The Japan Times - Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

EUR -
AED 4.183845
AFN 72.900796
ALL 91.762516
AMD 414.074598
ANG 2.039348
AOA 1045.665194
ARS 1741.635676
AUD 1.619646
AWG 2.050323
AZN 1.940938
BAM 1.952891
BBD 2.292276
BDT 140.046936
BGN 1.917554
BHD 0.429476
BIF 3413.787943
BMD 1.139068
BND 1.454092
BOB 13.947776
BRL 5.909605
BSD 1.13805
BTN 108.984975
BWP 15.496782
BYN 3.438614
BYR 22325.7403
BZD 2.288981
CAD 1.611384
CDF 2665.420428
CHF 0.943279
CLF 0.027745
CLP 1095.522249
CNY 7.646851
CNH 7.661158
COP 3764.324847
CRC 517.449712
CUC 1.139068
CUP 27.313317
CVE 110.632063
CZK 24.358299
DJF 202.435681
DKK 7.475483
DOP 67.778993
DZD 152.391449
EGP 59.13438
ERN 17.086026
ETB 184.628294
FJD 2.559772
FKP 0.861993
GBP 0.85948
GEL 2.97871
GGP 0.861993
GHS 13.218833
GIP 0.861993
GMD 83.725913
GNF 10009.486524
GTQ 8.691398
GYD 238.124726
HKD 8.934226
HNL 30.546708
HRK 7.533575
HTG 148.944035
HUF 365.202455
IDR 20405.384913
ILS 3.471949
IMP 0.861993
INR 109.142856
IQD 1490.938181
IRR 1565734.922454
ISK 136.984803
JEP 0.861993
JMD 180.051817
JOD 0.807645
JPY 179.147025
KES 147.555356
KGS 99.609484
KHR 4628.28911
KMF 493.217009
KPW 1025.161906
KRW 1543.153328
KWD 0.351563
KYD 0.948379
KZT 504.121503
LAK 25527.985134
LBP 101916.82345
LKR 375.763607
LRD 195.756159
LSL 18.568476
LTL 3.363373
LVL 0.689012
LYD 7.276162
MAD 10.921464
MDL 20.200734
MGA 5024.714304
MKD 61.483833
MMK 2391.472577
MNT 4099.316268
MOP 9.194624
MRU 45.784207
MUR 54.140351
MVR 17.599037
MWK 1973.438569
MXN 20.143343
MYR 4.640683
MZN 72.79829
NAD 18.568476
NGN 1510.837951
NIO 41.879276
NOK 10.830092
NPR 174.376159
NZD 2.011068
OMR 0.439307
PAB 1.13805
PEN 3.863598
PGK 5.070648
PHP 71.01754
PKR 315.35775
PLN 4.37146
PYG 6708.273191
QAR 4.148485
RON 5.27298
RSD 117.171452
RUB 96.123035
RWF 1681.979961
SAR 4.271287
SBD 9.11313
SCR 15.840256
SDG 685.153819
SEK 11.296996
SGD 1.455773
SHP 0.859999
SLE 28.078458
SLL 23885.685201
SOS 650.456856
SRD 42.905863
STD 23576.41575
STN 24.464527
SVC 9.95856
SYP 14810.167401
SZL 18.564083
THB 38.01645
TJS 10.498977
TMT 3.99813
TND 3.369082
TOP 2.742603
TRY 55.748859
TTD 7.740776
TWD 36.141163
TZS 3012.833637
UAH 50.963005
UGX 4457.536696
USD 1.139068
UYU 45.592491
UZS 13469.056382
VES 970.977713
VND 29588.440307
VUV 134.986906
WST 3.150074
XAF 655.957
XAG 0.017716
XAU 0.000265798393
XCD 3.07839
XCG 2.050892
XDR 0.80538
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.560946
ZAR 18.558659
ZMK 10252.986409
ZMW 22.200809
ZWL 366.779554
SSP 6507.032816
MXV 2.282681
  • Goldpreis

