The Japan Times - Rede vor britischem Parlament: Steinmeier ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf

EUR -
AED 4.29326
AFN 73.648592
ALL 96.090344
AMD 440.583684
ANG 2.092249
AOA 1072.000162
ARS 1629.634662
AUD 1.646846
AWG 2.107176
AZN 1.980759
BAM 1.950785
BBD 2.357191
BDT 143.014806
BGN 1.926147
BHD 0.441217
BIF 3466.173454
BMD 1.16903
BND 1.488174
BOB 8.104305
BRL 6.046099
BSD 1.170317
BTN 107.056794
BWP 15.494368
BYN 3.391112
BYR 22912.984723
BZD 2.353759
CAD 1.59859
CDF 2601.090753
CHF 0.910972
CLF 0.026147
CLP 1032.428979
CNY 8.045852
CNH 8.060998
COP 4410.223496
CRC 550.788826
CUC 1.16903
CUP 30.979291
CVE 109.450434
CZK 24.269005
DJF 207.759742
DKK 7.470662
DOP 69.559836
DZD 152.475199
EGP 57.54351
ERN 17.535447
ETB 182.631647
FJD 2.571052
FKP 0.867013
GBP 0.872102
GEL 3.160704
GGP 0.867013
GHS 12.537893
GIP 0.867013
GMD 85.338892
GNF 10258.236591
GTQ 8.976923
GYD 244.833863
HKD 9.143666
HNL 31.014088
HRK 7.533108
HTG 153.277289
HUF 380.089589
IDR 19723.871339
ILS 3.61298
IMP 0.867013
INR 107.038534
IQD 1532.013596
IRR 1536742.321099
ISK 143.69732
JEP 0.867013
JMD 183.348675
JOD 0.828849
JPY 183.917661
KES 150.80457
KGS 102.226051
KHR 4691.316652
KMF 487.485846
KPW 1052.126857
KRW 1706.429032
KWD 0.359014
KYD 0.975293
KZT 583.023743
LAK 25034.773637
LBP 104647.351785
LKR 361.901226
LRD 214.517221
LSL 18.809754
LTL 3.45184
LVL 0.707134
LYD 7.394147
MAD 10.800077
MDL 20.083373
MGA 4909.925367
MKD 61.616793
MMK 2454.837187
MNT 4171.492173
MOP 9.429676
MRU 46.737825
MUR 54.675407
MVR 18.07289
MWK 2030.605035
MXN 20.242248
MYR 4.590191
MZN 74.70682
NAD 18.809149
NGN 1602.529019
NIO 42.915242
NOK 11.202293
NPR 171.291402
NZD 1.967091
OMR 0.449528
PAB 1.170406
PEN 3.932663
PGK 4.976514
PHP 68.077257
PKR 326.714637
PLN 4.237674
PYG 7554.740961
QAR 4.256413
RON 5.096856
RSD 117.423197
RUB 90.570638
RWF 1700.938407
SAR 4.387471
SBD 9.412631
SCR 16.231569
SDG 703.168959
SEK 10.710126
SGD 1.487883
SHP 0.877075
SLE 28.72889
SLL 24513.970319
SOS 668.098968
SRD 44.131219
STD 24196.557277
STN 24.724981
SVC 10.240937
SYP 129.206998
SZL 18.80907
THB 36.6607
TJS 11.140423
TMT 4.103295
TND 3.365345
TOP 2.814744
TRY 51.405738
TTD 7.930748
TWD 36.882866
TZS 2981.025825
UAH 50.641801
UGX 4248.079672
USD 1.16903
UYU 45.004886
UZS 14262.16422
VES 490.363943
VND 30587.665575
VUV 139.095695
WST 3.174976
XAF 654.277879
XAG 0.012981
XAU 0.000219
XCD 3.159361
XCG 2.109296
XDR 0.808702
XOF 652.900651
XPF 119.331742
YER 278.871627
ZAR 18.806651
ZMK 10522.673748
ZMW 22.353632
ZWL 376.427129
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1692

    0%

  • Euro STOXX 50

    -151.4800

    5986.93

    -2.53%

  • MDAX

    -697.2200

    30863.12

    -2.26%

  • SDAX

    -329.4400

    17865.52

    -1.84%

  • DAX

    -646.2600

    24638

    -2.62%

  • TecDAX

    -66.0600

    3721.86

    -1.77%

  • Goldpreis

    64.8000

    5376.4

    +1.21%

Rede vor britischem Parlament: Steinmeier ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf
Rede vor britischem Parlament: Steinmeier ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf / Foto: Ben STANSALL - AFP

