The Japan Times - Offenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol

EUR -
AED 4.119867
AFN 71.786286
ALL 90.824092
AMD 404.246576
ANG 2.007521
AOA 1028.557518
ARS 1732.983649
AUD 1.618339
AWG 2.021782
AZN 1.905832
BAM 1.954632
BBD 2.25883
BDT 139.68526
BGN 1.960463
BHD 0.423203
BIF 3376.180192
BMD 1.121655
BND 1.431655
BOB 13.541544
BRL 6.167979
BSD 1.12152
BTN 105.899756
BWP 15.364542
BYN 3.346091
BYR 21984.429155
BZD 2.255532
CAD 1.572532
CDF 2596.630365
CHF 0.916672
CLF 0.027883
CLP 1097.393033
CNY 7.502183
CNH 7.475699
COP 3638.580057
CRC 508.591463
CUC 1.121655
CUP 26.915672
CVE 110.679276
CZK 24.338829
DJF 199.340295
DKK 7.474212
DOP 67.349143
DZD 152.699231
EGP 60.463574
ERN 16.824818
ETB 184.067835
FJD 2.526866
FKP 0.833431
GBP 0.834113
GEL 2.921887
GGP 0.833431
GHS 13.10063
GIP 0.833431
GMD 83.563201
GNF 9933.973559
GTQ 8.570801
GYD 234.977451
HKD 8.795443
HNL 30.142714
HRK 7.592491
HTG 146.980834
HUF 364.630851
IDR 20261.343437
ILS 3.590696
IMP 0.833431
INR 105.987344
IQD 1700.168593
IRR 2121444.69529
ISK 136.78578
JEP 0.833431
JMD 177.882088
JOD 0.795223
JPY 176.992584
KES 145.759046
KGS 98.087907
KHR 4562.98778
KMF 494.649695
KPW 1009.48905
KRW 1522.578513
KWD 0.348442
KYD 0.93465
KZT 504.273075
LAK 25240.687747
LBP 100428.084629
LKR 372.843814
LRD 190.651792
LSL 18.37895
LTL 3.311955
LVL 0.678477
LYD 7.179644
MAD 10.929272
MDL 20.052193
MGA 5084.915238
MKD 61.508638
MMK 2355.300846
MNT 4039.586728
MOP 9.062081
MRU 45.308514
MUR 52.437176
MVR 17.335179
MWK 1944.694245
MXN 21.053714
MYR 4.539786
MZN 71.684826
NAD 18.37895
NGN 1507.930175
NIO 41.274961
NOK 10.44331
NPR 169.4377
NZD 2.005126
OMR 0.431276
PAB 1.12152
PEN 3.862957
PGK 5.108855
PHP 70.725923
PKR 310.277738
PLN 4.400828
PYG 6909.808168
QAR 4.09955
RON 5.335677
RSD 117.531436
RUB 91.415293
RWF 1651.975738
SAR 4.213315
SBD 9.031246
SCR 15.458217
SDG 674.672049
SEK 11.001765
SGD 1.433772
SHP 0.836244
SLE 25.696846
SLL 23520.539992
SOS 640.905481
SRD 42.126015
STD 23215.984547
STN 24.485146
SVC 9.812653
SYP 14583.752089
SZL 18.371691
THB 37.542339
TJS 10.345824
TMT 3.937007
TND 3.341873
TOP 2.700675
TRY 56.13634
TTD 7.595392
TWD 37.059914
TZS 2963.979312
UAH 50.944041
UGX 4536.248087
USD 1.121655
UYU 45.172596
UZS 13382.88128
VES 1002.50008
VND 28806.892947
VUV 134.211679
WST 3.121745
XAF 655.957
XAG 0.021672
XAU 0.000274487789
XCD 3.031328
XCG 2.02121
XDR 0.793068
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.906797
ZAR 18.495639
ZMK 10096.23939
ZMW 22.737598
ZWL 361.172307
SSP 6444.484726
MXV 2.369232
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Offenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol
Offenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol

Offenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol

Mit tödlichen Angriffen auf zivile Ziele in Kiew und Charkiw hat Russland seine Offensive in der Ukraine am Freitag fortgesetzt. Auch eine Flugzeugwerkstatt nahe der Grenze zu Polen geriet unter Beschuss. Bei dem Angriff auf ein Theater mit hunderten Schutzsuchenden in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gab es nach jüngsten Angaben der Behörden offenbar keine Todesopfer. Zwei Tage nach der Attacke werden aber weiterhin zahlreiche Menschen unter den Trümmern vermutet.

