The Japan Times - Bundesregierung: Europäer wollen sich "mit neuer Wucht" um Ukraine-Verhandlungen bemühen

EUR -
AED 4.244615
AFN 76.271918
ALL 93.366197
AMD 423.127183
AOA 1059.724062
ARS 1729.175777
AUD 1.636562
AWG 2.083045
AZN 1.957641
BAM 1.957599
BBD 2.326338
BDT 142.971375
BHD 0.43579
BIF 3458.258419
BMD 1.155642
BND 1.481061
BOB 14.027586
BRL 5.93827
BSD 1.155061
BTN 109.807426
BWP 15.663325
BYN 3.416139
BYR 22650.58146
BZD 2.322984
CAD 1.618806
CDF 2612.906548
CHF 0.932447
CLF 0.026736
CLP 1055.7021
CNY 7.800486
CNH 7.79785
COP 3677.241005
CRC 523.781299
CUC 1.155642
CUP 30.624511
CVE 110.59024
CZK 24.186025
DJF 205.38031
DKK 7.475767
DOP 67.315816
DZD 153.48698
EGP 57.552815
ERN 17.334629
ETB 186.42297
FJD 2.553387
FKP 0.8589
GBP 0.857966
GEL 3.016319
GGP 0.8589
GHS 13.549949
GIP 0.8589
GMD 84.931373
GNF 10149.421488
GTQ 8.810096
GYD 241.612608
HKD 9.064618
HNL 30.958447
HRK 7.535247
HTG 151.01877
HUF 361.674896
IDR 20654.036712
ILS 3.47126
IMP 0.8589
INR 109.880802
IQD 1513.090368
IRR 1588776.499747
ISK 141.785837
JEP 0.8589
JMD 183.548662
JOD 0.819314
JPY 182.194461
KES 149.505174
KGS 101.061253
KHR 4681.281342
KMF 494.614915
KRW 1642.617952
KWD 0.357348
KYD 0.96258
KZT 542.015709
LAK 26109.426943
LBP 103430.10369
LKR 387.596159
LRD 208.480669
LSL 18.948812
LTL 3.412309
LVL 0.699036
LYD 7.351755
MAD 10.765192
MDL 20.068354
MGA 4916.411299
MKD 61.586591
MMK 2426.04177
MNT 4158.228086
MOP 9.331434
MRU 46.31656
MUR 54.303823
MVR 17.866105
MWK 2002.762338
MXN 19.920816
MYR 4.731317
MZN 73.845071
NAD 18.948812
NGN 1573.810703
NIO 42.509061
NOK 10.997146
NPR 175.693203
NZD 1.961696
OMR 0.444347
PAB 1.155036
PEN 3.909993
PGK 5.178759
PHP 70.091418
PKR 320.721208
PLN 4.300372
PYG 6888.329638
QAR 4.22278
RON 5.246149
RSD 117.338123
RUB 93.584616
RWF 1696.751792
SAR 4.33658
SBD 9.327822
SCR 15.500574
SDG 693.961358
SEK 10.955543
SGD 1.480296
SLE 27.6199
SOS 660.109426
SRD 43.530693
STD 23919.45433
STN 24.522534
SVC 10.106287
SZL 18.93348
THB 38.24539
TJS 10.660665
TMT 4.056303
TND 3.389114
TRY 54.972156
TTD 7.8352
TWD 37.31753
TZS 3062.448769
UAH 51.687796
UGX 4307.958553
USD 1.155642
UYU 46.442676
UZS 13730.616967
VES 871.59813
VND 30336.755811
VUV 138.173179
WST 3.162706
XAF 656.557465
XAG 0.018588
XAU 0.000272
XCD 3.12318
XCG 2.081622
XDR 0.817563
XOF 655.82124
XPF 119.331742
YER 275.44734
ZAR 18.845636
ZMK 10402.165875
ZMW 22.048783
ZWL 372.116224
  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • Goldpreis

    169.8000

    4322.4

    +3.93%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1558

    +0.21%

Bundesregierung: Europäer wollen sich "mit neuer Wucht" um Ukraine-Verhandlungen bemühen
Bundesregierung: Europäer wollen sich "mit neuer Wucht" um Ukraine-Verhandlungen bemühen / Foto: Henry NICHOLLS - AFP

Bundesregierung: Europäer wollen sich "mit neuer Wucht" um Ukraine-Verhandlungen bemühen

Deutschland und seine europäischen Partner wollen sich nach Angaben der Bundesregierung "mit neuer Wucht" um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs bemühen. "Wir sind in einer Phase der Neuorientierung, auch angesichts einer neuen, veränderten Situation in der Ukraine selbst und an der Front", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Bei einem Treffen in London hatten sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien am Sonntag für direkte Waffenruhe-Gespräche zwischen Moskau und Kiew ausgeprochen.

