The Japan Times - Macron will Rente mit 65 und mehr Unabhängigkeit für Frankreich

EUR -
AED 4.119867
AFN 71.786286
ALL 90.824092
AMD 404.246576
ANG 2.007521
AOA 1028.557518
ARS 1732.983649
AUD 1.618339
AWG 2.021782
AZN 1.905832
BAM 1.954632
BBD 2.25883
BDT 139.68526
BGN 1.960463
BHD 0.423203
BIF 3376.180192
BMD 1.121655
BND 1.431655
BOB 13.541544
BRL 6.167979
BSD 1.12152
BTN 105.899756
BWP 15.364542
BYN 3.346091
BYR 21984.429155
BZD 2.255532
CAD 1.572532
CDF 2596.630365
CHF 0.916672
CLF 0.027883
CLP 1097.393033
CNY 7.502183
CNH 7.475699
COP 3638.580057
CRC 508.591463
CUC 1.121655
CUP 26.915672
CVE 110.679276
CZK 24.338829
DJF 199.340295
DKK 7.474212
DOP 67.349143
DZD 152.699231
EGP 60.463574
ERN 16.824818
ETB 184.067835
FJD 2.526866
FKP 0.833431
GBP 0.834113
GEL 2.921887
GGP 0.833431
GHS 13.10063
GIP 0.833431
GMD 83.563201
GNF 9933.973559
GTQ 8.570801
GYD 234.977451
HKD 8.795443
HNL 30.142714
HRK 7.592491
HTG 146.980834
HUF 364.630851
IDR 20261.343437
ILS 3.590696
IMP 0.833431
INR 105.987344
IQD 1700.168593
IRR 2121444.69529
ISK 136.78578
JEP 0.833431
JMD 177.882088
JOD 0.795223
JPY 176.992584
KES 145.759046
KGS 98.087907
KHR 4562.98778
KMF 494.649695
KPW 1009.48905
KRW 1522.578513
KWD 0.348442
KYD 0.93465
KZT 504.273075
LAK 25240.687747
LBP 100428.084629
LKR 372.843814
LRD 190.651792
LSL 18.37895
LTL 3.311955
LVL 0.678477
LYD 7.179644
MAD 10.929272
MDL 20.052193
MGA 5084.915238
MKD 61.508638
MMK 2355.300846
MNT 4039.586728
MOP 9.062081
MRU 45.308514
MUR 52.437176
MVR 17.335179
MWK 1944.694245
MXN 21.053714
MYR 4.539786
MZN 71.684826
NAD 18.37895
NGN 1507.930175
NIO 41.274961
NOK 10.44331
NPR 169.4377
NZD 2.005126
OMR 0.431276
PAB 1.12152
PEN 3.862957
PGK 5.108855
PHP 70.725923
PKR 310.277738
PLN 4.400828
PYG 6909.808168
QAR 4.09955
RON 5.335677
RSD 117.531436
RUB 91.415293
RWF 1651.975738
SAR 4.213315
SBD 9.031246
SCR 15.458217
SDG 674.672049
SEK 11.001765
SGD 1.433772
SHP 0.836244
SLE 25.696846
SLL 23520.539992
SOS 640.905481
SRD 42.126015
STD 23215.984547
STN 24.485146
SVC 9.812653
SYP 14583.752089
SZL 18.371691
THB 37.542339
TJS 10.345824
TMT 3.937007
TND 3.341873
TOP 2.700675
TRY 56.13634
TTD 7.595392
TWD 37.059914
TZS 2963.979312
UAH 50.944041
UGX 4536.248087
USD 1.121655
UYU 45.172596
UZS 13382.88128
VES 1002.50008
VND 28806.892947
VUV 134.211679
WST 3.121745
XAF 655.957
XAG 0.021672
XAU 0.000274487789
XCD 3.031328
XCG 2.02121
XDR 0.793068
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.906797
ZAR 18.495639
ZMK 10096.23939
ZMW 22.737598
ZWL 361.172307
SSP 6444.484726
MXV 2.369232
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Macron will Rente mit 65 und mehr Unabhängigkeit für Frankreich
Macron will Rente mit 65 und mehr Unabhängigkeit für Frankreich

Macron will Rente mit 65 und mehr Unabhängigkeit für Frankreich

Dreieinhalb Wochen vor der Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Emmanuel Macron erstmals seine Pläne für den Fall einer Wiederwahl vorgestellt. In den Umfragen liegt Macron so stabil vorn, dass er bislang nur Wahlkampf auf Sparflamme betrieben hat. "Eine unabhängigere Nation in einem stärkeren Europa", soll demnach das Leitthema seiner möglichen zweiten Amtszeit sein. Bei seiner vierstündigen Pressekonferenz kündigte er zudem zahlreiche Wahlgeschenke an.

