The Japan Times - EU-Landwirtschaftsminister wollen wegen Ukraine-Krieg Produktion ankurbeln

EUR -
AED 4.270297
AFN 76.159699
ALL 92.09226
AMD 423.062623
ANG 2.081119
AOA 1067.429924
ARS 1757.797495
AUD 1.610584
AWG 2.092999
AZN 1.979344
BAM 1.955619
BBD 2.341083
BDT 142.766773
BGN 1.972496
BHD 0.438263
BIF 3477.707704
BMD 1.162777
BND 1.471676
BOB 14.500719
BRL 5.963184
BSD 1.162402
BTN 109.764302
BWP 15.562692
BYN 3.574869
BYR 22790.4345
BZD 2.337683
CAD 1.605342
CDF 2651.132216
CHF 0.940709
CLF 0.027516
CLP 1086.487248
CNY 7.803742
CNH 7.800387
COP 3637.225441
CRC 527.55566
CUC 1.162777
CUP 30.813598
CVE 110.255259
CZK 24.196639
DJF 206.648756
DKK 7.474733
DOP 68.804217
DZD 154.827304
EGP 59.212461
ERN 17.441659
ETB 188.486258
FJD 2.548346
FKP 0.860147
GBP 0.85842
GEL 3.029018
GGP 0.860147
GHS 13.221832
GIP 0.860147
GMD 86.045612
GNF 10217.316991
GTQ 8.873216
GYD 243.178516
HKD 9.11568
HNL 31.186379
HRK 7.533516
HTG 152.007224
HUF 363.327785
IDR 20546.274368
ILS 3.500483
IMP 0.860147
INR 109.873557
IQD 1522.658928
IRR 1598353.635472
ISK 140.393891
JEP 0.860147
JMD 184.594485
JOD 0.824416
JPY 178.849675
KES 150.509703
KGS 101.684914
KHR 4706.604417
KMF 493.017727
KPW 1046.499885
KRW 1558.865803
KWD 0.359019
KYD 0.96861
KZT 527.971084
LAK 26048.370723
LBP 104087.756425
LKR 381.346148
LRD 203.412029
LSL 18.583938
LTL 3.433379
LVL 0.703353
LYD 7.388379
MAD 10.908836
MDL 20.07914
MGA 4977.581642
MKD 61.539939
MMK 2441.529988
MNT 4182.5463
MOP 9.38673
MRU 46.694075
MUR 54.522771
MVR 17.976674
MWK 2015.530598
MXN 19.706637
MYR 4.70471
MZN 74.305795
NAD 18.583378
NGN 1536.633548
NIO 42.77714
NOK 10.77405
NPR 175.623239
NZD 1.976785
OMR 0.447092
PAB 1.162292
PEN 3.899639
PGK 5.164522
PHP 72.778225
PKR 322.814268
PLN 4.30888
PYG 6924.358469
QAR 4.225127
RON 5.250406
RSD 117.328834
RUB 99.938117
RWF 1714.455903
SAR 4.367214
SBD 9.302814
SCR 16.069885
SDG 699.412036
SEK 11.153144
SGD 1.471146
SHP 0.861462
SLE 28.662086
SLL 24382.857073
SOS 664.244171
SRD 43.888443
STD 24067.14186
STN 24.497941
SVC 10.170058
SYP 15118.429961
SZL 18.580438
THB 38.209161
TJS 10.734252
TMT 4.06972
TND 3.3925
TOP 2.799689
TRY 56.349175
TTD 7.890269
TWD 36.650503
TZS 3074.999226
UAH 51.663858
UGX 4393.611831
USD 1.162777
UYU 46.785867
UZS 13703.73037
VES 937.636968
VND 30255.464577
VUV 137.16954
WST 3.160563
XAF 655.901872
XAG 0.017486
XAU 0.000263
XCD 3.142464
XCG 2.094806
XDR 0.822144
XOF 655.901872
XPF 119.331742
YER 275.578522
ZAR 18.592814
ZMK 10466.39706
ZMW 22.287935
ZWL 374.413807
  • Goldpreis

    5.9000

    4482.5

    +0.13%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1629

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    11.0600

    6403.99

    +0.17%

  • TecDAX

    32.7700

    4055.52

    +0.81%

  • MDAX

    50.1400

    32405.44

    +0.15%

  • SDAX

    19.4800

    18753.48

    +0.1%

  • DAX

    -39.8700

    26006.53

    -0.15%

EU-Landwirtschaftsminister wollen wegen Ukraine-Krieg Produktion ankurbeln
EU-Landwirtschaftsminister wollen wegen Ukraine-Krieg Produktion ankurbeln

EU-Landwirtschaftsminister wollen wegen Ukraine-Krieg Produktion ankurbeln

Die EU-Landwirtschaftsminister wollen die Lebensmittelproduktion in ihren Ländern anpassen, um Ausfälle durch den Ukraine-Krieg auszugleichen. Die österreichische Ministerin Elisabeth Köstinger begrüßte am Montag beim Treffen der Minister in Brüssel die Vorschläge der EU-Kommission dazu: "In den kommenden Monaten müssen wir mit weltweiten Engpässen rechnen: Die Nutzung von Brachflächen ist notwendig, um den Verlust der ukrainischen Ernten auszugleichen." Die Kommission kündigte zudem Hilfen für den bedrohten Agrarsektor in der Ukraine an.