Textgröße:

Kornelius verwies auch auf die Lage in Russland nach den jüngsten massiven Drohnenangriffen der Ukraine. "All dies gibt Anlass darüber nachzudenken, wie dieser Krieg beendet werden kann", sagte er. Dieser Prozess beginne nun "mit neuer Wucht in Europa".

"Neu ist auch, dass wir den Verhandlungsprozess, den die USA maßgeblich geleitet haben, aufnehmen und weiterführen", sagte der Regierungssprecher. Dies geschehe in enger Abstimmung mit den USA und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Grundlage der diplomatischen Bemühungen sei die Erklärung der E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien nach ihrem Treffen am Sonntag in London.

Premierminister Keir Starmer, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatten sich hinter Selenskyjs Vorschlag für direkte Waffenruhe-Gespräche zwischen Moskau und Kiew gestellt. In ihrer gemeinsamen Erklärung forderten sie eine "sofortige und vollständige" Waffenruhe. "Die derzeitige Kontaktlinie sollte der Ausgangspunkt für Verhandlungen sein", hieß es weiter. Internationale Grenzen dürften "nicht gewaltsam verschoben werden". Die Ukraine müsse außerdem verbindliche Sicherheitsgarantien erhalten.

Kornelius betonte, dass die Initiative der E3-Länder in der kommenden Woche sowohl beim EU-Gipfel als auch beim G7-Gipfel auf der Tagesordnung stehen werde. "Das ist eine der großen Bedingungen für Deutschland, dass es keinen Sonderweg gibt, dass es ein enges Teamwork mit den Europäern gibt, dass es eine Koordinierung gibt."

Selenskyj hatte am Donnerstag Kremlchef Wladimir Putin in einem offenen Brief ein persönliches Gespräch vorgeschlagen. "Die Ukraine ist zu einer vollständigen Waffenruhe für die Dauer der Verhandlungen bereit", erklärte er. Putin lehnte den Vorschlag ab, woraufhin Selenskyj erklärte, der Kremlchef wolle den Krieg "einfach nicht beenden".

Selenskyj dankte seinen Gesprächspartnern in London für ihre Unterstützung. "Wir trafen uns im wichtigen E3-Ukraine-Format. Im Mittelpunkt einer intensiven Diskussion stand unsere Verteidigung. Ich informierte sie über die Lage an der Front und die Verluste Russlands", schrieb Selenskyj am Sonntagabend im Onlinedienst X.

Im Sender Sky News sagte Selenskyj zudem, er habe sich in Kiew auch mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch getroffen, um Putin eine Botschaft zu übermitteln. Seine "Kernbotschaft" sei gewesen, dass die Ukraine die wichtige Industrieregion Donbass nicht aufgeben werde. "Ich habe ihm gesagt: 'Wir werden unser Territorium nicht verlassen, nein, wir werden euch keinen solchen Sieg schenken'", sagte Selenskyj. Er fügte hinzu, er habe in der Botschaft seine Bitte um ein persönliches Treffen mit Putin bekräftigt.

Abramowitsch war nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 wegen seiner Verbindungen zum Kreml von Großbritannien und der EU mit Sanktionen belegt worden. Laut Selenskyj kam Abramowitsch nach Kiew und bot ihm an, eine Botschaft von ihm entgegenzunehmen und sie an Putin weiterzuleiten.

Putin hatte am Freitag auf dem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg den Besuch eines russischen Geschäftsmannes in Kiew erwähnt, ohne allerdings dessen Namen zu nennen. "Ich kenne diese Person schon seit langem. Auch wenn wir keine engen Beziehungen pflegen, halte ich ihn für vertrauenswürdig und ehrlich", hatte der russische Staatschef erklärt.

Moskau und Kiew hatten in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mittlerweile seit mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken derzeit. Moskau fordert unter anderem, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was Kiew strikt ablehnt.

In der EU wird derweil über die Verwendung von Geldern aus einem lange von Ungarn blockierten Ukraine-Waffenfonds diskutiert. Die 6,6 Milliarden umfassende Europäischen Friedensfazilität (EFF) war eigentlich dafür vorgesehen waren, EU-Staaten teilweise für Waffen zu entschädigen, die sie bereits an die Ukraine geliefert haben.

Durch den Regierungswechsel in Budapest komme die Freigabe der Mittel nun voran, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister im zyprischen Nikosia. Sie empfahl, einen Teil des Geldes auch für die Finanzierung neuer Waffen für die Ukraine zu verwenden.

M.Sugiyama--JT