Textgröße:

Die Rentenreform, die Macron wegen der Pandemie nicht mehr weiter verfolgt hatte, will er nun erneut angehen. "Es wird eine andere Reform, da sich die Bedingungen geändert haben", sagte der französische Präsident. Das Rentenalter soll von 62 auf 65 Jahre angehoben werden. Ziel sei ein "gerechtes System", das auf individuelle Umstände und bestimmte Berufsgruppen Rücksicht nehme, erklärte er. Derzeit gibt es in Frankreich über 40 verschiedene Rentensysteme.

Eine größere Unabhängigkeit Frankreichs sei vor allem bei der Verteidigung, aber auch bei der Energieversorgung und in wichtigen industriellen Sektoren nötig, sagte Macron - alles Themen, die er auch auf europäischer Ebene voranbringen will.

Vor dem Hintergrund der Pandemie und des Ukraine-Kriegs will Macron künftig die "Widerstandsfähigkeit" seines Landes verbessern. Dazu will er den Staatsbürgerdienst für junge Menschen ausweiten und die Zahl der Reservisten der Streitkräfte verdoppeln. Zur Vorbereitung auf mögliche Notfälle sollten sich Freiwillige mit ihren jeweiligen Kompetenzen registrieren lassen können, sagte Macron.

Auch das Schulsystem soll nach dem Willen des 44-Jährigen gründlich reformiert werden. Grundschulkinder sollen demnach künftig eine halbe Stunde täglich Sport machen. Die in Frankreich vergleichsweise schlecht bezahlten Lehrer sollen höhere Gehälter bekommen und die Schulen mehr Autonomie.

Zu den angekündigten Wohltaten zählen mehr Geld und eine bessere Kinderbetreuung für Alleinerziehende, finanzielle Hilfen für einen seniorengerechten Umbau von Wohnungen, die Reduzierung der Erbschaftssteuer und der Wegfall der Fernsehgebühren. Sein Programm werde jährlich etwa 50 Milliarden Euro kosten, rechnete Macron vor. Haushalte und Unternehmen sollten je zur Hälfte 15 Milliarden Euro weniger Steuern zahlen.

Auch Vollbeschäftigung in den nächsten fünf Jahren und die Verringerung des Defizits auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2027 hält Kandidat Macron für machbar. Dass sein Programm in Teilen dem seiner rechtskonservativen Konkurrentin Valérie Pécresse ähnele, sei ihm "herzlich egal", sagte er.

Den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine bezeichnete Macron als einen "Elektroschock", der die Nato "aufgeweckt" habe. Er stehe zu seiner Aussage von 2019, dass die Nato den "Hirntod" erlitten habe, sagte er weiter. Es sei nötig gewesen, die Strategie der Nato zu präzisieren, und das geschehe nun. Parallel dazu müsse die europäische Verteidigung weiter ausgebaut werden.

Macron warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, ein "Brudervolk" anzugreifen, von denen viele die Sprache, die Religion und die Erinnerungen teilten. "Ich bin zutiefst überzeugt, dass das russische Volk das nicht will", sagte er. "Es steht unter dem Joch der Unterdrückung und der Falschnachrichten".

Bei seiner Pressekonferenz wollte der französische Staatschef mehr Journalistenfragen beantworten, als sein Presseteam es zulassen wollte. Die Veranstaltung endete erst, als Macron ein Telefonat mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau führen müsste.

Die Präsidentschaftswahl findet am 10. und 24. April statt. In den Umfragen ist Macron seit Monaten Favorit. Er liegt derzeit bei etwa 30 Prozent. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kommt auf knapp 20 Prozent und könnte wie bereits 2017 in die Stichwahl gegen Macron einziehen.

K.Yoshida--JT