The Japan Times - "Die Mitte tickt links": Dröge plädiert für linkes Dreierbündnis im Bund

EUR -
AED 4.10931
AFN 72.731202
ALL 91.48209
AMD 406.243176
ANG 2.003313
AOA 1027.187955
ARS 1700.962322
AUD 1.604539
AWG 2.014094
AZN 1.902442
BAM 1.952643
BBD 2.253756
BDT 137.976916
BGN 1.883671
BHD 0.422717
BIF 3348.086734
BMD 1.118941
BND 1.432883
BOB 13.25457
BRL 5.584412
BSD 1.118991
BTN 108.179093
BWP 15.39411
BYN 3.404096
BYR 21931.24105
BZD 2.250561
CAD 1.5973
CDF 2584.753735
CHF 0.928776
CLF 0.027766
CLP 1093.171927
CNY 7.48812
CNH 7.490581
COP 3596.285441
CRC 510.574491
CUC 1.118941
CUP 26.856578
CVE 110.087009
CZK 24.371089
DJF 199.267819
DKK 7.47476
DOP 67.820346
DZD 150.748267
EGP 58.730521
ERN 16.784113
ETB 181.806351
FJD 2.51454
FKP 0.845596
GBP 0.845556
GEL 2.898104
GGP 0.845596
GHS 13.153733
GIP 0.845596
GMD 82.244209
GNF 9844.083852
GTQ 8.555168
GYD 234.05158
HKD 8.781129
HNL 30.036436
HRK 7.525554
HTG 146.533082
HUF 365.108129
IDR 20019.41868
ILS 3.42783
IMP 0.845596
INR 108.286063
IQD 1695.259065
IRR 1991121.710068
ISK 136.67871
JEP 0.845596
JMD 177.602848
JOD 0.793362
JPY 177.101539
KES 145.125358
KGS 97.851415
KHR 4543.653713
KMF 492.334098
KPW 1007.047139
KRW 1500.365463
KWD 0.347946
KYD 0.932492
KZT 508.487865
LAK 25093.428351
LBP 100207.282494
LKR 370.241385
LRD 191.35062
LSL 18.513667
LTL 3.303942
LVL 0.676837
LYD 7.195366
MAD 10.988234
MDL 20.063561
MGA 4989.93216
MKD 61.475605
MMK 2349.566915
MNT 4022.717224
MOP 9.044876
MRU 44.716701
MUR 53.105088
MVR 17.287528
MWK 1940.362776
MXN 20.622649
MYR 4.571433
MZN 71.511284
NAD 18.513667
NGN 1487.072471
NIO 41.183414
NOK 10.735544
NPR 173.08615
NZD 1.993662
OMR 0.430504
PAB 1.118991
PEN 3.837595
PGK 5.073797
PHP 70.207982
PKR 309.869596
PLN 4.383462
PYG 6364.709387
QAR 4.090087
RON 5.332915
RSD 117.190524
RUB 95.441821
RWF 1649.433157
SAR 4.203604
SBD 9.038884
SCR 16.420471
SDG 673.038012
SEK 11.170521
SGD 1.432418
SHP 0.845441
SLE 27.604325
SLL 23463.621487
SOS 639.466096
SRD 42.175682
STD 23159.816875
STN 24.460452
SVC 9.791169
SYP 14548.469475
SZL 18.510072
THB 37.543841
TJS 10.294855
TMT 3.927482
TND 3.3396
TOP 2.694141
TRY 55.187708
TTD 7.601709
TWD 35.762922
TZS 2954.32338
UAH 50.25894
UGX 4575.602058
USD 1.118941
UYU 44.947328
UZS 13316.469617
VES 979.858312
VND 28980.00906
VUV 133.56948
WST 3.116818
XAF 655.957
XAG 0.018398
XAU 0.000266776547
XCD 3.023993
XCG 2.016739
XDR 0.791149
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.297778
ZAR 18.521269
ZMK 10071.810018
ZMW 22.240042
ZWL 360.298504
SSP 6442.337703
MXV 2.329776
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

"Die Mitte tickt links": Dröge plädiert für linkes Dreierbündnis im Bund
"Die Mitte tickt links": Dröge plädiert für linkes Dreierbündnis im Bund / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

"Die Mitte tickt links": Dröge plädiert für linkes Dreierbündnis im Bund

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat sich für eine Dreierkoalition ihrer Partei mit der SPD und den Linken auf Bundesebene ausgesprochen. "Grün-Rot-Rot wäre sich in vielen sozialen Fragen und hoffentlich auch beim Klimaschutz einig", sagte Dröge in einem Interview mit der "Zeit" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Wir könnten hier viel hinbekommen, und ein großer Teil des Landes würde sagen: Cool, endlich tut sich was."

