The Japan Times - Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Mariupoler Stahlwerk evakuiert

EUR -
AED 4.275919
AFN 73.351013
ALL 96.630179
AMD 438.461195
ANG 2.083797
AOA 1067.669922
ARS 1647.417041
AUD 1.649009
AWG 2.095753
AZN 1.983655
BAM 1.964146
BBD 2.345757
BDT 142.455311
BGN 1.918366
BHD 0.439152
BIF 3461.363186
BMD 1.164307
BND 1.48941
BOB 8.048094
BRL 6.093402
BSD 1.164644
BTN 107.164897
BWP 15.627335
BYN 3.387981
BYR 22820.422929
BZD 2.342443
CAD 1.58971
CDF 2625.512657
CHF 0.908375
CLF 0.026556
CLP 1048.586751
CNY 8.033956
CNH 8.03267
COP 4431.388484
CRC 547.624576
CUC 1.164307
CUP 30.854143
CVE 110.735052
CZK 24.369415
DJF 207.40038
DKK 7.471203
DOP 69.846487
DZD 152.186719
EGP 58.429946
ERN 17.464609
ETB 180.648925
FJD 2.570849
FKP 0.873499
GBP 0.869918
GEL 3.149498
GGP 0.873499
GHS 12.543136
GIP 0.873499
GMD 84.994249
GNF 10214.314214
GTQ 8.931915
GYD 243.662213
HKD 9.100604
HNL 30.824846
HRK 7.535513
HTG 152.818031
HUF 385.906741
IDR 19643.028328
ILS 3.579782
IMP 0.873499
INR 107.166921
IQD 1525.78325
IRR 1530566.347794
ISK 144.502157
JEP 0.873499
JMD 181.932272
JOD 0.825512
JPY 182.9412
KES 150.25378
KGS 101.819055
KHR 4673.71874
KMF 494.830825
KPW 1047.877008
KRW 1705.803369
KWD 0.358106
KYD 0.970624
KZT 582.635694
LAK 24934.736762
LBP 104310.607428
LKR 361.062651
LRD 213.717194
LSL 19.065147
LTL 3.437897
LVL 0.704278
LYD 7.407443
MAD 10.841025
MDL 20.14844
MGA 4880.717842
MKD 61.6944
MMK 2444.851539
MNT 4157.026054
MOP 9.359068
MRU 46.27041
MUR 55.106981
MVR 17.988247
MWK 2019.171048
MXN 20.487984
MYR 4.589114
MZN 74.405116
NAD 19.065229
NGN 1605.916832
NIO 42.861942
NOK 11.22554
NPR 171.463836
NZD 1.966754
OMR 0.447646
PAB 1.164634
PEN 3.921463
PGK 5.085587
PHP 68.037502
PKR 325.528414
PLN 4.262063
PYG 7517.912297
QAR 4.258577
RON 5.096758
RSD 117.439031
RUB 90.841561
RWF 1702.225667
SAR 4.370331
SBD 9.367065
SCR 15.939359
SDG 700.33509
SEK 10.69209
SGD 1.483997
SHP 0.873532
SLE 28.4068
SLL 24414.941009
SOS 664.420355
SRD 43.767445
STD 24098.810223
STN 24.604442
SVC 10.191304
SYP 128.691062
SZL 19.072962
THB 36.649483
TJS 11.122714
TMT 4.075076
TND 3.419515
TOP 2.803373
TRY 51.188374
TTD 7.891498
TWD 36.839266
TZS 2985.457358
UAH 50.793711
UGX 4332.352913
USD 1.164307
UYU 44.739914
UZS 14215.525702
VES 490.580703
VND 30528.137204
VUV 138.637655
WST 3.158809
XAF 658.753299
XAG 0.013435
XAU 0.000224
XCD 3.146599
XCG 2.099019
XDR 0.819278
XOF 658.753299
XPF 119.331742
YER 277.68855
ZAR 19.039859
ZMK 10480.126562
ZMW 22.274552
ZWL 374.906473
  • Euro STOXX 50

    76.8900

    5848.62

    +1.31%

  • DAX

    288.8500

    24079.5

    +1.2%

  • MDAX

    477.3400

    30278.36

    +1.58%

  • SDAX

    318.9800

    17413.07

    +1.83%

  • TecDAX

    76.7400

    3694.05

    +2.08%

  • Goldpreis

    60.5000

    5184.2

    +1.17%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1637

    +0.17%

Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Mariupoler Stahlwerk evakuiert
Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Mariupoler Stahlwerk evakuiert / Foto: STR - Ukrainian President Administration press-service/AFP

Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Mariupoler Stahlwerk evakuiert

Aus dem seit Wochen von Russland belagerten Stahlwerk in Mariupol sind mehr als 260 ukrainische Soldaten evakuiert und in russisch kontrolliertes Gebiet gebracht worden. 53 Schwerverletzte seien zur Behandlung nach Nowoasowsk und 211 weitere Soldaten nach Oleniwka gebracht worden, erklärte das ukrainische Verteidigungsministerium am Montagabend. Die Bemühungen zur Evakuierung der verbliebenen Soldaten sollten nach ukrainischen Angaben am Dienstag fortgesetzt werden.

Textgröße:

Nowoasowsk und Oleniwka liegen in Gebieten unter Kontrolle des russischen Militärs. Die Soldaten sollen zu einem späteren Zeitpunkt "ausgetauscht" werden, wie die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Hanna Maljar in einer Videobotschaft sagte. Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine am 24. Februar haben Kiew und Moskau bereits mehrere Gefangenenaustausche vorgenommen.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor am Montag eine Waffenruhe in Mariupol verkündet, um verletzte ukrainische Soldaten aus dem Stahlwerk des Konzerns Asow-Stahl zu holen. Moskau hatte "medizinische Einrichtungen" in Nowoasowsk als Ziel der Evakuierungsaktion genannt.

"Wir hoffen, dass wir das Leben unserer Jungs retten können", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. "Ich möchte unterstreichen: Die Ukraine braucht ihre ukrainischen Helden lebend. Das ist unser Prinzip."

Das Asow-Stahlwerk ist die letzte Bastion der ukrainischen Armee in der strategisch wichtigen Hafenstadt. In den vergangenen Wochen waren zunächst hunderte Zivilisten aus dem riesigen Industriekomplex in Sicherheit gebracht worden. Rund 1000 ukrainische Soldaten, darunter 600 Verletzte, hielten sich weiterhin in den Tunnelsystemen auf, wie die ukrainischen Behörden in der vergangenen Woche mitteilten.

Der Generalstab der ukrainischen Armee erklärte in der Nacht zum Dienstag, die Soldaten hätten "ihren Kampfauftrag erfüllt". Die Kommandeure hätten den Befehl, "das Leben" der verbliebenen Soldaten zu "retten".

Die Regierung werde "alle notwendigen Rettungsmaßnahmen" zur Befreiung der verbliebenen "Verteidiger" auf dem Gelände von Asow-Stahl ergreifen, erklärte das ukrainische Verteidigungsministerium auf Telegram. Dem Generalstab zufolge hatte der erbitterte Widerstand der Soldaten in Mariupol den Vormarsch der russischen Streitkräfte auf die Großstadt Saporischschja, die sich nach wie vor in ukrainischer Hand befindet, entscheidend verlangsamt.

Russland setzte seinen Beschuss in der Nacht zu Dienstag im ganzen Land fort. In den frühen Morgenstunden waren vielerorts Luftsirenen zu hören. Ein Sprecher der Militärverwaltung in der westukrainischen Stadt Lwiw erklärte, an der Grenze zu Polen sei militärische Infrastruktur getroffen worden.

Auch aus Odessa und Mykolajiw im Süden des Landes meldete die ukrainische Armee Beschuss. Sie beschuldigte die russischen Streitkräfte auf Facebook, im Zentrum von Mykolajiw wahllos Streumunition eingesetzt zu haben.

Am Montag war es den ukrainischen Truppen nach Angaben Kiews nach einer Gegenoffensive gelungen, die Gebiete nördlich der Millionenstadt Charkiw im Nordosten des Landes zurückzuerobern. Russland ziehe seine Einheiten aus der Region ab und verlege sie für eine neue Offensive Richtung Luhansk in den Donbass, sagte der ukrainische Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch.

Ein Ziel der russischen Truppen ist es nach Angaben Kiews, die Regionalhauptstadt Sewerodonezk einzukesseln. Durch die Einnahme von Sewerodonezk würde der Kreml die De-facto-Kontrolle über die Region Luhansk erlangen.

Die Stadt wurde am Montag nach Angaben des Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, "ohne Unterlass" bombardiert. Dabei seien mindestens zehn Menschen getötet worden, erklärte Gajdaj auf Telegram. Der Gouverneur der angrenzenden Region Donezk, Pawo Kyrylenko, meldete neun getötete und 16 verletzte Zivilisten durch dortige russische Angriffe.

K.Hashimoto--JT