The Japan Times - Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen

EUR -
AED 4.123392
AFN 72.417605
ALL 91.723537
AMD 405.224877
ANG 2.010178
AOA 1029.584886
ARS 1702.669766
AUD 1.60795
AWG 2.023802
AZN 1.913059
BAM 1.957352
BBD 2.254407
BDT 138.009416
BGN 1.890126
BHD 0.422539
BIF 3357.291609
BMD 1.122775
BND 1.435051
BOB 13.369719
BRL 5.633969
BSD 1.119297
BTN 108.270803
BWP 15.462397
BYN 3.426177
BYR 22006.392974
BZD 2.251105
CAD 1.596149
CDF 2599.22414
CHF 0.932976
CLF 0.027826
CLP 1098.736779
CNY 7.525174
CNH 7.519669
COP 3621.859312
CRC 510.008885
CUC 1.122775
CUP 26.863178
CVE 110.353473
CZK 24.366522
DJF 199.319799
DKK 7.474718
DOP 67.724296
DZD 150.839221
EGP 58.802769
ERN 16.841627
ETB 182.827248
FJD 2.522595
FKP 0.850034
GBP 0.848195
GEL 2.918047
GGP 0.850034
GHS 13.213594
GIP 0.850034
GMD 83.085941
GNF 9846.7628
GTQ 8.55686
GYD 234.177745
HKD 8.810703
HNL 30.043819
HRK 7.533831
HTG 146.567506
HUF 364.878903
IDR 20090.938565
ILS 3.427269
IMP 0.850034
INR 108.477483
IQD 1695.736852
IRR 1944814.978925
ISK 136.810191
JEP 0.850034
JMD 177.810971
JOD 0.796091
JPY 177.567996
KES 145.803666
KGS 98.186394
KHR 4555.591449
KMF 494.02069
KPW 1010.497994
KRW 1507.039321
KWD 0.348947
KYD 0.932781
KZT 504.56452
LAK 25153.83029
LBP 100233.952337
LKR 370.45205
LRD 191.403452
LSL 18.681394
LTL 3.315263
LVL 0.679156
LYD 7.195769
MAD 11.154042
MDL 20.01896
MGA 4998.007004
MKD 61.623582
MMK 2357.484154
MNT 4042.944035
MOP 9.047232
MRU 44.683814
MUR 53.287036
MVR 17.302352
MWK 1940.856024
MXN 20.393555
MYR 4.589346
MZN 71.745224
NAD 18.681477
NGN 1492.550257
NIO 41.192475
NOK 10.727095
NPR 173.232884
NZD 1.997911
OMR 0.431723
PAB 1.119282
PEN 3.850152
PGK 5.072999
PHP 70.554031
PKR 309.961402
PLN 4.377094
PYG 6442.164815
QAR 4.080071
RON 5.343402
RSD 117.432162
RUB 95.466963
RWF 1653.210688
SAR 4.218085
SBD 9.073264
SCR 15.751531
SDG 675.351533
SEK 11.175565
SGD 1.436658
SHP 0.848691
SLE 27.648333
SLL 23544.024428
SOS 639.707169
SRD 42.273046
STD 23239.178767
STN 24.51933
SVC 9.794201
SYP 14598.322808
SZL 18.675973
THB 37.669764
TJS 10.314369
TMT 3.929713
TND 3.347284
TOP 2.703373
TRY 55.40042
TTD 7.602994
TWD 35.842914
TZS 2969.743669
UAH 50.276007
UGX 4583.674826
USD 1.122775
UYU 44.885986
UZS 13224.484555
VES 980.899826
VND 29037.210974
VUV 134.788632
WST 3.127528
XAF 655.957
XAG 0.018604
XAU 0.000267667418
XCD 3.034356
XCG 2.017289
XDR 0.79386
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.142798
ZAR 18.558575
ZMK 10106.325806
ZMW 22.285867
ZWL 361.533141
SSP 6459.617454
MXV 2.303959
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat Bereitschaft signalisiert, ihre Elterngeldreform noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Sie plädiere nach den Debatten des Sommers dafür, "dass wir uns nochmal zusammensetzen und schauen, ob die Sparmaßnahmen beim Elterngeld in diesem Umfang zielführend und gerechtfertigt sind", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. Offen zeigte sie sich auch dafür, die maximale Bezugsdauer von 14 Monaten doch beizubehalten.

