The Japan Times - US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar

EUR -
AED 4.294825
AFN 74.26706
ALL 95.235068
AMD 433.678625
ANG 2.09282
AOA 1073.370481
ARS 1639.321515
AUD 1.630671
AWG 2.10757
AZN 1.983767
BAM 1.954352
BBD 2.355281
BDT 143.513037
BGN 1.950426
BHD 0.441275
BIF 3478.514393
BMD 1.169249
BND 1.491795
BOB 8.110989
BRL 5.829169
BSD 1.169398
BTN 111.160625
BWP 15.874236
BYN 3.307749
BYR 22917.271297
BZD 2.352357
CAD 1.59109
CDF 2707.979679
CHF 0.9161
CLF 0.027111
CLP 1067.058417
CNY 7.98626
CNH 7.987499
COP 4355.789877
CRC 531.703711
CUC 1.169249
CUP 30.985086
CVE 110.669075
CZK 24.389764
DJF 207.79897
DKK 7.471206
DOP 69.684246
DZD 154.709155
EGP 62.596073
ERN 17.538728
ETB 183.572115
FJD 2.570418
FKP 0.860826
GBP 0.863975
GEL 3.13369
GGP 0.860826
GHS 13.089782
GIP 0.860826
GMD 85.893092
GNF 10263.082116
GTQ 8.937581
GYD 244.66869
HKD 9.159717
HNL 31.125034
HRK 7.533704
HTG 153.045827
HUF 364.875679
IDR 20356.383154
ILS 3.442262
IMP 0.860826
INR 111.417985
IQD 1531.715582
IRR 1537561.824436
ISK 143.384723
JEP 0.860826
JMD 184.233475
JOD 0.828938
JPY 183.840366
KES 151.043924
KGS 102.216292
KHR 4691.024848
KMF 491.706982
KPW 1052.32368
KRW 1726.734529
KWD 0.360158
KYD 0.974678
KZT 542.507978
LAK 25700.082866
LBP 104706.206972
LKR 373.699876
LRD 214.995535
LSL 19.479861
LTL 3.452487
LVL 0.707266
LYD 7.424954
MAD 10.817011
MDL 20.135079
MGA 4852.381592
MKD 61.647295
MMK 2455.12932
MNT 4182.022623
MOP 9.436707
MRU 46.735016
MUR 54.674246
MVR 18.070718
MWK 2036.248415
MXN 20.483305
MYR 4.622065
MZN 74.727051
NAD 19.479797
NGN 1608.090757
NIO 42.92346
NOK 10.840922
NPR 177.85492
NZD 1.990535
OMR 0.449576
PAB 1.169633
PEN 4.101138
PGK 5.073077
PHP 72.140349
PKR 325.957278
PLN 4.257696
PYG 7270.612157
QAR 4.260154
RON 5.194741
RSD 117.373328
RUB 88.256626
RWF 1708.856735
SAR 4.387249
SBD 9.403225
SCR 16.261884
SDG 702.132427
SEK 10.85612
SGD 1.493049
SHP 0.872962
SLE 28.761299
SLL 24518.552683
SOS 667.640738
SRD 43.795355
STD 24201.083982
STN 24.799761
SVC 10.234372
SYP 129.231176
SZL 19.479343
THB 38.292859
TJS 10.947887
TMT 4.098216
TND 3.403178
TOP 2.81527
TRY 52.847116
TTD 7.944113
TWD 37.041623
TZS 3034.19965
UAH 51.53521
UGX 4388.865567
USD 1.169249
UYU 47.105093
UZS 13972.520287
VES 571.6956
VND 30797.421802
VUV 138.881917
WST 3.17473
XAF 655.471267
XAG 0.016066
XAU 0.000259
XCD 3.159953
XCG 2.108038
XDR 0.813364
XOF 654.779359
XPF 119.331742
YER 278.980485
ZAR 19.663779
ZMK 10524.646391
ZMW 21.90177
ZWL 376.497551
  • DAX

    -301.1100

    23991.27

    -1.26%

  • TecDAX

    10.6900

    3707.85

    +0.29%

  • MDAX

    -144.2100

    30445.74

    -0.47%

  • SDAX

    97.6200

    18008.68

    +0.54%

  • Goldpreis

    -112.1000

    4532.4

    -2.47%

  • Euro STOXX 50

    -117.9000

    5763.61

    -2.05%

  • EUR/USD

    -0.0027

    1.1696

    -0.23%

US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar
US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar / Foto: Aamir QURESHI - AFP

US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar

Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran: Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.

