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Das französische Präsidialamt bemüht sich um eine Wiederaufnahme des Dialogs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ein Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron habe zu diesem Zweck am Dienstag in Moskau einen Berater Putins getroffen, hieß es am Donnerstag aus informierten Kreisen in Paris. Das Treffen von Emmanuel Bonne und Juri Uschakow wurde offiziell weder bestätigt noch dementiert.
Unterdessen erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass Putin zu Gesprächen bereit sei. "Wenn Sie anrufen wollen, um etwas ernsthaft zu besprechen, dann rufen Sie an", sagte Lawrow an die Adresse Macrons gerichtet dem staatlichen Sender RT. Putin werde immer ans Telefon gehen, wenn es um seriöse Vorschläge gehe. Solche Vorschläge blieben "nicht ohne eine ernsthafte, konkrete und praktische Antwort", fügte er hinzu.
Zugleich machte Lawrow sich darüber lustig, dass Macron schon vor zwei Wochen erklärt habe, mit Putin sprechen zu wollen - ohne dies in die Tat umzusetzen. Eine "erbärmliche Diplomatie", spottete Lawrow. Tatsächlich hatte Macron im Dezember gesagt, dass es "sinnvoll" sei, irgendwann wieder mit Putin zu sprechen. Macron war der letzte der europäischen Staats- und Regierungschefs, der nach Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 noch Kontakt zu Putin gehalten hatte.
Am Dienstag hatte Macron gesagt, es gebe "Gespräche auf technischer Ebene". Diese seien mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den wichtigsten europäischen Partnern abgesprochen, hieß es nun in Macrons Umfeld.
T.Sato--JT