    22.5000

    4320.5

    +0.52%

  • DAX

    142.1400

    25408.64

    +0.56%

  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

  • SDAX

    58.8000

    18124.5

    +0.32%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1392

    +0.11%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind
Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren ist im ersten Quartal deutlich gestiegen - bedingt vor allem durch die günstigen Wetterbedingungen. Die deutsche Energiewirtschaft mahnte daher am Montag, der Anstieg zu Jahresbeginn dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Erneuerbaren-Ausbau "viel zu langsam" verlaufe. Nötig seien insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder oder Photovoltaikanlagen.

Textgröße:

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 25 Prozent mehr Strom aus Sonne und Wind erzeugt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mitteilten. Zu verdanken sei dieser Anstieg "vor allem den für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne günstigen Wetterverhältnissen am Jahresbeginn".

Insbesondere die ersten beiden Monate des Jahres seien "ungewöhnlich windig" gewesen, erklärten BDEW und ZSW. Das stürmische Wetter im Februar, als mehrere schwere Winterstürme über Deutschland hinweggefegt waren, sorgte demnach mit 20,6 Milliarden Kilowattstunden(kWh) bei der Stromerzeugung aus Windenergie sogar für einen neuen Rekordmonat.

Insgesamt wurden laut den vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal rund 74,5 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Knapp 53 Prozent davon stammten laut BDEW und ZSW von Windkraftanlagen an Land, knapp 18 Prozent aus Biomasse, knapp 13 Prozent aus Photovoltaik, rund zehn Prozent aus Wind auf See und gut sechs Prozent aus Wasserkraft.

In den beiden Monaten Januar und Februar 2022 deckten die Erneuerbaren 54 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, wie BDEW und ZSW weiter mitteilten. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2021 stammten laut Statistischem Bundesamt 42,4 Prozent des in Deutschland erzeugten und in das Stromnetz eingespeisten Stroms aus Erneuerbaren; die Stromeinspeisung aus Windkraft nahm dabei wegen des vergleichsweise windarmen Frühjahrs 2021 deutlich ab und sank auf einen Anteil von 21,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge.

BDEW-Chefin Kerstin Andreae betonte angesichts der Sorgen um die Energieversorgung wegen des Ukraine-Kriegs, wie wichtig es sei, "schnell unabhängig von fossilen Energieträgern und damit auch russischen Importen zu werden". Der hohe Erneuerbaren-Anteil in den ersten Monaten dieses Jahres dürfe aber "nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Erneuerbaren viel zu langsam verläuft", kritisierte sie.

Maßnahmen, um den Ausbau der Erneuerbaren massiv voranzutreiben, seien "dringlicher denn je", forderte Andreae. "Wir brauchen schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen." Es sei "gut, dass die Bundesregierung angekündigt hat, zwei Prozent der Flächen in Deutschland für die Erzeugung von Windenergie bereitzustellen", fügte die BDEW-Chefin hinzu. "Es muss aber auch sichergestellt werden, dass auf diesen Flächen tatsächlich Windräder entstehen." Viel zu häufig scheiterten Projekte im Laufe des Zulassungsverfahrens.

ZSW-Chef Frithjof Staiß erklärte, auch der Markthochlauf von grünem Wasserstoff sei ein wesentlicher Baustein einer künftig "klimaneutralen und krisensicheren Energieversorgung". Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung zur Entwicklung und zum Aufbau internationaler Lieferketten für grünen Wasserstoff seien daher "ausdrücklich zu begrüßen und konsequent fortzusetzen". Wasserstoff soll künftig dabei helfen, fossile Energieträger unter anderem in der Industrie zunehmend zu ersetzen. Von grünem Wasserstoff wird gesprochen, wenn dieser mit Erneuerbaren produziert wird.

K.Yamaguchi--JT