The Japan Times - Erste Auslandsreise: Papst Leo XIV. betont bei Besuch Vermittlerrolle der Türkei

EUR -
AED 4.270651
AFN 72.672902
ALL 95.422215
AMD 429.02547
ANG 2.082077
AOA 1067.517186
ARS 1618.483848
AUD 1.626566
AWG 2.096078
AZN 1.973774
BAM 1.953151
BBD 2.343122
BDT 142.798158
BGN 1.941904
BHD 0.438812
BIF 3463.86137
BMD 1.162873
BND 1.487208
BOB 8.039234
BRL 5.848205
BSD 1.163322
BTN 111.584572
BWP 16.455963
BYN 3.237465
BYR 22792.305681
BZD 2.339767
CAD 1.599636
CDF 2610.64867
CHF 0.914599
CLF 0.026578
CLP 1046.027459
CNY 7.890205
CNH 7.919216
COP 4407.671428
CRC 527.729596
CUC 1.162873
CUP 30.816128
CVE 110.115645
CZK 24.332882
DJF 207.162578
DKK 7.472855
DOP 69.50692
DZD 154.525754
EGP 61.518758
ERN 17.443091
ETB 181.650343
FJD 2.562565
FKP 0.862723
GBP 0.870579
GEL 3.116726
GGP 0.862723
GHS 13.303185
GIP 0.862723
GMD 84.309218
GNF 10201.163663
GTQ 8.875077
GYD 243.394059
HKD 9.107113
HNL 30.939567
HRK 7.533552
HTG 152.326491
HUF 359.725389
IDR 20455.861774
ILS 3.398682
IMP 0.862723
INR 111.453503
IQD 1524.059056
IRR 1529177.651491
ISK 143.602844
JEP 0.862723
JMD 183.820675
JOD 0.824435
JPY 184.380467
KES 150.185168
KGS 101.69336
KHR 4667.749183
KMF 490.73227
KPW 1046.587595
KRW 1744.518339
KWD 0.358769
KYD 0.969502
KZT 546.158612
LAK 25513.833147
LBP 104179.488025
LKR 382.166578
LRD 212.894902
LSL 19.270711
LTL 3.433661
LVL 0.70341
LYD 7.387108
MAD 10.723755
MDL 20.126048
MGA 4842.515145
MKD 61.638519
MMK 2441.614111
MNT 4162.472663
MOP 9.383135
MRU 46.696663
MUR 54.85262
MVR 17.916265
MWK 2017.298534
MXN 20.208252
MYR 4.594552
MZN 74.318959
NAD 19.270463
NGN 1593.826688
NIO 42.812667
NOK 10.846201
NPR 178.534915
NZD 1.990718
OMR 0.447117
PAB 1.163342
PEN 3.988359
PGK 5.068126
PHP 71.724245
PKR 324.025388
PLN 4.246195
PYG 7089.384321
QAR 4.240748
RON 5.21664
RSD 117.388478
RUB 84.837746
RWF 1701.821006
SAR 4.38083
SBD 9.321746
SCR 15.977183
SDG 698.307965
SEK 10.982589
SGD 1.488506
SHP 0.868202
SLE 28.664959
SLL 24384.862344
SOS 664.909586
SRD 43.267005
STD 24069.117863
STN 24.466814
SVC 10.179193
SYP 128.535171
SZL 19.274106
THB 37.98524
TJS 10.854265
TMT 4.070055
TND 3.404882
TOP 2.799918
TRY 52.962748
TTD 7.896968
TWD 36.695032
TZS 3023.469146
UAH 51.367628
UGX 4368.075366
USD 1.162873
UYU 46.596798
UZS 13931.343839
VES 593.23815
VND 30647.511032
VUV 137.12648
WST 3.146267
XAF 655.07975
XAG 0.014879
XAU 0.000255
XCD 3.142721
XCG 2.096692
XDR 0.813933
XOF 655.068499
XPF 119.331742
YER 277.51928
ZAR 19.373693
ZMK 10467.246163
ZMW 21.900672
ZWL 374.444547
  • MDAX

