWD 0.360707
KYD 0.976402
KZT 543.46768
LAK 25743.416637
LBP 104927.071037
LKR 374.360955
LRD 215.010633
LSL 19.593575
LTL 3.458594
LVL 0.708518
LYD 7.418581
MAD 10.828211
MDL 20.170698
MGA 4881.008653
MKD 61.632209
MMK 2459.472469
MNT 4189.420664
MOP 9.453401
MRU 46.821846
MUR 54.770607
MVR 18.1027
MWK 2031.784918
MXN 20.446745
MYR 4.630193
MZN 74.84353
NAD 19.59751
NGN 1609.026742
NIO 43.105585
NOK 10.838662
NPR 178.169547
NZD 1.989417
OMR 0.450374
PAB 1.171702
PEN 4.108992
PGK 5.095228
PHP 72.067028
PKR 326.462102
PLN 4.252156
PYG 7283.473945
QAR 4.270864
RON 5.194835
RSD 117.416326
RUB 88.404773
RWF 1713.157959
SAR 4.39501
SBD 9.41986
SCR 16.34319
SDG 703.374036
SEK 10.835911
SGD 1.493898
SHP 0.874506
SLE 28.812685
SLL 24561.926256
SOS 669.578514
SRD 43.872863
STD 24243.895949
STN 24.520242
SVC 10.252477
SYP 129.459787
SZL 19.593105
THB 38.18786
TJS 10.967254
TMT 4.105466
TND 3.409198
TOP 2.82025
TRY 52.946804
TTD 7.958166
TWD 37.051114
TZS 3039.567486
UAH 51.626376
UGX 4396.629516
USD 1.171317
UYU 47.188422
UZS 14057.425043
VES 572.706936
VND 30851.902759
VUV 139.127601
WST 3.180346
XAF 656.630802
XAG 0.015866
XAU 0.000257
XCD 3.165542
XCG 2.111767
XDR 0.814803
XOF 656.630802
XPF 119.331742
YER 279.472035
ZAR 19.587344
ZMK 10543.254978
ZMW 21.940514
ZWL 377.163579
  • Euro STOXX 50

    -117.9000

    5763.61

    -2.05%

  • TecDAX

    10.6900

    3707.85

    +0.29%

  • MDAX

    -144.2100

    30445.74

    -0.47%

  • Goldpreis

    -119.7000

    4524.8

    -2.65%

  • SDAX

    97.6200

    18008.68

    +0.54%

  • EUR/USD

    -0.0033

    1.169

    -0.28%

  • DAX

    -301.1100

    23991.27

    -1.26%


Aussterbend: Spanien schrumpft




Spanien, ein Land mit reicher Geschichte und lebendiger Kultur, steht vor einer demografischen Herausforderung, die seine Zukunft prägt. Die Bevölkerung des Landes verändert sich rapide, und Experten beobachten einen Trend, der auf ein Schrumpfen der einheimischen Gesellschaft hindeutet. Im ersten Quartal 2025 hat die Gesamtbevölkerung zwar die Marke von 49 Millionen überschritten, doch dieser Zuwachs basiert fast ausschließlich auf Zuwanderung. Ohne den Zustrom von Migranten würde die Zahl der Einwohner sinken, was zu einem langsamen Verschwinden der traditionellen spanischen Bevölkerung führt.

Die Geburtenrate in Spanien bleibt alarmierend niedrig. Im Jahr 2024 wurden lediglich rund 322.000 Babys geboren, was zwar einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt, aber immer noch weit unter dem Niveau liegt, das für eine stabile Bevölkerung notwendig wäre. Die Fertilitätsrate liegt bei etwa 1,3 Kindern pro Frau, deutlich unter dem Ersatzniveau von 2,1. Dieser Rückgang hat tiefe Wurzeln: Junge Paare entscheiden sich oft gegen Kinder aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, hoher Lebenshaltungskosten und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Frauen gebären ihr erstes Kind erst jenseits der 30, was die Geburtenzahlen weiter drückt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Todesfälle: Im Vergleich zu 2013 gab es 2023 rund 43.000 mehr Sterbefälle bei 100.000 weniger Geburten. Das natürliche Wachstum ist negativ – mehr Menschen sterben, als geboren werden.

Die Alterung der Gesellschaft verschärft das Problem. Spanien hat einen der höchsten Anteile an Senioren in Europa. Bis 2050 könnte der Anteil der über 65-Jährigen auf über 30 Prozent ansteigen. Viele Regionen, insbesondere im ländlichen Inland wie Galicien oder Kastilien, leiden unter Abwanderung junger Menschen in die Städte oder ins Ausland. Elf der 50 Provinzen haben im letzten Jahrhundert einen absoluten Bevölkerungsrückgang erlebt. Städte wie Madrid oder Barcelona wachsen durch Zuzug, doch das Land insgesamt verliert an Dynamik. Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung ohne Immigration bis 2026 um fast 96.000 Personen schrumpfen könnte.

Migration ist derzeit der einzige Faktor, der die Zahlen stabilisiert. Im letzten Quartal 2024 kamen über 115.000 neue Bewohner hinzu, hauptsächlich aus Lateinamerika, Afrika und Osteuropa. Diese Zuwanderer tragen zu einem leichten Anstieg der Geburten bei, da sie oft jünger und familienorientierter sind. Dennoch schrumpft die einheimische Bevölkerung: Seit Oktober 2024 gab es 20.500 weniger spanische Staatsbürger. Regierungsinitiativen, wie Änderungen im Einwanderungsrecht ab 2025, zielen darauf ab, mehr qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen, um Lücken in Sektoren wie Pflege, Landwirtschaft und Technologie zu füllen. Doch Kritiker warnen, dass dies die kulturelle Identität verändern könnte.

Die wirtschaftlichen Folgen sind spürbar. Ein schrumpfender Arbeitsmarkt belastet das Rentensystem, da weniger Beitragszahler für mehr Rentner sorgen müssen. Bis 2050 könnte die Bevölkerung auf unter 47 Millionen fallen, wenn der Trend anhält. Regionale Ungleichheiten wachsen: Die Kanaren und der Osten wachsen langsam, während der Norden stagniert. Politiker fordern Maßnahmen wie Familienförderung, bezahlbaren Wohnraum und bessere Kinderbetreuung, um den Rückgang umzukehren.

Spanien steht an einem Scheideweg. Das Verschwinden der einheimischen Bevölkerung ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess, der durch gesellschaftliche Veränderungen angetrieben wird. Ob das Land diesen Trend wenden kann, hängt von mutigen Reformen ab – andernfalls könnte die spanische Gesellschaft, wie wir sie kennen, allmählich verblassen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...