The Japan Times - "Eine der schlimmsten Tragödien" der Schweiz: Rund 40 Tote bei Brand in Bar an Silvester

EUR -
AED 4.315359
AFN 77.67782
ALL 96.897074
AMD 448.453089
ANG 2.103808
AOA 1077.518178
ARS 1703.512568
AUD 1.75954
AWG 2.118023
AZN 1.993418
BAM 1.957753
BBD 2.368373
BDT 143.803454
BGN 1.958452
BHD 0.442957
BIF 3478.685042
BMD 1.175047
BND 1.511714
BOB 8.143227
BRL 6.484498
BSD 1.175878
BTN 105.843036
BWP 15.439468
BYN 3.454375
BYR 23030.925009
BZD 2.364969
CAD 1.612
CDF 2543.977253
CHF 0.930831
CLF 0.026962
CLP 1057.706962
CNY 8.221103
CNH 8.198351
COP 4429.880921
CRC 584.085152
CUC 1.175047
CUP 31.138751
CVE 110.376518
CZK 24.178483
DJF 208.829205
DKK 7.46877
DOP 74.13427
DZD 152.24518
EGP 55.983909
ERN 17.625708
ETB 182.492826
FJD 2.671238
FKP 0.873968
GBP 0.872061
GEL 3.166798
GGP 0.873968
GHS 12.347475
GIP 0.873968
GMD 86.953646
GNF 10287.306104
GTQ 9.019112
GYD 246.018562
HKD 9.150087
HNL 31.001058
HRK 7.535106
HTG 153.894175
HUF 384.19405
IDR 19593.911966
ILS 3.74474
IMP 0.873968
INR 105.738858
IQD 1540.443258
IRR 49498.86271
ISK 147.210136
JEP 0.873968
JMD 186.867209
JOD 0.833087
JPY 184.170431
KES 151.687044
KGS 102.75024
KHR 4711.72033
KMF 493.520041
KPW 1057.535596
KRW 1694.230381
KWD 0.36155
KYD 0.979982
KZT 596.217307
LAK 25420.466918
LBP 105303.644148
LKR 364.12479
LRD 209.309692
LSL 19.465083
LTL 3.469609
LVL 0.710774
LYD 6.36838
MAD 10.722734
MDL 19.790911
MGA 5397.40727
MKD 61.640096
MMK 2469.394815
MNT 4181.928433
MOP 9.428446
MRU 46.69478
MUR 54.345886
MVR 18.154262
MWK 2039.042769
MXN 21.135342
MYR 4.767756
MZN 75.097521
NAD 19.465001
NGN 1699.847135
NIO 43.273352
NOK 11.837138
NPR 169.348658
NZD 2.041909
OMR 0.451804
PAB 1.175888
PEN 3.955246
PGK 5.009018
PHP 69.227876
PKR 329.285787
PLN 4.21728
PYG 7719.73384
QAR 4.277322
RON 5.097591
RSD 117.457364
RUB 92.833543
RWF 1713.316447
SAR 4.407015
SBD 9.561161
SCR 16.23558
SDG 706.789231
SEK 10.820011
SGD 1.510174
SHP 0.88159
SLE 28.259993
SLL 24640.156448
SOS 670.872098
SRD 44.800433
STD 24321.104512
STN 24.524569
SVC 10.289308
SYP 12992.384561
SZL 19.459495
THB 37.025522
TJS 10.859579
TMT 4.124416
TND 3.428964
TOP 2.829232
TRY 50.519866
TTD 7.993008
TWD 36.800362
TZS 2902.737912
UAH 49.749841
UGX 4257.301312
USD 1.175047
UYU 46.046326
UZS 14116.141936
VES 349.894326
VND 30903.741212
VUV 141.934552
WST 3.26133
XAF 656.614815
XAG 0.016379
XAU 0.000272
XCD 3.175623
XCG 2.119323
XDR 0.816618
XOF 656.614815
XPF 119.331742
YER 280.18957
ZAR 19.457812
ZMK 10576.837046
ZMW 26.076124
ZWL 378.364717
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1756

    +0.04%

  • DAX

    139.2900

    24490.41

    +0.57%

  • MDAX

    165.1400

    30617.67

    +0.54%

  • TecDAX

    22.4500

    3622.27

    +0.62%

  • Goldpreis

    20.4000

    4361.5

    +0.47%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

  • SDAX

    158.1800

    17174.73

    +0.92%

"Eine der schlimmsten Tragödien" der Schweiz: Rund 40 Tote bei Brand in Bar an Silvester
"Eine der schlimmsten Tragödien" der Schweiz: Rund 40 Tote bei Brand in Bar an Silvester / Foto: MAXIME SCHMID - AFP

"Eine der schlimmsten Tragödien" der Schweiz: Rund 40 Tote bei Brand in Bar an Silvester

Erschütternde Bilanz des Brandes in einer Bar im Schweizer Luxus-Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht: Bei dem Unglück sind nach Angaben der Behörden rund 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 weitere verletzt worden. Die meisten Verletzungen seien schwer, sagte der Polizeichef des Kantons Wallis, Frédéric Gisler, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat".

