The Japan Times - Dämpfer gegen Serbien: Handballer bangen um EM-Hauptrunde

EUR -
AED 4.244814
AFN 72.802804
ALL 95.914677
AMD 436.246704
ANG 2.068623
AOA 1059.686486
ARS 1612.008363
AUD 1.638291
AWG 2.082972
AZN 1.962345
BAM 1.969574
BBD 2.328475
BDT 141.855734
BGN 1.97528
BHD 0.436297
BIF 3432.136637
BMD 1.155602
BND 1.483243
BOB 7.989252
BRL 6.063493
BSD 1.156105
BTN 107.709447
BWP 15.776079
BYN 3.574902
BYR 22649.790599
BZD 2.325171
CAD 1.587086
CDF 2628.993471
CHF 0.913988
CLF 0.026713
CLP 1054.763637
CNY 7.97417
CNH 7.960725
COP 4269.832208
CRC 540.913237
CUC 1.155602
CUP 30.623441
CVE 112.151229
CZK 24.481386
DJF 205.373253
DKK 7.47086
DOP 67.978235
DZD 152.576569
EGP 60.372554
ERN 17.334023
ETB 181.657116
FJD 2.588804
FKP 0.867479
GBP 0.862477
GEL 3.13749
GGP 0.867479
GHS 12.593607
GIP 0.867479
GMD 85.514573
GNF 10143.290905
GTQ 8.843733
GYD 241.874076
HKD 9.052001
HNL 30.704397
HRK 7.533481
HTG 151.647087
HUF 392.943851
IDR 19565.490032
ILS 3.613959
IMP 0.867479
INR 107.442864
IQD 1513.838045
IRR 1519760.503236
ISK 143.791825
JEP 0.867479
JMD 181.624669
JOD 0.819309
JPY 182.423841
KES 149.763421
KGS 101.054924
KHR 4633.962204
KMF 494.597345
KPW 1040.027513
KRW 1724.007673
KWD 0.353926
KYD 0.963484
KZT 555.984674
LAK 24816.543481
LBP 103484.119913
LKR 360.370478
LRD 211.937779
LSL 19.449397
LTL 3.412191
LVL 0.699012
LYD 7.372499
MAD 10.814987
MDL 20.260655
MGA 4813.080507
MKD 61.61802
MMK 2426.462186
MNT 4143.804949
MOP 9.328119
MRU 46.350722
MUR 53.741226
MVR 17.853738
MWK 2007.279745
MXN 20.551813
MYR 4.551849
MZN 73.838926
NAD 19.44871
NGN 1568.150995
NIO 42.433955
NOK 10.997704
NPR 172.329658
NZD 1.976252
OMR 0.444335
PAB 1.156145
PEN 3.992022
PGK 4.971446
PHP 69.284099
PKR 322.586743
PLN 4.27635
PYG 7512.308906
QAR 4.211707
RON 5.093891
RSD 117.455653
RUB 99.556773
RWF 1686.022678
SAR 4.338713
SBD 9.300955
SCR 17.161078
SDG 694.516441
SEK 10.775205
SGD 1.478315
SHP 0.867
SLE 28.485234
SLL 24232.399446
SOS 660.428353
SRD 43.337431
STD 23918.619165
STN 24.845434
SVC 10.116052
SYP 127.727213
SZL 19.448949
THB 37.709593
TJS 11.069987
TMT 4.044605
TND 3.364245
TOP 2.782411
TRY 51.186048
TTD 7.836174
TWD 36.808226
TZS 3001.680884
UAH 50.840265
UGX 4369.74838
USD 1.155602
UYU 46.828911
UZS 14092.560843
VES 525.435424
VND 30380.765043
VUV 137.988555
WST 3.157358
XAF 660.611205
XAG 0.01622
XAU 0.000251
XCD 3.123071
XCG 2.083589
XDR 0.821585
XOF 660.428833
XPF 119.331742
YER 275.668443
ZAR 19.4876
ZMK 10401.796193
ZMW 22.631445
ZWL 372.103231
  • MDAX

    -1096.3400

    28423.08

    -3.86%

  • Euro STOXX 50

    -123.0200

    5613.83

    -2.19%

  • DAX

    -662.6900

    22839.56

    -2.9%

  • SDAX

    -495.9100

    16377.93

    -3.03%

  • EUR/USD

    0.0127

    1.1596

    +1.1%

  • Goldpreis

    -234.5000

    4661.7

    -5.03%

  • TecDAX

    -88.1700

    3471.49

    -2.54%

Dämpfer gegen Serbien: Handballer bangen um EM-Hauptrunde
Dämpfer gegen Serbien: Handballer bangen um EM-Hauptrunde / Foto: Marcel von Fehrn - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Dämpfer gegen Serbien: Handballer bangen um EM-Hauptrunde

Drama statt Durchmarsch: Deutschlands Handballer haben im zweiten EM-Spiel einen völlig unerwarteten Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason verlor gegen Serbien nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit mit 27:30 (17:13) und muss nun um den Einzug in die Hauptrunde bangen. Es droht sogar das Vorrunden-Aus.

