The Japan Times - Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit

EUR -
AED 4.110102
AFN 72.735804
ALL 90.771756
AMD 403.674395
ANG 2.002782
AOA 1026.129808
ARS 1723.64436
AUD 1.592813
AWG 2.014212
AZN 1.904927
BAM 1.955209
BBD 2.253929
BDT 138.656856
BGN 1.955835
BHD 0.422269
BIF 3355.341938
BMD 1.119007
BND 1.432854
BOB 13.266872
BRL 6.060984
BSD 1.119067
BTN 106.460874
BWP 15.437197
BYN 3.291776
BYR 21932.533595
BZD 2.2507
CAD 1.568232
CDF 2590.501063
CHF 0.925105
CLF 0.028028
CLP 1106.597134
CNY 7.472783
CNH 7.461
COP 3520.887806
CRC 509.441485
CUC 1.119007
CUP 26.857883
CVE 110.231686
CZK 24.347742
DJF 198.870182
DKK 7.474271
DOP 68.489301
DZD 151.14379
EGP 62.949947
ERN 16.785102
ETB 183.297966
FJD 2.501761
FKP 0.83669
GBP 0.837828
GEL 2.898111
GGP 0.83669
GHS 13.008422
GIP 0.83669
GMD 82.806903
GNF 9904.051072
GTQ 8.554338
GYD 234.49913
HKD 8.779162
HNL 30.04492
HRK 7.534163
HTG 146.574393
HUF 367.311714
IDR 20304.378677
ILS 3.451179
IMP 0.83669
INR 106.467624
IQD 1695.387623
IRR 2050440.114277
ISK 136.395521
JEP 0.83669
JMD 177.666306
JOD 0.793356
JPY 176.164685
KES 145.302691
KGS 97.857287
KHR 4562.580333
KMF 491.794032
KPW 1007.106091
KRW 1483.176106
KWD 0.347709
KYD 0.93261
KZT 504.642978
LAK 25186.163213
LBP 100212.218523
LKR 371.837624
LRD 190.240806
LSL 18.610709
LTL 3.304136
LVL 0.676876
LYD 7.175831
MAD 10.992029
MDL 20.109743
MGA 5082.418583
MKD 61.505844
MMK 2349.748126
MNT 4027.299553
MOP 9.043186
MRU 45.0004
MUR 52.739
MVR 17.299538
MWK 1940.496206
MXN 20.76762
MYR 4.572377
MZN 71.516168
NAD 18.610875
NGN 1506.608692
NIO 41.177555
NOK 10.41595
NPR 170.336999
NZD 1.966378
OMR 0.430254
PAB 1.119052
PEN 3.8579
PGK 5.090439
PHP 71.534192
PKR 309.67581
PLN 4.403488
PYG 6451.050377
QAR 4.090764
RON 5.348291
RSD 117.513651
RUB 90.417779
RWF 1654.585168
SAR 4.190386
SBD 9.03551
SCR 15.50473
SDG 673.078465
SEK 11.124268
SGD 1.432737
SHP 0.836234
SLE 25.680921
SLL 23465.018351
SOS 639.501016
SRD 42.177578
STD 23161.181827
STN 24.492707
SVC 9.792084
SYP 14549.32627
SZL 18.604211
THB 37.789418
TJS 10.32348
TMT 3.927714
TND 3.34289
TOP 2.6943
TRY 55.683456
TTD 7.605633
TWD 36.43341
TZS 2959.776408
UAH 51.091431
UGX 5013.529625
USD 1.119007
UYU 44.876438
UZS 13392.952409
VES 984.489771
VND 28917.933644
VUV 132.928606
WST 3.097178
XAF 655.957
XAG 0.020676
XAU 0.000278300022
XCD 3.024172
XCG 2.016872
XDR 0.791196
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.1965
ZAR 18.608406
ZMK 10072.402218
ZMW 22.531989
ZWL 360.319738
SSP 6429.029586
MXV 2.343019
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit
Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit / Foto: - - Iranian Presidency/AFP

Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit

Der Iran und die drei Länder des sogenannten Mekka-Abkommens haben nach einem ersten Treffen in Teheran nach Angaben staatlicher Medien weitere Gespräche über eine Stärkung ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Die iranischen Vertreter sowie jene Saudi-Arabiens, der Türkei und Pakistans seien darüber übereingekommen, dabei auch über "regionalen Frieden und Sicherheit" zu sprechen, hieß es im staatlichen iranischen Fernsehen am Montag.

