The Japan Times - Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens

EUR -
AED 4.205987
AFN 73.296643
ALL 93.931577
AMD 420.617502
ANG 2.050487
AOA 1050.778484
ARS 1705.151301
AUD 1.650167
AWG 2.064341
AZN 1.941668
BAM 1.955434
BBD 2.305078
BDT 141.114171
BGN 1.936507
BHD 0.431519
BIF 3404.191768
BMD 1.145265
BND 1.47693
BOB 7.925446
BRL 5.948736
BSD 1.144491
BTN 109.031615
BWP 15.435972
BYN 3.320592
BYR 22447.201326
BZD 2.301769
CAD 1.626031
CDF 2572.265697
CHF 0.918915
CLF 0.02692
CLP 1059.4393
CNY 7.775325
CNH 7.767511
COP 3859.452688
CRC 521.400012
CUC 1.145265
CUP 30.349532
CVE 110.24434
CZK 24.190581
DJF 203.800028
DKK 7.474758
DOP 67.797591
DZD 152.376425
EGP 56.261621
ERN 17.178981
ETB 183.519805
FJD 2.588815
FKP 0.857122
GBP 0.857288
GEL 3.01773
GGP 0.857122
GHS 13.00145
GIP 0.857122
GMD 83.031332
GNF 10037.119013
GTQ 8.734401
GYD 239.393047
HKD 8.982757
HNL 30.632393
HRK 7.536762
HTG 149.692601
HUF 353.080165
IDR 20573.547174
ILS 3.433219
IMP 0.857122
INR 108.981678
IQD 1499.225586
IRR 1575827.890703
ISK 143.822563
JEP 0.857122
JMD 181.176047
JOD 0.812038
JPY 184.530902
KES 148.083216
KGS 100.150826
KHR 4583.101095
KMF 493.609403
KPW 1030.739237
KRW 1753.632346
KWD 0.355227
KYD 0.953813
KZT 541.233297
LAK 25841.931501
LBP 102485.499041
LKR 383.336488
LRD 207.719259
LSL 18.563602
LTL 3.381671
LVL 0.692759
LYD 7.335625
MAD 10.702694
MDL 20.131052
MGA 4852.048345
MKD 61.647131
MMK 2403.920577
MNT 4101.775509
MOP 9.245187
MRU 45.67544
MUR 53.885348
MVR 17.705712
MWK 1984.610749
MXN 19.977265
MYR 4.662377
MZN 73.193709
NAD 18.563602
NGN 1567.913885
NIO 42.112292
NOK 11.269738
NPR 174.45383
NZD 2.005176
OMR 0.440347
PAB 1.144476
PEN 3.894387
PGK 5.028058
PHP 70.380057
PKR 318.187282
PLN 4.284008
PYG 6958.695919
QAR 4.183716
RON 5.236036
RSD 117.37134
RUB 88.070179
RWF 1675.471382
SAR 4.296004
SBD 9.229168
SCR 16.00515
SDG 687.733355
SEK 11.031843
SGD 1.477759
SHP 0.855056
SLE 27.886847
SLL 24015.646452
SOS 654.083134
SRD 43.115833
STD 23704.680955
STN 24.495516
SVC 10.014123
SYP 126.588584
SZL 18.560684
THB 37.944963
TJS 10.609019
TMT 4.019881
TND 3.377767
TOP 2.757525
TRY 53.60392
TTD 7.756513
TWD 36.555156
TZS 3007.47028
UAH 50.971448
UGX 4177.23541
USD 1.145265
UYU 46.031374
UZS 13710.430623
VES 731.713792
VND 30115.898268
VUV 137.682583
WST 3.182185
XAF 655.828369
XAG 0.018367
XAU 0.000274
XCD 3.095137
XCG 2.062622
XDR 0.815957
XOF 655.836957
XPF 119.331742
YER 271.485749
ZAR 18.561373
ZMK 10308.764232
ZMW 21.028876
ZWL 368.774983
  • MDAX

    385.8400

    32930.7

    +1.17%

  • DAX

    133.6300

    25714.51

    +0.52%

  • SDAX

    222.0700

    18451.24

    +1.2%

  • TecDAX

    8.1700

    3895.91

    +0.21%

  • Euro STOXX 50

    35.2600

    6395.73

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1451

    +0.13%

  • Goldpreis

    64.5000

    4190.2

    +1.54%

Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens
Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens / Foto: -UGC - @eleanorinthesky (via X)/AFP

Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens

Bei einem Zugunglück im Süden Spaniens sind nach Behördenangaben mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und mindestens 73 weitere Menschen verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer werde vermutlich steigen, erklärte der oberste Notfallbeauftragte der südspanischen Region Andalusien, Antonio Sanz, am Montag bei einer Pressekonferenz und kündigte eine "sehr komplizierte Nacht" an. Der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und der Region Andalusien wurde mindestens für Montag unterbrochen. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez sprach von einer "Nacht des tiefen Schmerzes".

