The Japan Times - US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst

EUR -
AED 4.294567
AFN 74.242338
ALL 95.860889
AMD 433.652521
ANG 2.092694
AOA 1073.305184
ARS 1638.767571
AUD 1.631336
AWG 2.107444
AZN 1.986399
BAM 1.954234
BBD 2.355139
BDT 143.504399
BGN 1.950308
BHD 0.441243
BIF 3478.305015
BMD 1.169178
BND 1.491705
BOB 8.110501
BRL 5.827244
BSD 1.169328
BTN 111.153934
BWP 15.873281
BYN 3.30755
BYR 22915.891865
BZD 2.352215
CAD 1.593064
CDF 2707.816505
CHF 0.916367
CLF 0.027099
CLP 1066.547693
CNY 7.98578
CNH 7.986603
COP 4361.2099
CRC 531.671706
CUC 1.169178
CUP 30.983221
CVE 110.662554
CZK 24.398879
DJF 207.78623
DKK 7.473272
DOP 69.707804
DZD 154.806756
EGP 62.57652
ERN 17.537672
ETB 183.648675
FJD 2.570789
FKP 0.860774
GBP 0.863946
GEL 3.139237
GGP 0.860774
GHS 13.088963
GIP 0.860774
GMD 85.937627
GNF 10262.466446
GTQ 8.937043
GYD 244.653963
HKD 9.158698
HNL 31.13474
HRK 7.534534
HTG 153.036614
HUF 365.157386
IDR 20331.949681
ILS 3.442055
IMP 0.860774
INR 111.375502
IQD 1531.623385
IRR 1537469.275437
ISK 143.353461
JEP 0.860774
JMD 184.222386
JOD 0.828981
JPY 183.784251
KES 151.034235
KGS 102.210142
KHR 4690.742595
KMF 491.637764
KPW 1052.260338
KRW 1727.402304
KWD 0.360142
KYD 0.974619
KZT 542.475323
LAK 25678.079953
LBP 104525.964223
LKR 373.677382
LRD 214.690352
LSL 19.677233
LTL 3.452279
LVL 0.707224
LYD 7.406735
MAD 10.81141
MDL 20.133867
MGA 4857.935526
MKD 61.637522
MMK 2454.981542
MNT 4181.7709
MOP 9.436139
MRU 46.708364
MUR 54.671139
MVR 18.069677
MWK 2036.126585
MXN 20.462017
MYR 4.621806
MZN 74.721833
NAD 19.677188
NGN 1603.949136
NIO 42.931959
NOK 10.847749
NPR 177.844215
NZD 1.99043
OMR 0.449529
PAB 1.169563
PEN 4.099145
PGK 5.065466
PHP 72.231513
PKR 325.908073
PLN 4.257971
PYG 7270.174526
QAR 4.259337
RON 5.195239
RSD 117.403067
RUB 87.677711
RWF 1707.584697
SAR 4.386985
SBD 9.38367
SCR 16.052975
SDG 702.088912
SEK 10.858506
SGD 1.492807
SHP 0.87291
SLE 28.819962
SLL 24517.076868
SOS 668.182785
SRD 43.79273
STD 24199.627276
STN 24.728118
SVC 10.233756
SYP 129.223397
SZL 19.677487
THB 38.233949
TJS 10.947228
TMT 4.097969
TND 3.373663
TOP 2.815101
TRY 52.829897
TTD 7.943635
TWD 37.036091
TZS 3034.017205
UAH 51.532108
UGX 4388.601394
USD 1.169178
UYU 47.102258
UZS 14027.799564
VES 571.661183
VND 30795.56805
VUV 138.873557
WST 3.174539
XAF 655.431813
XAG 0.016083
XAU 0.000259
XCD 3.159762
XCG 2.107911
XDR 0.813315
XOF 652.988275
XPF 119.331742
YER 278.995087
ZAR 19.661833
ZMK 10524.00789
ZMW 21.900452
ZWL 376.474889
  • DAX

    -301.1100

    23991.27

    -1.26%

  • MDAX

    -144.2100

    30445.74

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -117.9000

    5763.61

    -2.05%

  • SDAX

    97.6200

    18008.68

    +0.54%

  • TecDAX

    10.6900

    3707.85

    +0.29%

  • Goldpreis

    -2.3000

    4531

    -0.05%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1695

    -0.24%

US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst
US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst / Foto: Amirhossein KHORGOOEI - ISNA/AFP

US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst

Am ersten Tag des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus wächst angesichts von Angriffen auf Schiffe und Ziele in der Golfregion die Sorge vor einer militärischen Eskalation: Die US-Armee gab am Montag die Zerstörung von mindestens sechs iranischen Kleinbooten und die Abwehr zahlreicher Drohnen und Raketenangriffe bekannt, was Teheran dementierte. Iranische Medien hatten zuvor Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff sowie Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern gemeldet - was wiederum Washington zurückwies. Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman wurden derweil mehrere Verletzte nach erneuten iranischen Angriffen bekannt gegeben.

