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16 Monate nach ihrem letzten offiziellen Match und einer späteren Gebärmutteroperation gibt die frühere Tennis-Weltranglistenerste Venus Williams beim Turnier in Washington D.C. mit 45 Jahren ihr Comeback auf der WTA-Tour. Am Montagnachmittag Ortszeit bestreitet die fünfmalige Wimbledonsiegerin im US-Duell mit Peyton Stearns das erste Hauptrunden-Spiel seit ihrem Auftakt-Aus im März 2024 in Miami.
Golfprofi Ryan Gerard hat bei den Barracuda Championship seinen ersten Titel auf der US-PGA-Tour gefeiert. Der 25 Jahre alte US-Amerikaner, dessen beste Platzierung bislang ein zweiter Platz bei den diesjährigen Texas Open war, holte sich den Sieg mit zwei Eagles in der letzten Runde vor dem Südafrikaner Erik van Rooyen. Der Münchner Thomas Rosenmüller kam auf den geteilten 29. Platz.
Der deutsche Radsport-Shootingstar Florian Lipowitz biegt in der Rolle des Gejagten in die Schlusswoche der 112. Tour de France - und kann sich dabei auf die volle Unterstützung seines Teams Red Bull-Bora-hansgrohe verlassen. "Im Moment sind wir auf dem Podium. Aber Angreifen ist immer einfacher als Verteidigen. Wir müssen jetzt sehen, wie wir da oben bleiben", sagte der Sportliche Leiter Rolf Aldag vor dem zweiten Ruhetag am Montag bei Eurosport.
Nach dem denkwürdigen Einzug ins EM-Halbfinale wollen die deutschen Fußballerinnen ihre Kräfte sammeln und unerschrocken ins Duell mit dem Weltmeister gehen. "Wir machen uns auf den Weg in die Köpfe der Spanierinnen, sobald wir wieder fit sind", sagte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. Sie sei aber nicht erst nach dem kräftezehrenden Elfmeter-Krimi gegen Frankreich "der Überzeugung, dass kein Team gerne gegen uns spielt".
Der ehemalige Fußball-Nationalkeeper Oliver Kahn (56) ist mit Blick auf den "Mega-Save" von DFB-Torhüterin Ann-Katrin Berger im EM-Viertelfinale ins Schwärmen geraten. "Also für mich war das die Parade des Turniers. Das war Weltklasse", sagte der ehemalige Welttorhüter bei Sky.
Bundestrainer Michal Winiarski hat nach dem Nations-League-Aus der deutschen Volleyballer ein positives Fazit gezogen. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Wir haben ein junges, neu formiertes Team, das fünf starke Siege eingefahren und viele enge Spiele abgeliefert hat", sagte der DVV-Coach nach dem Verpassen des Viertelfinals.
Die deutschen Fußballerinnen müssen im EM-Halbfinale gegen Spanien wie befürchtet auf Sarai Linder verzichten. Die Außenverteidigerin habe im dramatischen Viertelfinale gegen Frankreich am Samstag "eine Kapsel-Band-Verletzung am linken Sprunggelenk" erlitten, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mit: Linder falle "damit definitiv für das EM-Halbfinale gegen Spanien aus".
US-Golfstar Scottie Scheffler hat erstmals die British Open gewonnen und ein herausragendes Turnier gekrönt. Der Weltranglistenerste spielte zum Abschluss am Sonntag eine 68 und triumphierte mit deutlichem Vorsprung vor seinen Landsmännern Harris English und Chris Gotterup. English lag vier Schläge hinter Scheffler, Gotterup deren fünf. Rory McIlroy beendete das Major in seiner nordirischen Heimat mit sieben Schlägen Rückstand auf dem geteilten siebten Platz.
Florian Lipowitz pustete bei der erlösenden Zieldurchfahrt tief durch. Der deutsche Radsport-Shootingstar hat bei seiner Traum-Tour einen heiklen Stresstest im Weißen Trikot überstanden und nimmt die Schlusswoche der 112. Frankreich-Rundfahrt trotz eines Sturzes als Gesamtdritter in Angriff.
Der deutsche Springreiter Richard Vogel hat bei den Europameisterschaften in A Coruña die erste Goldmedaille seiner Karriere eingefahren. Durch zwei fehlerfreie Runden auf seinem Hengst United Touch krönte der 28-Jährige aus dem hessischen Pfungstadt sein perfektes Turnier und sich selbst zum neuen Europameister. Hinter dem überragenden Vogel platzierten sich Mannschaftsolympiasieger Scott Brash (Großbritannien) und Gilles Thomas (Belgien). Sophie Hinners beendete ihre EM-Premiere als Sechste sehr ordentlich.
Nach einem Gespräch mit Rotsünderin Kathrin Hendrich hat DFB-Sportdirektorin Nia Künzer die deutsche Abwehrspielerin in Schutz genommen. "Wir möchten auf jeden Fall unterstreichen, dass keine Absicht vorliegt und Kathy beim Versuch, Kontakt aufzunehmen in der Box, durch die Haare streift und dabei hängen geblieben ist", sagte Künzer am Tag nach dem Elferkrimi im EM-Viertelfinale gegen Frankreich (6:5 i.E.).