Textgröße:

Wie alle anderen Ressorts muss auch das Familienministerium zu den Sparvorgaben der Regierung beitragen. Allein beim Elterngeld, dem mit Abstand größten Posten im Etat, soll das Ministerium jährlich 500 Millionen Euro einsparen.

Prien will daher das Elterngeld reformieren und dabei eigentlich die maximale Bezugsdauer von derzeit 14 auf zwölf Monate senken. Die sogenannten Vätermonate sollen von zwei auf drei Monate erhöht werden. Nur dann kann die komplette Dauer des Elterngelds ausgeschöpft werden. Die Beträge sollen im Zuge der Reform leicht steigen. An den Reformplänen gab es heftige Kritik.

Zu der Frage, ob ob sie sich vorstellen könne, die Bezugsdauer von 14 Monaten beizubehalten, antwortete die Ministerin nun dem RND: "Dafür bin ich offen." Die Koalition berate derzeit noch über verschiedene Modelle. "Die müssen wir durchrechnen und schauen, was wir mit einer moderateren Reform an Einsparungen erreichen können."

Auch die Aufteilung der Elterngeldmonate zwischen den Partnern könnte sich laut Prien noch ändern. "Wir reden über alle Stellschrauben und haben uns in der Koalition noch auf kein Modell festgelegt", sagte sie. Die Bedürfnisse der Eltern müssten stärker in den Blick genommen werden. Die Verkürzung auf zwölf Monate bei einer anderen Aufteilung der Partnerschaftsmonate sei für viele Familien "nur schwer zu realisieren".

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Überlegungen der Ministerin. Prien nehme die Proteste gegen die Reform "zu Recht ernst", erklärte die Vize-Vorsitzende Elke Hannack. Eltern sollten Sorgearbeit und Beruf partnerschaftlich aufteilen können und dabei dürften ihre individuellen Ansprüche nicht eingeschränkt werden.

Die Grünen zeigten sich skeptisch: Sollten Priens Einsicht "keine konkreten Taten folgen, wäre es lediglich ein weiterer Strohhalm, an den sich die Hoffnung der Familien klammern kann, bis sie von Union und SPD letztlich doch fallengelassen werden", sagte Fraktionsvize Misbah Khan der "Rheinischen Post". Familien bräuchten "konkrete, spürbare Entlastungen und die Bundesregierung ist in der Verantwortung, diese zu liefern".

Seit den jüngsten Wahlschlappen für CDU und SPD in den Ländern diskutieren die Koalitionspartner Kurskorrekturen bei verschiedenen Reformvorhaben. Auch die umstrittenen Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende stehen in der Regierung in Frage.

Kritik äußerte Familienministerin Prien daran, dass sie wegen der strikten Sparvorgaben von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) an verschiedenen Stellen Kürzungen verkünden und dafür Kritik einstecken müsse, während andererseits plötzlich Geld zur Senkung der Spritpreise da sei. "Das ärgert mich sehr", sagte Prien.

"Der Tankrabatt ist nur eine vorübergehende Maßnahme, deren Wirkung schnell verpufft. Die kostet aber sehr viel Geld", monierte Prien. Außerdem würden die Mittel hier mit der Gießkanne verteilt. "Ich verstehe es, wenn Menschen es als ungerecht empfinden, dass dafür Geld da ist, während wir beim Unterhaltsvorschuss kürzen."

M.Matsumoto--JT