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Das Verfassungsgericht der Republik Kongo hat den Sieg von Amtsinhaber Denis Sassou Nguesso bei der Präsidentenwahl bestätigt. Der 82-Jährige habe sich bei dem Urnengang am 15. März knapp 95 Prozent der Stimmen gesichert, teilte das Gericht in der Hauptstadt Brazzaville am späten Samstagabend mit. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 65,9 Prozent.
Das Gericht war angerufen worden, weil einer der sechs Gegenkandidaten von Sassou Nguesso beantragt hatte, das Ergebnis wegen Unregelmäßigkeiten zu annullieren. Dieses Gesuch lehnte das Gericht nun ab.
Der ehemalige Fallschirmjäger Sassou Nguesso war erstmals 1979 an die Macht gelangt. 1992 wurde er abgewählt, kehrte aber nach einem Bürgerkrieg 1997 ins Präsidentenamt zurück.
Die Beschränkung auf zwei Amtszeiten wurde später abgeschafft. Sassou Nguessos Wiederwahl in den Jahren 2002, 2009, 2016 und 2021 bezeichnete die Opposition als weder transparent noch demokratisch. Die größten Oppositionsparteien boykottierten die Wahl vor zwei Wochen.
Sassou Nguesso ist eines der ältesten Staatsoberhäupter in Afrika, neben Teodoro Obiang Nguema Mbasogo in Äquatorialguinea und Paul Biya in Kamerun.
Y.Ishikawa--JT