The Japan Times - "Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin

EUR -
AED 4.090465
AFN 72.397331
ALL 90.812276
AMD 399.191087
ANG 1.993479
AOA 1021.362985
ARS 1717.207214
AUD 1.58476
AWG 2.004856
AZN 1.888838
BAM 1.953913
BBD 2.239596
BDT 138.10659
BGN 1.94675
BHD 0.4199
BIF 3340.418157
BMD 1.113809
BND 1.425942
BOB 13.394061
BRL 5.963892
BSD 1.111926
BTN 105.819603
BWP 15.382279
BYN 3.277434
BYR 21830.657681
BZD 2.2363
CAD 1.557222
CDF 2577.905472
CHF 0.923008
CLF 0.02791
CLP 1102.003914
CNY 7.424707
CNH 7.417105
COP 3529.18199
CRC 505.618384
CUC 1.113809
CUP 26.68722
CVE 110.158587
CZK 24.338232
DJF 198.008724
DKK 7.473826
DOP 68.314928
DZD 150.823679
EGP 62.443453
ERN 16.707136
ETB 182.305749
FJD 2.497996
FKP 0.837353
GBP 0.836231
GEL 2.859709
GGP 0.837353
GHS 12.959481
GIP 0.837353
GMD 81.862095
GNF 9841.493161
GTQ 8.497296
GYD 233.014909
HKD 8.739508
HNL 29.852565
HRK 7.539385
HTG 145.690572
HUF 365.995991
IDR 20251.276427
ILS 3.471576
IMP 0.837353
INR 106.065643
IQD 1685.779112
IRR 2076864.073848
ISK 135.80667
JEP 0.837353
JMD 176.372001
JOD 0.789718
JPY 176.053674
KES 144.706226
KGS 97.400335
KHR 4543.651646
KMF 492.303984
KPW 1002.428116
KRW 1490.688875
KWD 0.346614
KYD 0.926709
KZT 506.223263
LAK 25026.824199
LBP 99576.309725
LKR 369.722849
LRD 189.02637
LSL 18.537093
LTL 3.288788
LVL 0.673732
LYD 7.155088
MAD 10.938933
MDL 20.015665
MGA 5052.16499
MKD 61.515576
MMK 2338.596116
MNT 4007.074182
MOP 8.98546
MRU 45.047091
MUR 52.872434
MVR 17.219669
MWK 1928.120133
MXN 20.889467
MYR 4.521624
MZN 71.169062
NAD 18.537176
NGN 1499.131021
NIO 40.921022
NOK 10.333588
NPR 169.323714
NZD 1.985487
OMR 0.428261
PAB 1.111926
PEN 3.835695
PGK 4.985341
PHP 71.148457
PKR 307.652509
PLN 4.396661
PYG 6508.595854
QAR 4.053748
RON 5.345283
RSD 117.553634
RUB 89.719761
RWF 1646.331822
SAR 4.177524
SBD 8.982541
SCR 15.43077
SDG 669.948952
SEK 11.01443
SGD 1.427474
SHP 0.836005
SLE 25.562006
SLL 23356.024095
SOS 635.494673
SRD 41.896485
STD 23053.598882
STN 24.477124
SVC 9.729645
SYP 14481.745117
SZL 18.532098
THB 37.607799
TJS 10.24061
TMT 3.90947
TND 3.335983
TOP 2.681785
TRY 55.509347
TTD 7.547709
TWD 36.285702
TZS 2948.740454
UAH 50.707972
UGX 4842.322338
USD 1.113809
UYU 44.734176
UZS 13360.094208
VES 987.957719
VND 28751.867213
VUV 132.691419
WST 3.081899
XAF 655.957
XAG 0.021225
XAU 0.000276835547
XCD 3.010124
XCG 2.004073
XDR 0.787521
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.053913
ZAR 18.538934
ZMK 10025.614533
ZMW 22.433926
ZWL 358.646065
SSP 6399.170625
MXV 2.354959
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin

Die durch einen Medienbericht öffentlich gewordene Angst der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp vor Hamas-Sympathisanten ist zu einer neuen Belastungsprobe für die Koalitionsbildung ihrer Partei mit Grünen und SPD geworden. Während sich die Grünen nach der Veröffentlichung eines "Spiegel"-Berichts am Donnerstag hinter die mögliche künftige Regierende Bürgermeisterin stellten, äußerte sich der Berliner SPD-Fraktionschef Steffen Krach distanziert. Eralp gab sich kämpferisch: "Ich werde mich von niemandem einschüchtern lassen."

