The Japan Times - Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln

EUR -
AED 4.198995
AFN 74.307287
ALL 93.798392
AMD 419.687826
ANG 2.046771
AOA 1049.449072
ARS 1700.410959
AUD 1.646774
AWG 2.060601
AZN 1.92544
BAM 1.956947
BBD 2.301888
BDT 140.856572
BGN 1.932998
BHD 0.431034
BIF 3406.707097
BMD 1.14319
BND 1.478599
BOB 7.915259
BRL 5.866626
BSD 1.14294
BTN 108.974373
BWP 15.522373
BYN 3.266544
BYR 22406.529903
BZD 2.298858
CAD 1.619489
CDF 2579.03737
CHF 0.922095
CLF 0.026941
CLP 1060.310165
CNY 7.76552
CNH 7.769013
COP 3767.875209
CRC 519.94574
CUC 1.14319
CUP 30.294543
CVE 110.718308
CZK 24.256269
DJF 203.167834
DKK 7.475314
DOP 67.162338
DZD 152.236699
EGP 56.721332
ERN 17.147855
ETB 182.195935
FJD 2.554691
FKP 0.855633
GBP 0.85293
GEL 3.017765
GGP 0.855633
GHS 13.072375
GIP 0.855633
GMD 83.45316
GNF 10037.210546
GTQ 8.720121
GYD 239.094374
HKD 8.958365
HNL 30.723197
HRK 7.532939
HTG 149.570691
HUF 357.224278
IDR 20656.305552
ILS 3.447119
IMP 0.855633
INR 109.396683
IQD 1498.15089
IRR 1571886.664435
ISK 143.412926
JEP 0.855633
JMD 181.806601
JOD 0.810496
JPY 185.636892
KES 147.746407
KGS 99.969763
KHR 4584.192789
KMF 492.715132
KPW 1028.871671
KRW 1723.508319
KWD 0.35392
KYD 0.952563
KZT 534.355653
LAK 25778.941244
LBP 102372.691384
LKR 383.291153
LRD 207.63198
LSL 18.657454
LTL 3.375543
LVL 0.691504
LYD 7.322116
MAD 10.694533
MDL 20.077123
MGA 4910.002533
MKD 61.662007
MMK 2400.334112
MNT 4100.236363
MOP 9.226031
MRU 45.813316
MUR 53.890111
MVR 17.674006
MWK 1984.578232
MXN 20.032694
MYR 4.66077
MZN 73.060971
NAD 18.657197
NGN 1575.133269
NIO 41.903656
NOK 11.121658
NPR 174.338397
NZD 1.986396
OMR 0.439579
PAB 1.14297
PEN 3.887982
PGK 5.006887
PHP 70.386032
PKR 318.006949
PLN 4.331147
PYG 6953.076885
QAR 4.168872
RON 5.236039
RSD 117.359585
RUB 87.195916
RWF 1676.488577
SAR 4.28888
SBD 9.219876
SCR 15.00666
SDG 686.4836
SEK 11.051249
SGD 1.477122
SHP 0.853507
SLE 27.837118
SLL 23972.13321
SOS 653.334031
SRD 42.985083
STD 23661.731142
STN 24.692911
SVC 10.001083
SYP 126.359222
SZL 18.668246
THB 38.144259
TJS 10.567096
TMT 4.012598
TND 3.365267
TOP 2.752528
TRY 53.641953
TTD 7.755666
TWD 36.745609
TZS 3007.725652
UAH 50.878332
UGX 4211.990695
USD 1.14319
UYU 45.957952
UZS 13735.431969
VES 799.489683
VND 30060.188969
VUV 136.900955
WST 3.172907
XAF 656.350458
XAG 0.019064
XAU 0.000277
XCD 3.089529
XCG 2.060017
XDR 0.816207
XOF 654.473934
XPF 119.331742
YER 271.053901
ZAR 18.662496
ZMK 10290.081015
ZMW 20.60308
ZWL 368.106811
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1436

    +0.02%

  • DAX

    220.8200

    25118.27

    +0.88%

  • Euro STOXX 50

    79.3600

    6284.27

    +1.26%

  • SDAX

    153.1300

    18074.65

    +0.85%

  • TecDAX

    78.6500

    3824.59

    +2.06%

  • MDAX

    321.0000

    31837.35

    +1.01%

  • Goldpreis

    -9.4000

    4131.4

    -0.23%

Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln
Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln / Foto: Odd ANDERSEN - SID

Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln

Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Kylian Mbappé hat Top-Favorit Frankreich bei der Fußball-WM als erstes Team ins Halbfinale geführt. Nach einem wunderschönen Schlenzer seines Superstürmers besiegte das französische Starensemble Afrikameister Marokko in einem einseitigen Spiel mit 2:0 (0:0) und kann nun Geschichte schreiben. Der Traum vom dritten WM-Titel nach 1998 und 2018 lebt.