Textgröße:

Die Kommission schlägt vor, vorübergehend die Bewirtschaftung von Brachflächen erlauben. Nach der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die im Januar 2023 in Kraft tritt, müssen Betriebe mit einer Fläche von mehr als zehn Hektar mindestens vier Prozent unbewirtschaftet lassen, um die Artenvielfalt zu fördern. Auf diesen Flächen sollen nun vor allem Futterpflanzen wie Soja und Mais angebaut werden, um die Abhängigkeit von Importen aus der Ukraine zu verringern. Bislang kam mehr als die Hälfte des Maises in der EU aus der Ukraine.

Für Deutschland hat Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) bereits angekündigt, dass Landwirte in diesem Jahr wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs ausnahmsweise auch auf ökologischen Vorrangflächen Futterpflanzen anbauen dürfen. Als weitere Maßnahme will der Minister Eiweißfuttermittel wie etwa Soja vermehrt auch in Deutschland anbauen lassen.

Die russische Invasion in der Ukraine hat die Preise für Öl, Weizen, Sojabohnen, Raps und Mais auf Rekordhöhen getrieben. Auch die Preise für Dünger und Treibstoff sind explodiert, was die Betriebskosten der Landwirte erheblich steigert.

Nach den Vorschlägen der Kommission soll nun die "Krisenreserve" der EU angezapft werden, um Landwirte bei Preisschwankungen zu unterstützen. Durch ein zeitlich begrenztes "Rahmenabkommen" könnten die nationalen Regierungen ihren Landwirten weitere Hilfen zukommen lassen, ohne gegen EU-Recht zu verstoßen. Der gesamte "Fahrplan" der Kommission soll am Mittwoch vorgestellt werden.

Die Minister forderten die Kommission indessen bereits dazu auf, die nationalen Pläne zur Umsetzung der GAP schnell neu zu bewerten. Der französische Minister Julien Denormandie sagte, eine Anpassung der Pläne sei "eine Frage des gesunden Menschenverstands" und müsse die Notwendigkeit der "Ernährungsunabhängigkeit" berücksichtigen.

EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski warnte jedoch davor, das Ziel des Umweltschutzes in der Landwirtschaftspolitik "aufzugeben" oder "abzuschwächen". Er wandte sich damit gegen die Vorstöße einiger EU-Staaten, die die von Brüssel anvisierte Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und Dünger in Frage stellen.

Da vor allem das Kalium in vielen Düngemitteln aus Russland und Belarus stammt, forderte Denormandie "Ausnahmeregelungen für die Verwendung organischer Düngemittel" sowie "die Investitionen in unsere Düngemittelproduktion".

Unterdessen gaben die Minister grünes Licht für EU-Hilfen an die ukrainischen Landwirte. Wojciechowski zufolge brauchen diese "50.000 Tonnen Treibstoff, um ihre Felder minimal zu bearbeiten und ihre Produktion auf einem überlebensnotwendigen Niveau zu halten". "Der russische Aggressor ist dabei, alle Produktionsmöglichkeiten in der Ukraine zu zerstören", sagte Wojciechowski. "Sein Ziel ist ganz klar, die Bevölkerung auszuhungern."

Bei der Konferenz in Brüssel schilderte der ukrainische Landwirtschaftsminister Roman Leschtschenko per Videoschalte die Situation des heimischen Agrarsektors. "Er musste uns wegen einer Bombenwarnung schneller verlassen als geplant", sagte Denormandie.

Dennoch habe er "präzise Forderungen" an die EU gestellt: "Nahrungsmittelhilfe" für die Bevölkerung in der Ukraine und für Flüchtlinge, Unterstützung für die ukrainische Lebensmittelindustrie sowie Hilfe für die Landwirte durch die Lieferung von Düngemitteln, Saatgut und Treibstoff. Die EU-Minister hätten mit der Kommission vereinbart, eine "Organisation aufzubauen, um auf diese Anfragen effizient reagieren zu können", sagte der Denormandie.

fml

M.Yamazaki--JT