The Japan Times - Berichte über Umweltschäden: Vorwürfe gegen Zulieferer von BMW in Marokko

EUR -
AED 4.298143
AFN 73.732868
ALL 95.114149
AMD 430.825467
ANG 2.094737
AOA 1074.388338
ARS 1620.91237
AUD 1.61655
AWG 2.10957
AZN 1.990251
BAM 1.949907
BBD 2.357635
BDT 143.885117
BGN 1.95585
BHD 0.441776
BIF 3484.502297
BMD 1.170358
BND 1.490153
BOB 8.088828
BRL 5.727965
BSD 1.170612
BTN 111.886002
BWP 15.800649
BYN 3.27282
BYR 22939.010337
BZD 2.354245
CAD 1.603648
CDF 2604.046162
CHF 0.915227
CLF 0.027163
CLP 1069.075099
CNY 7.949183
CNH 7.945161
COP 4433.747887
CRC 534.199111
CUC 1.170358
CUP 31.014478
CVE 109.93976
CZK 24.350871
DJF 208.445331
DKK 7.471412
DOP 69.082972
DZD 154.920972
EGP 61.967347
ERN 17.555365
ETB 182.783125
FJD 2.559925
FKP 0.857376
GBP 0.865439
GEL 3.12507
GGP 0.857376
GHS 13.215509
GIP 0.857376
GMD 86.021564
GNF 10271.306694
GTQ 8.931577
GYD 244.898181
HKD 9.164363
HNL 31.128178
HRK 7.537203
HTG 152.933648
HUF 359.264105
IDR 20444.978142
ILS 3.398315
IMP 0.857376
INR 112.024939
IQD 1533.358972
IRR 1535509.263623
ISK 143.597343
JEP 0.857376
JMD 184.964119
JOD 0.829793
JPY 184.712281
KES 151.151567
KGS 102.347892
KHR 4695.987245
KMF 491.550549
KPW 1053.343257
KRW 1744.628859
KWD 0.360868
KYD 0.975448
KZT 542.92672
LAK 25660.661579
LBP 104825.155476
LKR 378.090477
LRD 214.218031
LSL 19.348685
LTL 3.455762
LVL 0.707938
LYD 7.405806
MAD 10.683176
MDL 20.034133
MGA 4891.34162
MKD 61.615132
MMK 2456.526615
MNT 4190.875603
MOP 9.438772
MRU 46.694067
MUR 54.784408
MVR 18.04304
MWK 2029.916742
MXN 20.173335
MYR 4.599972
MZN 74.797709
NAD 19.348438
NGN 1603.998484
NIO 43.081446
NOK 10.746967
NPR 179.010541
NZD 1.973633
OMR 0.450023
PAB 1.170562
PEN 4.011775
PGK 5.097917
PHP 71.857593
PKR 326.093449
PLN 4.253314
PYG 7145.586096
QAR 4.267076
RON 5.20493
RSD 117.425481
RUB 85.966471
RWF 1712.069268
SAR 4.394309
SBD 9.396812
SCR 16.333572
SDG 702.811093
SEK 10.901419
SGD 1.489321
SHP 0.87379
SLE 28.820049
SLL 24541.811472
SOS 668.989455
SRD 43.601091
STD 24224.040832
STN 24.427006
SVC 10.242
SYP 129.358958
SZL 19.342365
THB 37.884183
TJS 10.944894
TMT 4.096252
TND 3.404429
TOP 2.81794
TRY 53.154948
TTD 7.943956
TWD 36.911915
TZS 3044.566114
UAH 51.44832
UGX 4399.85211
USD 1.170358
UYU 46.547722
UZS 14200.081181
VES 590.192132
VND 30839.509791
VUV 138.480757
WST 3.170844
XAF 653.9971
XAG 0.01354
XAU 0.000249
XCD 3.16295
XCG 2.109615
XDR 0.813363
XOF 653.9971
XPF 119.331742
YER 279.306155
ZAR 19.272867
ZMK 10534.619766
ZMW 22.035963
ZWL 376.854692
  • MDAX