Textgröße:

Die Franzosen mussten trotz drückender Überlegenheit lange warten, unter anderem, weil Mbappé mit einem Strafstoß an Yassine Bounou scheiterte (28.). Seinen Fehlschuss machte der Torjäger mit dem erlösenden Führungstreffer nach einer Stunde wett (60.). Dem achten Turniertreffer, ein Traumtor von der Strafraumgrenze und zugleich das 20. des Ausnahmekönners im 20. WM-Spiel, ließ Ousmane Dembélé mit seinem fünften Turniertor das 2:0 folgen (66.).

Marokkos Mauertaktik hatte in der Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022 (2:0 für Frankreich) nur eine Stunde lang Erfolg. Immer wieder scheiterten Frankreichs Angreifer zunächst auch an Bounou. Die beste Gelegenheit zur früheren Führung vergab Mbappé, als er einen Foulelfmeter direkt in die Arme des Torhüters schob. Am Ende durften Les Bleus in Foxborough, dem Ort des deutschen Fiaskos gegen Paraguay, dennoch jubeln.

Allerdings zeigten sich auch Sorgenfalten bei den Franzosen: Mbappé musste in der 77. Minute vom Feld, danach musste sein Knöchel mit Eis gekühlt werden.

Im Halbfinale geht es für die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps, der mit seinem 25. WM-Spiel am Donnerstag mit Helmut Schön als Rekordtrainer gleichzog, nun am Dienstag (21.00 Uhr MESZ) in Dallas gegen Spanien oder Belgien. Dann winkt das dritte WM-Endspiel hintereinander - ein Final-Hattrick, der bislang nur Deutschland (1982 bis 1990) und Brasilien (1994-2002) gelungen ist.

Für Marokko geriet das Rendezvous mit der eigenen Geschichte zum Alptraum. Statt zum zweiten Mal in Serie in die Runde der letzten Vier einzuziehen, zerschellten die Hoffnungen auf den ersten WM-Triumph einer afrikanischen Mannschaft erneut an Frankreich. Ausgerechnet an der früheren Kolonialmacht, dem Land, in dem sechs Spieler des aktuellen marokkanischen Kaders geboren wurden. Mit den "Löwen vom Atlas" schied auch das letzte afrikanische Team aus dem Wettbewerb aus.

Eine schlechte Nachricht hatte Marokko bereits vor dem Anpfiff zu verdauen. Für Bayerns Star-Neuzugang Ismael Saibari kam der Frankreich-Showdown noch zu früh. Mit drei Treffern hatte Saibari sein Team ins Achtelfinale geführt, doch eine Muskelverletzung aus dem Achtelfinale (3:0 gegen Kanada) machte einen Einsatz in der Startelf unmöglich. Bei Frankreich saß Mittelfeldstar Aurélien Tchouaméni nach seinem Achtelfinal-Ausfall zunächst nur auf der Bank.

Auch wenn Marokkos Trainer Ouahbi die Stimmung vor der Partie mit markigen Worten noch einmal einheizte ("Wir spielen mit dem Messer zwischen den Zähnen") - die erste Halbzeit gehörte einzig der Équipe Tricolore. Erst ließ Mbappé einen Warnschuss aus gut 18 Metern los, nach dem anschließenden Eckball köpfte der völlig freistehende Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano aus vier Metern viel zu unplatziert (4.).

Und Marokko? Fand im Gillette Stadium bei Boston offensiv über weite Strecken überhaupt nicht statt. Alle elf Akteure standen enorm tief und lauerten im erst zweiten Pflichtspiel der beiden Teams auf Umschaltmomente - die nicht kamen. Im Gegenteil. Frankreich blieb gefährlich, und zwar nicht bloß beim vom Ex-Münchner Noussair Mazraoui verursachten Elfmeter. Dembelé verfehlte das Ziel mit einem Schlenzer (33.), wenig später fand auch Desiré Doué nach einem feinen Dribbling seinen Meister in Bounou (35.). Einen Fernschuss von Lucas Digne lenkte der marokkanische Schlussmann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit an die Latte (45.2).

Apropos Bounou. Mit dem parierten Strafstoß gegen Mbappe schraubte der Keeper seine atemberaubende Quote weiter nach oben. Von neun Strafstößen (einschließlich Elfmeterschießen) bei Weltmeisterschaften hat Bannou nur zwei Gegentore kassiert. Doch es half alles nichts. Gegen Doué (55.) parierte Bannou zwar noch einmal glänzend, dann traf Mbappe traumhaft.

K.Tanaka--JT