Textgröße:

Die US-Armee hatte zuvor die erfolgreiche Durchfahrt von US-Kriegsschiffen durch die für den Welthandel wichtige Meerenge bekannt gegeben, die Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs de facto blockierte. Die Zerstörer befänden sich nun im Persischen Golf, erklärte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte.

Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Golfregion verlassen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, die US-Marineschiffe hätten iranische Warnungen vor der Weiterfahrt missachtet. Daraufhin habe die iranische Marine als "Warnschuss" Marschflugkörper, Raketen und Drohnen "um die feindlichen Schiffe des Aggressors herum" abgefeuert.

Das für den Nahen Osten und die Golfregion zuständige Regionalkommando der US-Armee (Centcom) teilte seinerseits mit, die Zerstörer der Marine seien zur Unterstützung der Mission "Projekt Freiheit" im Einsatz. So wird der US-Marineeinsatz in der Straße von Hormus genannt, den US-Präsident Donald Trump am Vortag angekündigt hatte. Ziel der Marinemission ab Montag sei die Sicherung der Meerenge für die Handelsschifffahrt, wegen der iranischen Blockade festsitzende Schiffe sollten aus der Meerenge hinaus "geleitet" werden.

Trump spielte die Folgen des US-Marineeinsatzes an dessen ersten Tag herunter: Der Iran habe lediglich "einige Schüsse abgegeben", jedoch nur an einem südkoreanischen Frachter Schäden erzeugt. "Abgesehen von dem südkoreanischen Schiff gab es zum jetzigen Zeitpunkt keine Schäden bei der Passage durch die Meerenge", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Für Dienstag kündigte Trump eine Pressekonferenz von Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine zu dem US-Einsatz an, der am Montag begonnen hatte. Er schrieb, die US-Streitkräfte hätten dabei zunächst sieben iranische Boote zerstört.

Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) hatte zuvor von sechs zerstörten iranischen Booten gesprochen. Zudem seien alle von iranischer Seite abgefeuerten Raketen und Drohnen "erfolgreich bekämpft" worden.

Teheran dementierte jedoch, dass iranische Schiffe versenkt wurden: "Die Behauptung der USA, sie hätten eine Reihe iranischer Kriegsboote versenkt, ist falsch", erklärte ein hochrangiger iranischer Militärvertreter im Staatsfernsehen.

Zuvor am Montag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff in dem Gebiet gemeldet, was jedoch vom US-Militär umgehend dementiert wurde. "Es wurde kein US-Marineschiff getroffen", erklärte Centcom im Onlinedienst X.

Die iranischen Revolutionsgarden dementierten wiederum, dass Handelsschiffe die Meerenge passiert hätten. "Keine Handelsschiffe oder Öltanker haben in den vergangenen Stunden die Straße von Hormus passiert", erklärten sie auf Telegram. "Die Behauptungen von US-Vertretern" seien "komplett falsch".

Bei der US-Militärmission "Projekt Freiheit" sollen Centcom-Angaben zufolge unter anderem Lenkwaffenzerstörer, mehr als 100 Flugzeuge und 15.000 Militärangehörige eingesetzt werden. Ziel sei dabei eine Öffnung der Straße von Hormus.

Die für den weltweiten Handel mit Rohöl und Flüssiggas immens wichtige Meerenge wird seit Beginn des Iran-Kriegs von den iranischen Streitkräften weitgehend gesperrt. Derzeit gilt in dem Ende Februar durch US-israelische Luftangriffe auf den Iran begonnenen Krieg eine Waffenruhe - die durch den sich wieder verschärfenden Konflikt um die Straße von Hormus bedroht ist.

Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, sich angesichts der jüngsten US-Angriffe auf iranische Boote in "höchster Alarmbereitschaft" zu befinden. "Unsere Luftabwehrsysteme und Offensivkapazitäten sind weiterhin in höchster Einsatzbereitschaft", erklärte ein Militärsprecher.

Auch in der Golfregion kam es am Montag zu neuen Angriffen: Emiratische Behörden meldeten einen iranischen Angriff mit mehreren Drohnen und Marschflugkörpern auf verschiedene Landesteile. Unter anderem wurde demnach dadurch ein Brand in einer Einrichtung der Energieinfrastruktur in der Hafenstadt Fudschaira ausgelöst. Bei den Angriffen seien mindestens drei Menschen verletzt worden. Das emiratische Außenministerium verurteilte die Angriffe Teherans als "gefährliche Eskalation". Der Schulunterricht werde aus Sicherheitsgründen in der aktuellen Woche lediglich digital stattfinden, gab das Bildungsministerium bekannt.

Im Oman wurden derweil zwei Menschen bei Angriffen auf Wohngebäude verletzt, wie örtliche Medien berichteten.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisierte die jüngsten Angriffe Teherans auf die Emirate als "eindeutige Verletzung der Souveränität und des Völkerrechts". Die Angriffe seien "inakzeptabel", erklärte von der Leyen im Onlinedienst X.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Die gleichzeitige weitgehende Sperre der Straße von Hormus durch die iranischen Streitkräfte ließ den Ölpreis steil ansteigen. Kurz nach Beginn des US-Marineeinsatzes in der Meerenge stieg der Ölpreis der Nordseesorte Brent um fünf Prozent.

S.Fujimoto--JT