Textgröße:

Die Krankenhäuser im Kanton Wallis waren wegen der vielen Verletzten überlastet, einige wurden in Kliniken in anderen Regionen gebracht. Nach Angaben des italienischen Außenministers Antonio Tajani wurden zwischen zwölf und 15 Italiener bei dem Feuer verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Etwa 16 Italiener würden vermisst. Das französische Außenministerium erklärte am Donnerstagabend, dass mindestens neun Franzosen verletzt worden seien und acht weitere noch vermisst würden.

Informationen über mögliche deutsche Todesopfer oder Verletzte lagen am Donnerstag nicht vor. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die deutsche Botschaft in Bern stehe mit den Schweizer Behörden "in engem Kontakt".

Das Flammeninferno in der bei Touristen beliebten Bar "Le Constellation" war aus zunächst unklarer Ursache ausgebrochen, als überwiegend junge Partygäste den Beginn des neuen Jahres feierten. Laut Polizei ereignete sich gegen 01.30 Uhr eine "Explosion unbekannter Ursache". Einen Anschlag schlossen die Behörden aus.

Der für Sicherheit zuständige Staatsrat des Wallis, Stéphane Ganzer, sagte, die Explosion habe sich erst nach dem Ausbruch des Feuers ereignet, der Brand sei nicht durch explosive Gegenstände ausgelöst werden. Er sprach von "Chaos" und dramatischen Szenen am Brandort.

Der 18-jährige Alexis Laguerre, der mit Freunden an der Bar vorbeikam, sagte dem Schweizer Sender SRF: "Menschen rannten durch die Flammen (...). Menschen benutzten Stühle, um die Fenster einzuschlagen."

Ein junger Mann, der sich während des Unglücks in der Bar aufhielt, sagte der Schweizer Zeitung "24 Heures", Feuerwerkskörper auf Flaschen hätten einen Deckenbrand ausgelöst, der sich schnell ausgebreitet und Panik ausgelöst habe.

Zwei Französinnen nannten im Sender BFMTV Geburtstagskerzen auf Champagnerflaschen als Brandauslöser. "Sekunden später hat die gesamte Decke gebrannt", sagte eine von ihnen. Demnach hatten sich zum Unglückszeitpunkt rund 200 Gäste in der Bar aufgehalten, die meisten zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Die Notaufnahme im wichtigsten Krankenhaus im Wallis war voll, die Brandopfer wurden auf Kliniken im ganzen Land verteilt. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-ATS berichtete, nahmen die auf Brandverletzungen spezialisierten Uni-Kliniken in Zürich und Lausanne Verletzte auf, andere Opfer kamen nach Genf.

Italiens Außenminister Tajani bot im Onlinedienst X die Unterstützung eines Klinikzentrums für schwere Brandverletzungen in Mailand an. Die EU teilte mit, sie stehe mit den Schweizer Behörden wegen medizinischer Unterstützung in Kontakt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erschüttert. Auf X schrieb er: "Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie." In einem Kondolenztelegramm sprach er dem Schweizer Bundespräsidenten Parmelin, dem schweizerischen Volk und den betroffenen Familien sein "tiefstes Mitgefühl" aus. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron reagierte ebenfalls bestürzt und sprach der Schweiz die "volle Solidarität" Frankreichs aus.

Das Unglück hatte einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Auch etwa zehn Hubschrauber waren die Nacht über im Einsatz. Über Crans-Montana wurde wegen des Großeinsatzes eine Flugverbotszone verhängt. Für Angehörige wurden eine Notrufnummer und ein Informationszentrum eingerichtet.

Nach Angaben der Website von Crans-Montana hatte die Bar Platz für 300 Gäste im Inneren und für 40 weitere auf der Terrasse. Laut "24 Heures" befindet sich das Lokal im Erdgeschoss eines Gebäudes, verfügt aber auch über ein Untergeschoss, das für Veranstaltungen genutzt wurde. Laut einem örtlichen Unternehmensregister und Freunden der Eigentümer gehört die Bar einem französischen Paar.

Ein Tourist aus New York filmte, wie orangefarbene Flammen aus der Bar schlugen. Er schilderte der Nachrichtenagentur AFP, dass Menschen hinausgelaufen seien und in der Dunkelheit geschrien hätten.

Eine Anwohnerin sagte "24 Heures", als sich das Unglück ereignet habe, seien die Silvester-Feierlichkeiten in Crans-Montana "in vollem Gange" gewesen, der Champagner sei "in Strömen geflossen". Nach Ausbruch des Feuers hätten sich die Menschen "fassungslos, besorgt, still" auf den Straßen versammelt. Ein weiterer Anwohner sagte der Zeitung: "Es ist furchtbar, viele junge Menschen gehen in diese Bar."

Die Generalstaatsanwältin des Wallis, Béatrice Pilloud, sagte, für die Identifizierung der Todesopfer und deren schnellstmögliche Übergabe an die Hinterbliebenen werde großer Aufwand betrieben.

In dem international bekannten Urlaubsort Crans-Montana findet ab dem 30. Januar der alpine Ski-Weltcup statt.

S.Yamada--JT