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Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.
Das Beben hatte sich am Freitag in geringer Tiefe in der zentralen Provinz Herrera ereignet und auch die Menschen in der rund 200 Kilometer entfernten Hauptstadt Panama-Stadt in Panik versetzt.
Dem Zivilschutz zufolge wurden landesweit mindestens 27 Menschen verletzt. Zudem seien Wohnhäuser, Schulgebäude, Krankenhäuser, Kirchen und Verwaltungsgebäude sowie Brücken und Straßen beschädigt worden.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP sahen in der Stadt Penonomé in der Provinz Coclé mehrere eingestürzte Gebäude und eine beschädigte Kathedrale. Penonomé liegt in einem der am stärksten von dem Erdbeben betroffenen Gebiete, rund 130 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Die ebenfalls stark betroffene Stadt Tonosí mit rund 9000 Bewohnern war nach Angaben von Gesundheitsminister Fernando Boyd auf dem Landweg nicht erreichbar.
M.Saito--JT