Rede vor britischem Parlament: Steinmeier ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einer Rede vor dem britischen Parlament zur gemeinsamen Verteidigung von Freiheit und Demokratie aufgerufen. Die Demokratie sei heute "an vielen Orten weltweit" in Gefahr, warnte Steinmeier in seiner Rede am Donnerstag in London. Autokraten würden stärker und nutzten Desinformation als Waffe, um "unsere Gesellschaften zu spalten", Zweifel zu säen und zu destabilisieren.

Textgröße:

Auch Russlands "brutaler Angriff auf die Ukraine" sei nicht allein ein Angriff auf ein Land, sondern auf die Ordnung, "die wir nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben", sagte Steinmeier weiter. "Wir erleben das Wiederaufleben imperialer Ambitionen." Angesichts des Versuchs "destabilisierender Mächte, uns zu spalten und gegeneinander auszuspielen", müssten die demokratischen Staaten zusammenstehen: "Wir müssen gemeinsam für das einstehen, was uns ausmacht."

Steinmeier verwies auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Großbritannien, Deutschland und Frankreich - den so genannten E3 - in außenpolitischen Fragen wie den Krisen im Iran und im Nahen Osten und dem Ukraine-Krieg. "Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren. Und wir lassen die Ukraine nicht im Stich", betonte der Bundespräsident.

Wichtig sei es, nach dem britischen EU-Austritt vor fast sechs Jahren die gemeinsamen Beziehungen auf eine neue Basis zu stellen. Dazu diene der im Juli geschlossene deutsch-britische Freundschaftsvertrag, der Kensington-Vertrag. Auf seiner Grundlage arbeiteten Deutschland und Großbritannien beispielsweise in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik "enger zusammen als je zuvor" - "Seite an Seite für unsere gemeinsamen Werte; Seite an Seite bei der Unterstützung der Ukraine".

Steinmeier betonte zudem die Bedeutung von grenzüberschreitenden Begegnungen für die Partnerschaft zwischen beiden Ländern. Dazu müssten durch den Brexit neu aufgebaute Hürden etwa für Schüleraustausche, Studium und Praktika beseitigt und Städtepartnerschaften zwischen Großbritannien und Deutschland gestärkt werden.

Eine Rede vor dem britischen Parlament ist eine seltene Ehre für einen ausländischen Staatsgast. Zuletzt war sie dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei dessen Besuch im Sommer zuteil geworden. US-Präsident Donald Trump hatte dagegen bei seinem Staatsbesuch im September nicht vor dem britischen Parlament gesprochen.

Später rief Steinmeier bei einem Bankett dazu auf, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Die Europäer könnten in Zukunft nur dann stark sein, wenn sie ihre Rolle neu definierten und ein neues Selbstbewusstsein entwickelten, sagte der Bundespräsident in der Londoner Guildhall. Er lobte Europas Kapital, Talente, Infrastruktur und Rechtssicherheit und forderte den Kontinent auf, in der digitalen Wirtschaft aufzuholen und sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen.

Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender waren am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen. In Windsor wurden sie von König Charles III. und Königin Camilla empfangen, am Abend gab es ein Staatsbankett auf Schloss Windsor, anschließend übernachtete das Bundespräsidentenpaar im Schloss. Es ist der erste Staatsbesuch eines deutschen Staatsoberhaupts im Vereinigten Königreich seit 27 Jahren.

Am Donnerstagmorgen stand eine Kranzniederlegung am Grab der vor drei Jahren verstorbenen Königin Elizabeth II. auf dem Programm, später legte Steinmeier am Grab des Unbekannten Soldaten in der Westminster Abbey einen Kranz nieder.

Am Freitag wird Steinmeier die englische Stadt Coventry besuchen, die vor 85 Jahren am 14. November 1940 bei stundenlangen Bombenangriffen der NS-Luftwaffe schwer zerstört wurde. Mehr als 560 Menschen wurden dabei getötet und hunderte weitere verletzt. Im Gedenken an die Opfer wird Steinmeier dort einen Kranz niederlegen. Am Nachmittag wird dem Bundespräsidenten zum Abschluss seines Besuchs die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen.

T.Ikeda--JT