Textgröße:

Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente zufolge wurden 30 Menschen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Alle Verletzten, die eine Behandlung benötigten, seien in eine Klinik gebracht worden, fügte er vor Journalisten hinzu.

Am Sonntagabend kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge mit Hunderten von Passagieren an Bord in der Provinz Córdoba. Der Zug des Betreibers Iryo, der von der andalusischen Stadt Málaga nach Madrid unterwegs war, entgleiste der spanischen Bahngesellschaft Adif zufolge nahe der Stadt Adamuz in der Provinz Córdoba. Der Zug geriet auf das andere Gleis, wo er mit einem Zug des Betreibers Renfe zusammenstieß, der daraufhin ebenfalls entgleiste. Spanischen Medienberichten zufolge hatten sich insgesamt rund 400 Passagiere an Bord der beiden Züge befunden.

Unklarheit herrschte zunächst über die Ursache des Unglücks. Die hinteren Waggons des Zuges des Betreibers Iryo seien auf einem geraden und erst kürzlich renovierten Streckenabschnitt entgleist, erklärte Verkehrsminister Puente. Zudem sei der entgleiste Zug "praktisch neu" gewesen. Der Unfall sei daher "extrem seltsam".

Bilder im spanischen Fernsehen zeigten Rettungskräfte und -wägen rund um die Unfallstelle. "Alles ist vollkommen zerstört", sagte der Leiter der Feuerwehr in Córdoba, Francisco Carmona, dem spanischen Sender TVE. "Wir mussten sogar einen toten Menschen entfernen, um einen lebenden erreichen zu können." Einige der Waggons waren dem Notfallbeauftragten Sanz zufolge vier Meter tief von dem Eisenbahndamm heruntergestürzt.

Eine Passagierin an Bord des Zuges des Betreibers Renfe, der unterwegs in die Stadt Huelva war, sagte im spanischen Fernsehen, dass der Zug "mit einem Ruck zum Stillstand kam und alles dunkel wurde". Ein Überlebender, der an Bord des Zuges nach Madrid gewesen war, sprach im spanischen Sender La Sexta von einem Anblick "wie in einem Horrorfilm". "Wir spürten einen sehr starken Aufprall von hinten und hatten das Gefühl, dass der ganze Zug gleich zusammenbrechen, auseinanderbrechen würde."

Die spanische Bahngesellschaft Adif teilte im Onlinedienst X mit, angesichts der Situation werde "der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und Córdoba, Sevilla, Málaga und Huelva mindestens den gesamten Montag" unterbrochen sein. An den Bahnhöfen in diesen Städten seien zudem Räume eingerichtet worden, um den Angehörigen der Opfer zu helfen.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach im Onlinedienst X von einer "Nacht des tiefen Schmerzes für unser Land". Den Angehörigen der Opfer versicherte er, "dass das ganze Land in dieser schweren Zeit an ihrer Seite steht".

Die spanische Königsfamilie erklärte, die "ernste" Lage mit "großer Besorgnis" zu verfolgen. "Wir sprechen den Angehörigen und Liebsten der Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten von Herzen eine schnelle Genesung", hieß es in der Erklärung der Königsfamilie. Unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundeten ihr Beileid.

Spanien verfügt über das größte Hochgeschwindigkeitsbahnnetz Europas. Spezielle Gleise mit einer Länge von insgesamt mehr als 3000 Kilometern verbinden große Städte wie Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia und Málaga.

Im Jahr 2013 waren bei der Entgleisung eines Hochgeschwindigkeitszugs vor der nordwestlichen Stadt Santiago de Compostela 80 Menschen getötet und mehr als 140 weitere verletzt worden. Es war Spaniens folgenschwerster Unfall dieser Art seit 1944.

M.Yamazaki--JT