    -529.1100

    31364.77

    -1.69%

  • SDAX

    -216.0900

    18388.27

    -1.18%

  • TecDAX

    -58.9100

    3798.05

    -1.55%

  • DAX

    -458.4100

    23997.85

    -1.91%

  • Goldpreis

    -131.5000

    4553.8

    -2.89%

  • Euro STOXX 50

    -103.1000

    5831.86

    -1.77%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1633

    -0.33%

Erste Auslandsreise: Papst Leo XIV. betont bei Besuch Vermittlerrolle der Türkei
Erste Auslandsreise: Papst Leo XIV. betont bei Besuch Vermittlerrolle der Türkei / Foto: Handout - TURKISH PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP

Erste Auslandsreise: Papst Leo XIV. betont bei Besuch Vermittlerrolle der Türkei

Bei seiner ersten Auslandsreise hat Papst Leo XIV. die Türkei besucht und dabei die Vermittlerrolle des Landes in der Welt betont. "Möge die Türkei eine Quelle der Stabilität und der Annäherung zwischen den Völkern sein, im Dienste eines gerechten und dauerhaften Friedens", sagte der Pontifex am Donnerstag in Ankara nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Präsidentenpalast. Leo XIV. befindet sich auf einem viertägigen Besuch in der Türkei, anschließend will er in den Libanon weiterreisen.

Textgröße:

Bei seiner Rede vor Behördenvertretern und dem diplomatischen Corps in Ankara sagte Leo XIV., es brauche Menschen, "die Dialog fördern und betreiben, mit einem festen Willen und geduldiger Entschlossenheit". Die Türkei nehme eine "besondere Rolle" als Brücke zwischen dem Osten und dem Westen, Asien und Europa ein, sagte der Papst.

Der Pontifex verwies ferner auf die "Diversität" der Türkei. Eine Gesellschaft sei dann lebendig, wenn sie vielfältig sei. "Christen wollen einen positiven Beitrag zur Einheit" der Türkei beitragen, sagte der Papst. "Sie sind und fühlen sich wie ein Teil der türkischen Identität", fügte er hinzu.

Von den 86 Millionen Einwohnern der Türkei sind nur etwa 100.000 Christen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es noch fast vier Millionen, von denen viele Massakern zum Opfer fielen oder vertrieben wurden. 1915/16 töteten Soldaten des Osmanischen Reichs gezielt Hunderttausende christliche Armenier - nach Einschätzung der meisten Historiker der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts. Ankara weigert sich bis heute, die Massaker als Völkermord anzuerkennen.

Erdogan sagte, die Türkei sei ein Land, das "es nicht erlauben würde, dass auch nur ein einziger unserer Bürger Diskriminierung erfährt". Kulturelle, religiöse und ethnische Differenzen seien "nicht eine Quelle der Spaltung, sondern eine Quelle der Bereicherung".

Der türkische Präsident würdigte zudem die Position des Pontifex hinsichtlich der "palästinensischen Sache". Die Menschheit sei dem palästinensischen Volk "vor allem Gerechtigkeit schuldig", sagte Erdogan. Diese Schuld könne beglichen werden, indem die Zwei-Staaten-Lösung "so bald wie möglich" umgesetzt werde.

Am Abend wollte Leo XIV. weiter nach Istanbul reisen. Am Freitag kommt der Pontifex in Iznik mit Würdenträgern verschiedener orthodoxer Kirchen zusammen, um an das Konzil von Nicäa vor 1700 Jahren zu erinnern. Am Samstag besucht Leo XIV. die Blaue Moschee in Istanbul. Es ist der erste internationale Auftritt des neuen Pontifex seit seiner Wahl im Mai.

Am Sonntag reist der Papst dann weiter in den Libanon, wo er unter anderem junge Menschen treffen und einen Gottesdienst im Freien mit 100.000 Gläubigen feiern will. Auf seiner Reise will der Papst zum Frieden im Nahen Osten aufrufen und für die Einheit der Christen und den Dialog zwischen den Religionen werben.

Im Libanon bekennt sich mehr als ein Drittel der Bevölkerung zum christlichen Glauben, das Land galt lange als Vorbild für das Zusammenleben verschiedener Religionen. Seit 2019 steckt das Land in der Krise. Trotz eines Waffenstillstands zwischen Israel und der vom Iran unterstützten schiitischen Hisbollah-Miliz gibt es immer wieder tödliche Gefechte, besonders im Süden des Landes.

Y.Hara--JT