The Japan Times - Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"

EUR -
AED 4.088455
AFN 71.810719
ALL 90.840806
AMD 400.410303
ANG 1.992501
AOA 1021.975412
ARS 1712.473625
AUD 1.582328
AWG 2.006656
AZN 1.893676
BAM 1.957317
BBD 2.246351
BDT 138.357222
BGN 1.945795
BHD 0.42093
BIF 3346.023102
BMD 1.113263
BND 1.42892
BOB 13.267282
BRL 5.955735
BSD 1.115369
BTN 106.012156
BWP 15.429096
BYN 3.281258
BYR 21819.949665
BZD 2.243148
CAD 1.56193
CDF 2577.203095
CHF 0.923318
CLF 0.027746
CLP 1095.60614
CNY 7.423625
CNH 7.419089
COP 3508.759232
CRC 507.197616
CUC 1.113263
CUP 26.767864
CVE 110.350518
CZK 24.361695
DJF 198.614811
DKK 7.473912
DOP 68.403625
DZD 150.659407
EGP 62.477531
ERN 16.698941
ETB 181.431332
FJD 2.498386
FKP 0.836216
GBP 0.837591
GEL 2.861639
GGP 0.836216
GHS 12.999074
GIP 0.836216
GMD 82.381492
GNF 9870.605027
GTQ 8.523605
GYD 233.721125
HKD 8.73344
HNL 29.944475
HRK 7.535687
HTG 146.104538
HUF 367.055527
IDR 20243.569628
ILS 3.470703
IMP 0.836216
INR 105.927506
IQD 1690.810316
IRR 2067328.90474
ISK 136.140887
JEP 0.836216
JMD 177.459118
JOD 0.789313
JPY 175.762472
KES 144.656851
KGS 97.353273
KHR 4553.549286
KMF 490.94878
KPW 1001.936421
KRW 1496.035554
KWD 0.346207
KYD 0.92942
KZT 509.775057
LAK 25102.566317
LBP 99877.950351
LKR 370.789013
LRD 189.606086
LSL 18.601599
LTL 3.287175
LVL 0.673401
LYD 7.165585
MAD 10.986014
MDL 20.142338
MGA 5076.980079
MKD 61.622755
MMK 2337.440642
MNT 4008.945772
MOP 9.012144
MRU 44.808127
MUR 52.946512
MVR 17.199924
MWK 1934.016164
MXN 20.760567
MYR 4.538331
MZN 71.148303
NAD 18.601515
NGN 1498.429297
NIO 41.041621
NOK 10.340713
NPR 169.620974
NZD 1.982821
OMR 0.428046
PAB 1.115364
PEN 3.842478
PGK 4.99992
PHP 71.213746
PKR 308.634622
PLN 4.404869
PYG 6489.057928
QAR 4.065751
RON 5.350567
RSD 117.521586
RUB 89.642284
RWF 1650.694055
SAR 4.175586
SBD 8.978071
SCR 15.254298
SDG 669.624201
SEK 11.055423
SGD 1.427214
SHP 0.834217
SLE 25.465928
SLL 23344.567881
SOS 637.399687
SRD 41.914896
STD 23042.291008
STN 24.519222
SVC 9.759563
SYP 14474.641769
SZL 18.593158
THB 37.602637
TJS 10.261006
TMT 3.89642
TND 3.339685
TOP 2.680469
TRY 55.483111
TTD 7.570867
TWD 36.101437
TZS 2939.384357
UAH 50.915715
UGX 4890.790184
USD 1.113263
UYU 44.714451
UZS 13311.255953
VES 987.162522
VND 28785.077986
VUV 132.460019
WST 3.081252
XAF 655.957
XAG 0.020664
XAU 0.000274942144
XCD 3.008648
XCG 2.010058
XDR 0.787135
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 262.897175
ZAR 18.544176
ZMK 10020.691017
ZMW 22.492532
ZWL 358.470147
SSP 6396.217897
MXV 2.341026
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"
Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"

Die "GenZ" will für ihre Belange auf die Straßen gehen, die Sicherheitsbehörden warnen vor Unterwanderung: Vor den bundesweit geplanten Jugendprotesten ist eine Debatte über eine mögliche Vereinnahmung durch Extremisten entbrannt. Die Bildungsgewerkschaft GEW warnte am Mittwoch, dass "pauschale Warnungen" von den berechtigten Anliegen der jungen Menschen ablenkten. Ähnlich äußerte sich die Grüne Jugend. Der Verfassungsschutz warnte dagegen vor möglichen Ausschreitungen wie zuletzt in Frankreich.