Textgröße:

Der "Spiegel" hatte aus einem internen Vermerk Eralps zitiert, wonach ihr Ehemann und sie "Angst vor diesen Leuten" hätten. Bezogen sein soll diese Äußerung auf den Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim.

Eralp wollte sich nicht direkt zu dem Bericht äußern, es handle sich um "private, interne Inhalte", sagte sie am Donnerstag am Rande der konstituierenden Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses. Nach einem Bericht des Portals Politico plant die Linke eine gegen den "Spiegel" gerichtete Beschwerde beim Deutschen Presserat wegen des Berichts.

Eralp sagte weiter, sie gebe allen Berlinerinnen und Berlinern das Versprechen, dass sie "mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln" gegen die Organisierte Kriminalität sowie gegen Organisationen, die Gewalt verherrlichten, und gegen Gewalt und Terror vorgehen werde. "Dieser Kampf hat für mich und auch die künftige Koalition oberste Priorität."

Eralp bereitet gerade Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD vor. Da die Linken die Berliner Abgeordnetenhauswahl gewannen, würde Eralp bei erfolgreichen Verhandlungen Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Allerdings hätte auch eine Koalition der derzeit den Bürgermeister stellenden CDU mit Grünen und SPD eine Mehrheit.

CDU-Bürgermeisterkandidat Stefan Evers sagte, die zumindest interne Offenheit Eralps sei "überraschend". Sie habe offensichtlich Ängste vor dem Umfeld ihrer eigenen Partei. "Das bedeutet ganz eindeutig, dass sie kompromittiert ist, dass ihre gesamte Partei hier ein Problem hat, das bis heute nicht gelöst ist, dass sie nicht zu lösen im Stande ist", sagte Evers. Die CDU hatte Grünen und SPD wiederholt eine Koalition unter Führung von Evers angeboten.

Sollte am Samstag ein Linken-Parteitag zustimmen, können die Koalitionsverhandlungen für Rot-Grün-Rot in Berlin demnächst starten. Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch sprach einer solchen Koalition unter Führung Eralps auch nach der Veröffentlichung das Vertrauen aus. "Eine künftige rot-grün-rote Koalition wird mit einer Regierenden Bürgermeisterin Elif Eralp an der Spitze die Bekämpfung von Antisemitismus, organisierter Kriminalität und Extremismus zu einem Schwerpunkt machen", sagte Jarasch. "Das ist das, was zählt."

Jarasch betonte zugleich, dieser Kampf müsse mit aller Konsequenz betrieben werden. "Das setzen wir bei allen potentiellen Koalitionspartnern voraus und das erwarten wir auch."

Distanzierter äußerte sich SPD-Fraktionschef Krach. Gegenüber der "Welt" und der "Süddeutschen Zeitung" sagte Krach: "Wer diese Stadt regieren will, muss Gefahren deutlich benennen und Berlin vor ihnen schützen. Weder Clan-Bosse noch ein Ibrahim Ibrahim dürfen in Berlin was zu sagen haben." Berlins Sicherheit stehe an oberster Stelle und es sei völlig klar, dass mit voller Härte gegen organisierte Kriminalität und Terror-Unterstützer vorgegangen werden muss.

Der Hamas-Sympathisant Ibrahim Ibrahim war im September bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht. Die radikal-islamische Hamas ist für den Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 verantwortlich, Teilen der Linken werden Sympathien für die von der EU als Terrororganisation eingestufte Gruppe vorgeworfen.

Y.Mori--JT