Textgröße:

Die Aufräumarbeiten in Mariupol dauerten an, erklärte die Stadtverwaltung auf Telegram. Nach ersten Informationen gebe es keine Toten, ein Mensch sei aber schwer verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor gesagt, mehr als 130 Menschen seien aus den Trümmern des Theaters gerettet worden, hunderte weitere säßen noch unter dem Schutt eingeschlossen.

Der Angriff auf das Theater, in dessen Schutzkeller hunderte Menschen Zuflucht gesucht hatten, hatte international Empörung ausgelöst. Nach ukrainischen Angaben hatte Russland das Theater am Mittwoch bombardiert, obwohl vor beiden Seiten des Gebäudes gut sichtbar das Wort "Kinder" auf Russisch auf den Boden gemalt war. Russland wies die Vorwürfe zurück und machte die nationalistische ukrainische Asow-Brigade für den Angriff verantwortlich. Wegen Russlands Belagerung von Mariupol lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Die russische Armee setzte derweil ihre Offensive in Mariupol fort, Unterstützung erhielt sie dabei von Kämpfern aus der von Moskau anerkannten "Volksrepublik" Donezk. Das russische Verteidigungsministerium meldete Kämpfe mit ukrainischen Einheiten im Stadtzentrum. Hilfsorganisationen beschreiben die Lage im eingekesselten Mariupol als katastrophal. Nach Behördenangaben starben in der Hafenstadt seit Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar bereits mehr als 2000 Menschen.

Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Wohngebiet in Kiew wurde nach Angaben der Stadtverwaltung ein Mensch getötet. Eine Schule und ein Kindergarten wurden bei dem Bombardement beschädigt. Die russische Armee versucht seit Tagen, die ukrainische Hauptstadt einzukesseln, stößt dabei aber auf massiven Widerstand. Bei einem Raketenangriff auf eine Bildungseinrichtung in Charkiw wurde nach Behördenangaben ebenfalls ein Mensch getötet.

Die russischen Streitkräfte griffen am Freitag auch erneut ein Ziel nahe der polnischen Grenze an. "Mehrere Raketen schlugen in einer Fabrik ein, in der Flugzeuge repariert werden", teilte der Bürgermeister des westukrainischen Lwiw, Andrij Sadowyj, mit. Das Gebäude der Flugzeugwerkstatt bei Lwiw sei zerstört worden. Lwiw ist Zufluchtsort und Durchgangsstation für hunderttausende Flüchtlinge aus der gesamten Ukraine.

Die Großstadt im Westen der Ukraine war bislang weitestgehend von den Kämpfen verschont geblieben. Die russische Armee hatte jedoch bereits am vergangenen Wochenende einen ukrainischen Militärstützpunkt in der Gegend nahe der Grenze zu Polen bombardiert, was den Krieg gefährlich nahe an die Nato sowie die EU heranführte.

Da die seit drei Wochen andauernde Ukraine-Offensive des russischen Staatschefs Wladimir Putin aufgrund des massiven ukrainischen Widerstands ins Stocken geraten ist, setzt Moskau zunehmend auf Luftangriffe, um die Oberhand zu gewinnen. In einem Telefonat mit Putin forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag erneut einen schnellstmöglichen Waffenstillstand.

Bei den Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau gibt es aber weiterhin keine greifbaren Ergebnisse. Der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski sagte am Freitag, es seien eine "Annäherung" der Positionen in der Frage des neutralen Status der Ukraine und Fortschritte in der Frage der Entmilitarisierung des Landes zu beobachten. Ein neutraler Status würde bedeuten, dass die Ukraine auf einen Beitritt zur Nato verzichtet.

Selenskyjs Berater Mychailo Podoljak erklärte auf Twitter, die ukrainischen Forderungen seien unverändert: "Waffenstillstand, Abzug der (russischen) Truppen und starke Sicherheitsgarantien mit konkreten Formulierungen".

Seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine sind nach UN-Angaben bereits 3,27 Millionen Menschen aus dem Land geflohen. Allein in Polen kamen in den vergangenen drei Wochen mehr als zwei Millionen Kriegsflüchtlinge an, wie der Grenzschutz des Landes am Freitag mitteilte.

K.Inoue--JT