Das EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Frankreich (6:5 i.E.) ist eine "packende Partie mit vielen unvorhersehbaren Momenten", wie der englische Guardian schreibt. Der SID gibt einen Überblick über die entscheidenden Szenen eines Spiels voller Dramatik:
Die französischen Spielerinnen kauerten minutenlang am Boden, nach dem dramatischen EM-Aus flossen bittere Tränen. Er spüre "Enttäuschung und Traurigkeit für die Mädchen, die alles gegeben haben", sagte Trainer Laurent Bonadei: "Ich dachte, wir hätten das Schlimmste hinter uns, als wir gegen diese auf zehn Mann reduzierte Mannschaft das erste Tor erzielten. Man muss anerkennen, dass die deutsche Mannschaft ein heroisches Spiel gemacht hat."
Pia Sundhage bittet um Bedenkzeit, Martina Voss-Tecklenburg äußert zumindest leises Interesse: Nach dem Aus bei der Heim-EM ist offen, wer die Schweizer Fußballerinnen in Zukunft trainieren wird. "Es ist in alle Richtungen alles möglich", berichtete Marion Daube, zuständig für die Frauen im nationalen Fußball-Verband SFV, am Samstag während der Fazit-Pressekonferenz. Die derzeitige Nationaltrainerin Sundhage besitzt einen Vertrag bis zum Jahresende.
Völlig losgelöst hüpften die deutschen Fußballerinnen zu den Klängen von "Major Tom" Richtung Teambus. Die Stimmung nach dem Elfmeterkrimi mit Happy End war ausgelassen - und die Angriffslust riesengroß. "Viele haben nicht mehr an uns geglaubt", sagte Viertelfinal-Heldin Ann-Katrin Berger, die umgehend eine Kampfansage an den Weltmeister Spanien schickte: "Jetzt müsste jede Mannschaft Angst vor uns haben."
Tipps? Hat Elfmeter-Spezialistin Ann-Katrin Berger nicht nötig! "Tatsächlich habe ich kein einziges Mal draufgeschaut. Ich habe es vergessen", sagte die deutsche Viertelfinal-Heldin nach dem 6:5 i.E. gegen Frankreich über die Trinkflasche, auf der Hinweise zu den gegnerischen Schützinnen notiert waren. Die schon in den 120 Minuten zuvor überragende Berger parierte zwei Versuche und verwandelte ihren Schuss vom Punkt selbst.
Als Florian Lipowitz im Weißen Trikot der Tour de France seine Gedanken ordnete, warf der deutsche Radsport-Shootingstar einen letzten zufriedenen Blick auf die nebelverhangenen Gipfel der Pyrenäen. "Ich hatte super Respekt vor den Pyrenäen", sagte Lipowitz, nachdem er auch den finalen Bergtest der zweiten Tour-Woche gemeistert hatte: "Aber wir sind super durchgekommen. Ich bin echt happy mit den drei Tagen."
Vierter Start, vierter Titel: Florian Wellbrock hat bei der Schwimm-WM in Singapur auch mit der gemischten Freiwasserstaffel Gold gewonnen. Als Schlussschwimmer des deutschen Teams schlug der Tokio-Olympiasieger im erneut über 30 Grad warmen Meer vor der Insel Sentosa nach 1:09:13,3 Stunden vor Italien und Ungarn an. Der 27-Jährige aus Magdeburg machte damit seinen insgesamt zehnten WM-Titelgewinn perfekt.
Christian Wück war "fix und fertig". Sichtlich geschafft, aber voller Freude über den dramatischen Halbfinal-Einzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war der Bundestrainer voll des Lobes für seine EM-Heldinnen um Elfer-Killerin Ann-Katrin Berger. "Es war eine unfassbare Leistung", sagte Wück über das 6:5 i.E. gegen Mitfavorit Frankreich nach 105-minütiger Unterzahl im ZDF.
Alexander Usyk hat sich zum zweiten Mal nach 2024 zum unumstrittenen Box-Weltmeister im Schwergewicht gekrönt. Der Ukrainer besiegte am Samstag im Londoner Wembley-Stadion den Briten Daniel Dubois nach K.o. in der fünften Runde. Usyk entriss Dubois damit den WM-Titel des Verbandes IBF und vereinigte ihn mit seinen Gürteln der WBA, WBC und WBO.
Großer Kampf mit Happy End: Die deutschen Fußballerinnen haben ihren Titeltraum bei der EM mit einer riesigen Willensleistung am Leben erhalten. Die früh dezimierte Auswahl von Bundestrainer Christian Wück bezwang Lieblingsturniergegner Frankreich trotz 105-minütiger Unterzahl im Viertelfinale von Basel mit 6:5 i.E. und fordert nun Weltmeister Spanien. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 1:1) gestanden.
