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Snowboarderin Ramona Hofmeister fährt in Bestform zu den Olympischen Spielen. Eine Woche vor der Medaillenentscheidung in Livigno belegte die deutsche Hoffnungsträgerin beim Weltcup im slowenischen Rogla den zweiten Platz im Parallel-Riesenslalom. Im Finale der Generalprobe für Olympia unterlag sie der Japanerin Tsubaki Miki, die als eine der Favoritinnen auf Gold gilt.
"Das Podium gibt ein richtig gutes Gefühl und ist das Beste, was man vor Olympia mitnehmen kann. Ich bin nicht abergläubisch. Daher bin ich froh, dass die Generalprobe so aufgegangen ist. Wenn man im Flow ist, will man gleich weitermachen: Daher freue ich mich, dass wir direkt am Montag nach Livigno fahren", sagte Hofmeister. Seit ihrem Comeback waren ihr in den vorherigen vier Rennen im Parallel-Riesenslalom bereits zwei Siege sowie ein dritter Platz gelungen.
Bei den Männern konnte sich nur Elias Huber für die K.o.-Runde qualifizieren. Er scheiterte dort bereits in der ersten Runde am Südtiroler Roland Fischnaller, der anschließend das Finale gegen den Südkoreaner Sangho Lee verlor. "Der Speed ist da. Aber ich mache aktuell zu viele Fehler", sagte Huber. Stefan Baumeister war bereits in der Qualifikation gescheitert.
K.Okada--JT