Textgröße:

Das deutsche Team führte vor 9130 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen zur Pause noch komfortabel, brach dann aber ein. In der Schlussphase schien das DHB-Team das Ruder noch einmal herumzureißen, lag fünf Minuten vor dem Ende auch dank der Paraden des eingewechselten Andreas Wolff mit 25:24 vorn. Die Serben bewiesen in den dramatischen Schlussminuten aber die besseren Nerven.

Die Abwehr präsentierte sich ungewohnt löchrig. Im Angriff, der im ersten Abschnitt noch mit Tempo und Spielfreude geglänzt hatte, reihte sich plötzlich Fehler an Fehler. Etliche Torschancen blieben ungenutzt, hinzu kamen Ballverluste durch technische Fehler, so dass am Ende die erste Niederlage gegen Serbien überhaupt stand. Beste Werfer der DHB-Auswahl, die zum Auftakt am Donnerstag noch gegen Österreich (30:27) gewonnen hatte, waren Renars Uscins und Miro Schluroff mit jeweils sechs Treffern.

Deutschland steht im abschließenden Vorrundenspiel gegen Spanien am Montag (20.30 Uhr/ZDF) nun unter enormem Druck. Das DHB-Team hat wie Serbien 2:2 Punkte auf dem Konto. Spanien, das Österreich am Samstag 30:25 besiegte, steht bei 4:0 Zählern. Nur die ersten beiden Teams erreichen die Hauptrunde, die Punkte gegen die ebenfalls qualifizierte Mannschaft werden in die zweite Turnierphase mitgenommen. DHB-Ziel ist der Einzug ins Halbfinale.

Serbien spiele "einen sehr schnellen und technischen Handball", sagte Gislason vor dem Spiel in der ARD: "Da müssen wir uns auf unsere Abwehr verlassen." Zudem müsse das Tempospiel "auch besser laufen". Seine Spieler schienen ihrem Trainer gut gelauscht zu haben. Denn vor allem das schnelle Spiel funktionierte in der Anfangsphase ganz hervorragend.

Lediglich 41 Sekunden dauerte es, bis Geburtstagskind Lukas Zerbe, der am Samstag 30 Jahre alt wurde, einen Schnellangriff nach einer Parade von David Späth zum 1:0 abschloss. Als der enorm spielfreudige Knorr wenig später mit seinem dritten Treffer auf 5:4 (10.) stellte, konnte Gislason bereits das vierte deutsche Tor aus dem Tempospiel heraus notieren.

Deutschland blieb am Drücker und erhöhte dank eines Doppelpacks des eingewechselten Franz Semper auf 11:8 (18.). Doch die Serben ließen sich nicht abschütteln, was vor allem an Torhüter Dejan Milosavljev vom deutschen Meister Füchse Berlin lag, der einen Sahnetag erwischte. Vor allem Schluroff war es mit seinen vier Treffern zu verdanken, dass die DHB-Auswahl dennoch mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause ging. Schluroffs Treffer zum 16:13, den der Gummersbacher mit 134 Stundenkilometern in die Maschen hämmerte, machte Johannes Bitter am ARD-Mikrofon "sprachlos".

"Wir können es noch viel besser machen", sagte Schluroff in der Halbzeit. Es sei in erster Linie "das Tempospiel, das uns jetzt in Führung gebracht hat. Wir haben ein paar Tore über die schnelle Mitte, zweite Welle gemacht. Das hat den Ausschlag gegeben." Teammanager Benjamin Chatton schwärmte: "Die Stimmung ist fantastisch. Die Jungs agieren mit sehr viel Geschwindigkeit, wir überholen uns manchmal selbst."

Diese Geschwindigkeit kam im zweiten Durchgang allerdings fast komplett zum erliegen. Während der deutsche Angriff nun völlig überhastet agierte und von Minute zu Minute unsicherer agierte, witterten die Serben ihre Chance. Erst glichen sie nach nur zwölf Minuten aus, wenig später lagen sie 22:21 (48.) erstmals seit der Anfangsphase vorn. Auch Wolff, der den glücklosen Späth für die letzten knapp 20 Minuten ablöste, konnte das Ruder nicht mehr herumreißen.

T.Sasaki--JT