Weitere Rückschläge für die deutschen Fußballerinnen: Nach einem Platzverweis gegen Kathrin Hendrich musste das DFB-Team das EM-Viertelfinale gegen Frankreich früh in Unterzahl fortsetzen. Dazu verletzte sich Außenverteidigerin Sarai Linder am linken Fuß und konnte nach rund 20 Minuten nicht mehr weiterspielen.
Bundestrainer Christian Wück setzt im EM-Viertelfinale gegen Frankreich auf eine kompaktere Defensive und baut das deutsche Team auf drei Positionen um. Im Vergleich zur deutlichen Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Schweden (1:4) rücken Kathrin Hendrich, Franziska Kett und Giovanna Hoffmann neu in die Startelf. Torjägerin Lea Schüller sitzt bei der Partie in Basel (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) überraschend auf der Bank.
Bundestrainer Christian Wück muss auch im Falle eines Ausscheidens im EM-Viertelfinale gegen Frankreich nicht um seinen Job bangen. Das bekräftigte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer wenige Stunden vor dem Anpfiff des Duells zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und den Französinnen in Basel (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in der ARD.
Florian Lipowitz trat mit letzter Kraft durch den dichten Nebel der Pyrenäen, dann wartete die Premiere auf dem Tour-Treppchen: Der deutsche Radsport-Shootingstar hat die nächste schwere Bergprüfung der 112. Frankreich-Rundfahrt mit Bravour bestanden und nimmt im Weißen Trikot Kurs auf das Podium in Paris.
Weitspringerin Malaika Mihambo hat sich auf dem Weg zur WM in Tokio erneut in guter Form präsentiert. Die 31-Jährige sprang beim Diamond-League-Meeting nach Startschwierigkeiten 6,93 Meter und gewann knapp vor Larissa Iapichino aus Italien (6,92 m) sowie der Französin Hilary Kpatcha (6,86 m).
Bayern München hat sich mit dem öffentlichen Werben um Ausnahmespieler Florian Wirtz keinen Gefallen getan - so sieht es Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro. "So etwas gehört sich eigentlich nicht", sagte der 60-Jährige im Gespräch mit der Welt am Sonntag: "Mich hat es mehr gewundert als gestört, dass sie öffentlich so aggressiv waren. Aber ich glaube, dass es gegenüber Florian und seinen Eltern nicht geholfen hat."
Erik ten Hag war nach seinem Horror-Debüt nicht groß verschreckt. Ein 1:5 (0:4) im ersten Test gegen eine verstärkte U20 von Flamengo Rio de Janeiro - das hatte sich der neue Trainer von Bayer Leverkusen zwar auch mit einer B-Mannschaft im Umbruch völlig anders vorgestellt. Jedoch: "Das Ergebnis sieht schlecht aus, aber Ergebnisse in der Vorbereitung sind mir eigentlich scheißegal", betonte der Niederländer, dem der Termin ohnehin viel zu früh in der Saison-Vorbereitung lag: "Ich wusste vorab, dass wir keine gute Mannschaft über 90 Minuten aufstellen konnten."
Als das EM-Märchen der Schweizer Fußballerinnen beendet war, bildete sogar Gegner Spanien zum Abschied ein Spalier. Begleitet vom Beifall der Weltmeisterinnen ging der Gastgeber mit hängenden Köpfen, aber auch einer gehörigen Portion Stolz vom Rasen. "Wir haben alles gegeben und das ganze Land stand hinter uns. Das haben wir gespürt", sagte Nationaltorhüterin Livia Peng von Werder Bremen nach dem 0:2 (0:0) im Viertelfinale von Bern.
Abräumerin Elisa Senß macht sich im EM-Viertelfinale gegen Frankreich auf ein hartes Stück Arbeit gefasst. "Ich glaube, dass ich da meine Qualitäten ganz gut auf den Platz bringen kann. Diese ruppigen Zweikämpfe kommen mir ganz gut entgegen", sagte die Mittelfeldspielerin der DFB-Frauen voller Vorfreude auf den Showdown am Samstagabend (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Basel.
Im EM-Viertelfinale stehen die deutschen Fußballerinnen vor einer hohen Hürde. Um weiter vom neunten Titel träumen zu dürfen, muss das Team von Bundestrainer Christian Wück gegen die starken Mitfavoritinnen aus Frankreich bestehen. Wenn das ZDF am Samstagabend live aus Basel berichtet, werden wieder Millionen Fans am Fernseher oder im Livestream mitfiebern. Auch der kostenpflichtige Streamingdienst DAZN zeigt die Begegnung im St. Jakob-Park.
Florian Lipowitz versetzt Radsport-Deutschland in Euphorie. Doch für den Senkrechtstarter aus Ulm sind die Reaktionen aus der Heimat auf seine Glanzleistungen bei der Tour de France eine zwiespältige Angelegenheit. "Es ist ja wirklich schön zu sehen, dass in Deutschland wieder sehr viele Radsportbegeisterte sind und auch das Rennen verfolgen", sagte der 24-Jährige nach seinem vierten Platz im Bergzeitfahren von Peyragudes.