Textgröße:

Es gebe "große gesellschaftliche Mehrheiten" für "soziale Themen wie die gerechte Besteuerung extrem hoher Vermögen, Regulierung für bezahlbare Mieten oder den Kampf gegen Kinderarmut", sagte Dröge. "Die Mitte tickt eigentlich links."

Dröge warf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, mit seiner aktuellen Reformpolitik eine "Umverteilung von unten nach oben" zu organisieren. Dennoch wäre auch Schwarz-Grün für sie weiterhin eine Option: "Nur Schwarz-Grün und Grün-Rot-Rot wären Regierungen mit einer eigenen Aufbruchserzählung", sagte die Fraktionschefin. "Wenn Union und SPD gemeinsam regieren, verwalten sie doch nur den Stillstand."

Mit ihren Äußerungen reagiert Dröge auf aktuelle Umfragewerte, welche die Grünen momentan zwischen 14 und 16 Prozent sehen, SPD und Linke jeweils mit geringem Abstand dahinter. Rein rechnerisch rückt damit eine linke Mehrheit im Bund in die Nähe.

Auf Landesebene gab es derweil am Wochenende in Berlin Fortschritte hin zu einer möglichen Dreierkoalition unter Führung der Linken. Die Berliner Landesverbände von Linken, Grünen und SPD verständigten sich am Samstag bei einem zweiten Treffen nach der Wahl "auf einen weiteren gemeinsamen Weg", wie aus einer gleichlautenden Erklärung hervorging, welche die drei Parteien am Samstag verbreiteten. "In der kommenden Woche werden wir die aktuellen Gespräche zu einem Ergebnis führen", hieß es darin weiter.

Die Parteien ließen am Samstag zunächst offen, worin dieses "Ergebnis" bestehen könnte. Denkbar wäre, dass es sich dabei um einen Beschluss zur offiziellen Aufnahme von rot-grün-roten Sondierungsgesprächen mit dem Ziel gemeinsamer Koalitionsverhandlungen handeln könnte.

Ziel der beiden Vorgespräche am Donnerstag und am Samstag war eine Abklärung, ob die Voraussetzungen für derartige Sondierungsgespräche gegeben sind. Thematisiert werden sollte unter anderem die Haltung der Linken zu Antisemitismus, organisierter Kriminalität und Linksextremismus.

Die Linke hatte die Abgeordnetenhauswahl am 20. September deutlich gewonnen. Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte anschließend an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben. Neben einer rot-grün-roten Koalition hätte auch ein Bündnis der zweitplatzierten CDU mit Grünen und SPD eine Mehrheit.

Zwischen Linken, Grünen und SPD gibt es mehrere strittige Punkte. So wird den Linken vorgeworfen, in Teilen antisemitisch zu sein und Kontakte ins Kriminellenmilieu zu unterhalten. Die SPD kritisiert außerdem die Pläne der Partei, große Wohnungskonzerne zu enteignen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) warnte SPD und Grüne vor einem Bündnis mit der Linken in Berlin. Sie befürchte bundesweite Wachstumseinbußen bei einem rot-rot-grünen Bündnis in der Hauptstadt, sagte sie der "Bild am Sonntag". "Das, was die Linke hier in Berlin vertritt und die Personen, die sie repräsentieren, ist nicht nur gefährlich für Berlin, sondern für unser Land", warnte Reiche. "Es ist eine Gefahr für den Investitionsstandort und den Wirtschaftsstandort Deutschland."

Investoren schauten genau darauf, ob es Deutschland mit dem Schutz von Eigentum und Freiheit ernst meine, mahnte Reiche. Deshalb dürften andere Parteien der Linken "auf gar keinen Fall die Hand zur Machtergreifung hier reichen". Durch ihr Aufwachsen in der DDR habe sie "aus eigenem Erleben gesehen, wie Familienbetriebe nach Verstaatlichung, nach Enteignung runtergewirtschaftet wurden", betonte Reiche. "Enteignung, Sozialismus oder gar Kommunismus führen zu Verarmung, Verelendung, Totalitarismus."

K.Nakajima--JT