Textgröße:

Trump bekräftigte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Waffenruhe ende am "Mittwochabend amerikanischer Zeit". Sollte bis dahin kein Abkommen geschlossen werden, "dann werden jede Menge Bomben hochgehen", sagte der US-Präsident dem Sender PBS News. Seine Forderung an Teheran laute weiterhin: "Keine Atomwaffen. So einfach ist das."

Die Nachrichtenagentur AFP erfuhrt am Montag aus informierten Kreisen in Washington, eine US-Delegation werde "bald" zu einer geplanten Verhandlungsrunde mit dem Iran nach Pakistan aufbrechen. Trump hingegen hatte der "New York Post" kurz zuvor gesagt, die US-Unterhändler unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance seien bereits auf dem Weg.

Über die Teilnahme des Iran an den Gesprächen in Islamabad bestand am Montag allerdings weiterhin Unklarheit. "Wir haben keine Pläne für eine zweite Verhandlungsrunde, aber es wurde diesbezüglich noch nichts entschieden", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei. Er warf den USA vor, es "nicht ernst mit der Diplomatie" zu meinen.

Bakaei verwies auf "eindeutige Verstöße" der USA gegen die Feuerpause. Konkret nannte er einen US-Angriff auf ein iranisches Frachtschiff und die weiter andauernde Seeblockade iranischer Häfen sowie auf die Lage im Libanon, wo die pro-iranische Hisbollah sich trotz einer seit Freitag geltenden Waffenruhe zwischen Beirut und Israel weiter Gefechte mit der israelischen Armee liefert.

Die USA werfen dem Iran ihrerseits massive Verstöße gegen die Waffenruhe vor - darunter Angriffe am Samstag, die sich laut Trump gegen ein französisches und ein britisches Schiff richteten, sowie die erneute Blockade der Straße von Hormus. Der Iran hat die für den Welthandel immens wichtige Meerenge seit Kriegsbeginn weitestgehend gesperrt.

Während der zweiwöchigen Feuerpause sollte unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die erste Gesprächsrunde vor gut einer Woche ging allerdings ohne Ergebnis zu Ende. Trump kündigte am Sonntag an, dem Iran einen "vernünftigen Deal" anzubieten. Bei einer Ablehnung würden die USA "jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran" zerstören, drohte er.

Die US-Delegation in Islamabad soll nach Angaben des Weißen Hauses wie bei der ersten Verhandlungsrunde von US-Vizepräsident JD Vance angeführt werden. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sollen demnach dabei sein. Trump hatte zuvor dem Sender ABC gesagt, Vance sei aus Sicherheitsgründen diesmal nicht dabei.

Zentraler Knackpunkt bei den Verhandlungen ist das iranische Atomprogramm. Doch die Bemühungen der Vermittler Pakistan, Katar und Türkei wurden zuletzt auch durch die angespannte Lage in der Straße von Hormus erschwert: Teheran hatte am Samstag seine Öffnung der Meerenge nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen.

Trump teilte am Sonntag mit, die US-Marine habe auf den unter iranischer Flagge fahrenden und mit US-Sanktionen belegten Frachter "Touska" geschossen und das Schiff unter ihre Kontrolle gebracht. Der Frachter habe versucht, die von den USA errichtete Blockade iranischer Häfen in derStraße von Hormus zu umgehen. Teheran drohte daraufhin erneut mit Vergeltung. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Montag, Teheran habe nach dem "Angriff" auf die "Touska" Drohnen in Richtung von US-Militärschiffen gestartet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag mit Blick auf die Lage in der Straße von Hormus, es sei "auf beiden Seiten ein Fehler" gemacht worden. Der Iran habe mit der erneuten Schließung der Meerenge offenbar auf die Entscheidung der USA reagiert, die Blockade iranischer Häfen aufrechtzuerhalten.

Irans Verbündeter Russland rief unterdessen zur Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges auf. Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA müsse gewahrt werden, teilte das Außenministerium in Moskau nach einem Telefonat von Chefdiplomat Sergej Lawrow mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi mit. Zudem müsse ein "Rückfall in bewaffnete Auseinandersetzungen" verhindert werden.

Befürchtungen über eine Fortsetzung des Krieges ließen die Ölpreise erneut in die Höhe schnellen. Die Preise für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI und die Nordseesorte Brent legten um jeweils rund sechs Prozent zu.

Derweil lief am Montag der Flugverkehr in der iranischen Hauptstadt Teheran wieder an. Die Luftfahrtbehörde erteilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna Genehmigungen zur Wiederöffnung der internationalen Flughäfen Imam-Chomeini und Mehrabad. Ab Samstag sollen demnach auch wieder Passagierflüge von zehn weiteren Flughäfen im Iran starten. Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar geschlossen worden.

Y.Kimura--JT