Textgröße:

Für diesen Samstag hat die Initiative "GenZ regelt" zu bundesweiten Protesten in 23 Städten aufgerufen. Sie fordert unter anderem mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit, bezahlbares Leben und wendet sich gegen die neue Wehrpflicht. In ihrem Aufruf verwies die Initiative auch auf die Jugendproteste unter anderem in Frankreich.

Dort waren die landesweiten Großdemonstrationen für bessere Bildung und gegen hohe Lebenshaltungskosten zuletzt von schweren Ausschreitungen überschattet worden. Die französische Regierung macht Gewalttäter aus dem linksextremistischen Milieu und den migrantisch geprägten Vorstädten verantwortlich.

Vor diesem Hintergrund warnen die deutschen Sicherheitsbehörden vor einer Unterwanderung der bundesweiten Jugenddemonstrationen. "Teile der linksextremistischen Szene und vereinzelt Gruppierungen aus dem auslandsbezogenen Extremismus" könnten die Demonstrationsaufrufe aufgreifen "und sich an der Mobilisierung für diese Demonstration beteiligen", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI) in Berlin.

Es lägen jedoch bislang "keine weitergehenden Erkenntnisse über konkrete Gewaltaufrufe oder zu geplanten gewalttätigen Ausschreitungen" vor, betonte das Bundesinnenministerium. "Im Gegenteil" betonten die bisher bekannt gewordenen Mobilisierungsaufrufe "den friedlichen Charakter dieser Proteste".

Die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern tauschten sich eng aus, unter anderem im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum (GETZ), sagte ein BMI-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Das Bundesamt für Verfassungsschutz verstärke zudem die Beobachtung einschlägiger Internetseiten und Social-Media-Kanäle, "auf denen Aufrufe zur gewaltsamen Teilnahme beziehungsweise zur Nutzung der Demonstrationen zur Verbreitung von Gewalt geteilt werden könnten".

Die GEW stellte sich vor allem hinter die Forderung der jungen Menschen nach einer besseren Bildungspolitik. Sie "kritisieren zu Recht unter anderem marode Schulen, die Kürzungen bei Bildung und den Fachkräftemangel an Schulen", sagte GEW-Chefin Maike Finnern. Die Botschaft sei klar - "in Bildung investieren statt weiter bei der jungen Generation kürzen".

Hinweise auf mögliche Vereinnahmungsversuche extremistischer und gewaltbereiter Gruppen müssten zwar "ernst genommen und konkret geprüft werden". Pauschale Warnungen seien jedoch nicht zielführend. "Friedlicher Protest braucht Rückhalt aus der Zivilgesellschaft", argumentierte Finnern. Je breiter er von demokratischen Organisationen getragen werde, desto schwerer könnten Extremistinnen und Extremisten ihn für sich vereinnahmen.

Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille sagte dazu in Berlin, es müsse klar differenziert werden "zwischen legitimem Protest und möglichem Gewaltkrawall". Auf die Forderungen der "GenZ" angesprochen, verwies Hille auf jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): "Er möchte, dass es der jungen Generation so gut geht, wie es ihm in seiner Jugend und bisher in seinem Leben gegangen ist. Dafür machen wir Politik."

Die Grüne Jugend schloss sich dem Demonstrationsaufruf an. Sie begreife sich als Teil einer jungen Generation, "die dann auf die Straße geht, wenn sie mit so vielem, was im Status quo schiefläuft, unzufrieden ist", sagte die Ko-Bundessprecherin der Grünen Jugend, Henriette Held, der "Welt". Ihre Generation finde "keinen bezahlbaren Wohnraum, kann sich ihren Wocheneinkauf kaum noch leisten" und habe "Angst vor der nächsten Stromrechnung".

Sorgen vor einer Eskalation wies Held zurück. "Der klare Demonstrationskonsens bei 'GenZ regelt' ist, dass friedlich demonstriert wird." Sie finde es schade, "dass schon jetzt im Konjunktiv so viel darüber gesprochen wird, was da passieren könnte, dass mit Gewalt und Vereinnahmung gerechnet wird".

M.Sugiyama--JT