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Janneke Schopman ist nicht mehr Trainerin der deutschen Hockey-Frauen. Die Niederländerin wird nach dem vorzeitigen Aus bei der WM in Belgien und den Niederlanden "mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden", das teilte der Deutsche Hockey-Bund (DHB) am Samstag mit. Über die Nachfolge machte der Verband noch keine Angaben. Deutschland hatte die WM auf Rang sechs abgeschlossen.
"Wir haben uns mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles dazu entschieden, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen", sagte Martin Schultze, DHB-Sportdirektor, bei MagentaTV. Schopman habe "die Mannschaft top entwickelt". Jedoch "ging diese Entwicklung nicht mehr so weiter. Deshalb haben wir so gehandelt". Die Entscheidung basiere "nicht nur auf dem WM-Turnier", der Verband sei "mit der Entwicklung der Mannschaft nicht zufrieden".
Die 48-Jährige hatte im November 2024 den Job von Valentin Altenburg übernommen, der sein Amt nach den Olympischen Spielen in Paris im Herbst 2024 niedergelegt hatte. Schopman holte mit dem Team Silber bei der EM 2025. Bei der am heutigen Samstag endenden WM hatte die DHB-Auswahl das Halbfinale mit Platz drei in der Zwischenrunde knapp verpasst und war nach der 1:3-Niederlage im Platzierungsspiel gegen Indien Sechster geworden.
Schopman blickt selbst auf eine erfolgreiche Hockeykarriere zurück. Als Spielerin gewann sie mit den Niederlanden unter anderem Gold bei den Olympischen Spielen 2008 sowie mehrere Welt- und Europameistertitel. Nach ihrer aktiven Laufbahn arbeitete sie zunächst im niederländischen Hockey, bevor sie unter anderem die indische Frauen-Nationalmannschaft übernahm.
S.Yamada--JT