Textgröße:

Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan hatten das Gemeinsame Verteidigungsabkommen von Mekka im August als Reaktion auf den im Februar begonnenen Iran-Krieg und seine Folgen geschlossen. Im Fall eines Angriffs auf eines der drei Mitgliedsländer sind die beiden anderen zur militärischen Unterstützung verpflichtet. Es ist der erste gemeinsame Besuch von Vertretern des Bündnisses in Teheran.

Bei dem ranghohen Treffen sei es unter anderem um die "US-israelische Aggression gegen den Iran und ihre Folgen" gegangen, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Irans Präsident Masud Peseschkian rief laut einer auf der Website der Präsidentschaft veröffentlichten Erklärung zu "regionaler Einheit" auf. "Ich hoffe, dass die Anwesenheit von Vertretern wichtiger und einflussreicher islamischer Länder bei diesem Treffen dazu beitragen wird, die regionale Einheit und den Zusammenhalt weiter zu festigen." Islamische Länder sollten "zusammenstehen und eine abgestimmte Haltung einnehmen", hieß es weiter.

Nach iranischen Angaben nahmen der saudiarabische Verteidigungsminister Chalid bin Salman, Pakistans Armeechef General Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin an dem Treffen teil, von Seiten der Teheraner Führung war der iranische Sicherheitschef Mohsen Resaei dabei.

Saudi-Arabiens Vizeaußenminister Radsched Krimli bestätigte die Teilnahme des einflussreichen Verteidigungsministers. "Der Besuch ist Teil der Bemühungen der Länder des Mekka-Abkommens um eine Deeskalation zwischen den in den anhaltenden Konflikt verwickelten Parteien", erklärte er im Onlinedienst X.

Die Anwesenheit von Chalid bin Salman, dem Bruder des saudiarabischen Kronprinzen und De-facto-Herrschers Mohammed bin Salman, wurde von Beobachtern als wichtiges Zeichen gewertet. "Riad setzt erhebliches politisches Kapital für den Dialog mit Teheran ein, mit dem Ziel, eine Eskalation zu verhindern und einen glaubwürdigen Weg aus der Krise zu schaffen", schrieb der der Regierung nahestehende saudiarabische Analyst Ali Schihabi in Online-Netzwerken.

Der saudiarabische Sicherheits-Analyst Hescham Alghannam schrieb auf X: "Dieses historische Treffen in Teheran könnte die letzte Gelegenheit sein, bevor die Eskalationsspirale außer Kontrolle gerät, ein Versuch, einen Weg der Deeskalation aufzuzeigen, bevor es zu spät ist."

Die Gespräche in Teheran erfolgten vor dem Hintergrund von Drohungen der USA und Israels mit neuen Angriffen auf den Iran. In Israel wird am Dienstag ein neues Parlament gewählt, in den USA stehen in der kommenden Woche die Kongress-Zwischenwahlen an.

Diplomatische Bemühungen um ein Ende des seit acht Monaten andauernden Konflikts sind ins Stocken geraten. Der Krieg hat sich inzwischen auf den Jemen ausgeweitet, wo sich die pro-iranische Huthi-Miliz und Saudi-Arabien wieder bekämpfen.

Am Montag kam es abermals zu gegenseitigen Angriffen in dem Konflikt. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition wehrte nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf das Königreich ab, die Huthis griffen zudem erneut den Flughafen in Riad mit einer Rakete an. Die Koalition teilte mit, Raketenwerfer und Waffenlager der Miliz im Jemen angegriffen zu haben.

UN-Generalsekretär António Guterres betonte am Montag, es sei "unerlässlich, jede Eskalation" in der Golfregion zu verhindern. Das Risiko, dass es gleichzeitig zu einem erneuten Militäreinsatz gegen den Iran und zu einem Angriff Teherans auf die Golfstaaten komme, "muss um jeden Preis verhindert werden", sagte er in der ägyptischen Hauptstadt Kairo.

Das ägyptische Parlament sprach sich unterdessen für eine militärische Unterstützung Saudi-Arabiens im Kampf gegen die jemenitische Huthi-Miliz aus, "wenn darum gebeten wird". Zuvor hatte Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi die Abgeordneten um ihre Zustimmung gebeten. Das Land verfügt über die größte Streitmacht in der arabischen Welt. Welche Hilfe Ägypten konkret leisten will, blieb zunächst offen.

M.Fujitav--JT