    133.5300

    31143.91

    +0.43%

  • Euro STOXX 50

    23.1900

    5831.64

    +0.4%

  • DAX

    216.7800

    24171.71

    +0.9%

  • SDAX

    142.6700

    18240

    +0.78%

  • TecDAX

    63.8700

    3773.32

    +1.69%

  • Goldpreis

    23.1000

    4709.8

    +0.49%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1716

    -0.24%

Berichte über Umweltschäden: Vorwürfe gegen Zulieferer von BMW in Marokko
Berichte über Umweltschäden: Vorwürfe gegen Zulieferer von BMW in Marokko / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Berichte über Umweltschäden: Vorwürfe gegen Zulieferer von BMW in Marokko

Berichte über Missstände bei einem wichtigen Zulieferer in Marokko bringen den deutschen Automobilhersteller BMW in Bedrängnis. Es stehe der Verdacht im Raum, dass der marokkanische Rohstoffkonzern Managem in der Mine in Bou Azzer große Mengen von giftigem Arsen in die Umwelt gelangen lasse, berichteten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". BMW erklärte, die möglichen Verstöße ernst zu nehmen - entsprechende Untersuchungen seien eingeleitet worden.

Textgröße:

Den Berichten vom Sonntagabend zufolge wurden bei Wasserproben im Umfeld der Mine extrem hohe Arsenwerte nachgewiesen. "Die Konzentration ist exorbitant hoch und stellt eine Gefährdung dar", sagte der Chemiker Wolf von Tümpling vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg, das die Proben analysiert hat.

Demnach ergaben Wasserproben in einem Flussbecken unterhalb der Mine Arsenkonzentrationen von über 18.000 Mikrogramm pro Liter - der WHO-Grenzwert für Trinkwasser liegt bei zehn Mikrogramm pro Liter. Auch Wasserproben in zehn Kilometern Entfernung von der Mine hätten noch "massiv erhöhte Arsenwerte" gezeigt.

Zudem erheben den Berichten zufolge aktuelle und ehemalige Arbeiter der marokkanischen Kobaltmine den Vorwurf, Managem halte internationale Standards zum Schutz von Arbeitern nicht ein und gehe gegen kritische Gewerkschaften vor. So seien Menschen dort beschäftigt worden, ohne zuvor geschult oder über mögliche Gesundheitsrisiken aufgeklärt worden zu sein. Vor Ort fehle es außerdem an ausreichender Schutzausrüstung.

BMW hatte 2020 mit Managem einen Vertrag über 100 Millionen Euro geschlossen. Dieser sieht die Lieferung von Kobalt vor, das der Autokonzern für den Bau von Batterien für seine Elektroflotte benötigt. Experten gehen davon aus, dass die geschilderten Zustände in der Mine im Konflikt mit deutschem Recht stehen könnten.

Seit Januar gilt in Deutschland das Lieferkettengesetz, das Unternehmen verpflichtet, auf die Einhaltung internationaler Standards zu Menschenrechten und Umwelt entlang der eigenen Lieferkette zu achten. Konkret geht es etwa um Kinderarbeit und Ausbeutung. Das Gesetz gilt zunächst für Unternehmen mit mehr als 3000 in Deutschland Beschäftigten, ab 2024 kommen kleinere Firmen hinzu.

Unternehmen müssen nach dem Gesetz im eigenen Geschäftsbereich sowie bei ihren direkten Zulieferern Risikoanalysen vornehmen sowie Präventions- und Abhilfemaßnahmen schaffen. Außerdem müssen bei Menschenrechtsverletzungen Beschwerdemöglichkeiten eingerichtet und es muss transparent darüber Bericht erstattet werden.

Ein BMW-Sprecher sagte auf Anfrage, hohe Umwelt- und Sozialstandards seien "integraler Bestandteil" der eigenen Einkaufsbedingungen und würden weltweit für alle Lieferanten gelten. "Mögliche Verstöße nehmen wir ernst und gehen diesen nach. Dies gilt auch für die Bou Azzer Mine unseres Lieferanten Managem." BMW habe unmittelbar Untersuchungen gestartet und von Managem eine Stellungnahme eingefordert. Sollte ein Fehlverhalten nachgewiesen werden, werde BMW "unverzügliche Abhilfemaßnahmen seitens des Lieferanten einfordern".

Managem wies den Berichten zufolge alle Vorwürfe zurück. Die Firma, die überwiegend im Besitz des marokkanischen Königshauses ist, erklärte zudem, dass sowohl die Betreiber-Firma der Mine als auch die dort tätigen Sub-Unternehmen hohe Arbeits- und Sozialstandards einhielten.

Y.Ishikawa--JT